DREAMING EMMETT - a retelling
frei nach Toni Morrison 🩵
19/20/21/22.06.2025 HfS Ernst Busch
Emmett Till, 14 Jahre alt, Schwarz, macht 1955 Urlaub in den Südstaaten, als er dort brutal ermordet wird.
Seine Mutter Maime Till entscheidet sich dafür, ihren entstellten Sohn mit geöffnetem Sarg aufbahren zu lassen und löst damit den Kipppunkt in der Bürgerrechtsbewegung aus. Seine Mörder werden freigesprochen, doch der Geist von Emmett Till lebt weiter, begleitet Generationen Schwarzer Familien, spukt durch das kollektive Gedächtnis der weißen Gesellschaft. Was passiert mit einem Menschen, dessen Leben auf so grausame Weise beendet wurde?
Was passiert mit all jenen, die aufgrund rassistischer Gewalt ermordet werden? Warum hören wir ihre Stimmen stets lauter flüstern, wenn wir uns mit Ihrer Geschichte verbinden? In Toni Morrisons 1985 geschriebenem Stück Dreaming Emmett begegnen wir einem Menschen der zurückgekommen ist, um seine Geschichte neu zu träumen. Einem, der noch nicht weiß was er braucht um Frieden finden zu können.
Verständnis? Gerechtigkeit? Oder doch Rache? Toni Morrison sagte mal “A dream is just a nightmare with lipstick.” Dreaming Emmett ist beides. Ein Traum und ein Alptraum. Es kommt ganz darauf an, aus wessen Perspektive man schaut.
Es spielen:
Samia Dauenhauer
@die.samia
Carl Geißler
@hammerhartershizzle
Serge Mateso
@sergemateso
Lara Sophie Milagro
@milagrolarasophie
Langston Uibel
@langstonuibel
Julia Zupanc
@julymaii
Regie: Sarah Elisabeth Braun
@___penthesilea___
Dramaturgie: Helen Waeder
@helens_archives und Noémi Ola Berkowitz
@noemiola
Bühne und Kostüm: Leo Lesego Brunner
@leolesegoo Regieassistenz: Rosie Marie
@iammarierosie
Plakat: Bélen Araica
@belen.araica
Outside Eye: Lamin Leroy Gibba
@laminleroy
CN: rassistische Sprache, Thematisierung Anti-Schwarzer Gewalt, Mord, Sexismus