Die Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ läuft vom 27.3. bis 26.7. – begleitet von einem Programm, das unterschiedliche Zugänge eröffnet:
Kuratorinnen*führungen mit Einblicken hinter die Kulissen 👀, sonntägliche Rundgänge, Bastel- und Kreativaktionen 🧶 sowie Führungen mit Gebärdensprachdolmetscher*innen.
Auch Filmvorführungen im Kino im U ergänzen die Ausstellung und vertiefen einzelne Themen der Schau. 🎬
Beim Repair-Café kann Kaputtes mitgebracht und vor Ort gemeinsam repariert werden. 🪛
Ein Blick ins Programm lohnt sich – die Vielfalt ist groß. 🤩
Alle Angebote sind mit Ausstellungsticket (9 € / 5 € ermäßigt) kostenfrei. Ausgenommen sind die Kinovorführungen (8 € / 5 € ermäßigt).
#muellausstellung #museumostwall
Minigolf im Museum? Minigolf im Museum! ⛳️
Ab Sonntag, 19. April, lädt „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ im Museum Ostwall im Dortmunder U zum Spielen ein. 🏌️♀️
Die zwölf Betonbahnen sind mit Hindernissen aus erfundenen Bauten gestaltet – Architekturen, die vertraut wirken und an die Nachkriegszeit erinnern, als Beton für Aufbruch und Neubeginn stand.
Der Titel verweist auf die „Trümmerbahnen“, die nach dem Zweiten Weltkrieg den Schutt aus den Städten transportierten, um Platz für Neues zu schaffen.
Für die Ausstellung entsteht zudem eine neue Bahn, inspiriert vom Dortmunder Gesundheitshaus. Ein Kiosk vor Ort stellt Schläger und Bälle bereit – und „gemischte Tüten“ laden zum eigenen Zusammenstellen ein. 🍬🍭
Mehr infos zur Ausstellung und zum Programm: /truemmerbahnen
Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls (27.3.–26.7.2026) ♻️
Nicht nur anschauen – selbst aktiv werden:
Das Programm der MO_Bildung & Kunstvermittlung richtet sich an KiTas, Schulklassen, OGS-Gruppen und Erwachsene und vermittelt die Inhalte kreativ und spielerisch. 🚮🎨
✨ Highlights:
👣 „Deine bunte Umweltspur“: durch einen Mülltunnel gehen und eigene Spuren hinterlassen
💡 „Trash & Flash“: aus Verpackungen und Schrott entstehen leuchtende Objekte
🎉 „Trash to Treasure“: Kindergeburtstag, bei dem Abfall zu eigenen Skulpturen wird
Mehr Einblicke? Swipe durch alle Slides →
#museumostwall #muellausstellung
Leuchtende Formen, dunkle Tiefen, schimmernde Strukturen: Die Cartes mères von Hicham Berrada erinnern auf den ersten Blick an geheimnisvolle Landschaften unter Wasser. 🪸
Der Titel hat dabei eine doppelte Bedeutung: „Carte mère“ heißt auf Französisch „Motherboard“, während das gleichklingende „carte mer“ als „Meereskarte“ gelesen werden kann. Tatsächlich bestehen die Arbeiten aus Computer-Leiterplatten, die durch Elektrolyse stark verändert wurden. So entstehen Bilder, die zwischen Technik, Naturwissenschaft und Kunst schweben. Aus elektronischen Bauteilen werden Landschaften, aus nicht kompostierbarem Material entstehen neue Formen, die fast organisch wirken. 🌍 Im Themenbereich „Müll & Natur“ wird sichtbar, wie Künstler*innen danach fragen, ob und wie sich Stoffe aus elektronischen Geräten verwandeln lassen – und was daraus entstehen kann.
Noch bis 26. Juli im Museum Ostwall im Dortmunder U.
Mehr erfahren: /muell
Hicham Berrada, Carte mère #11 (Hauptplatine/Motherboard #11), Carte mère #14, Carte mère #19, Carte mère #20, Carte mère #21, 2021 – fortlaufend /Kupfer, Aluminium, Silber, Blei, Acrylglas, beleuchtet, Leihgabe des Künstlers und Mennour, Paris.
Fotos: Museum Ostwall / Roland Baege
Müllhalden gelten oft als Orte des Verschwindens – doch manche Künstler*innen sehen in ihnen auch neue Landschaften, Rückzugsorte oder sogar Utopien.
Kurator Michael Griff spricht in unserem neuen Video zur Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ über eine Arbeit aus dem Themenfeld „Müllhalden als Utopie“. Im Mittelpunkt steht Nancy Holts nie realisiertes Projekt Sky Mound: ein Entwurf für die Nachnutzung einer Müllhalde in New Jersey, nahe Manhattan. Holt dachte den Ort als Observatorium, Heiligtum und Ruheort abseits der Stadt – einen Ort, an dem sich, wie sie sagte, „Himmel und Erde“ begegnen.
Wer tiefer in die Ausstellung eintauchen möchte, kann an einer der Führungen im Museum Ostwall im Dortmunder U teilnehmen. Jeden Sonntag finden öffentliche Führungen von 13:30 bis 15:00 Uhr statt. Die nächste Kurator*innenführung mit Michael Griff folgt am Mittwoch, 20. Mai, von 16:30 bis 17:30 Uhr. Weitere Führungsformate ergänzen das Programm – online lässt sich das passende Angebot entdecken.
Die Führungen sind mit Ausstellungsticket kostenfrei.
Mehr Infos: /muell
Video: @lizkamp
#muellausstellung #museumostwall
Wo treffen Architektur und Kunst aufeinander?
🏭➕🖼️
Im neuen Erwachsenen-Kunstkurs „KUNST & BAU“ dienen die Werke der Sonderausstellung „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ als Ausgangspunkt für eigene künstlerische Arbeiten. Über acht Termine hinweg entstehen Schritt für Schritt individuelle Werke, inspiriert von architektonischen Formen, Strukturen und Materialien.
Im Kurs werden spielerisch verschiedene Techniken erprobt – von Malerei bis Objektarbeit. Dabei geht es um die Frage, wie nah sich Kunst und Architektur kommen können und wie sich Räume, Beton und Stadtbilder künstlerisch übersetzen lassen.
Das Angebot richtet sich an Erwachsene – sowohl an Einsteiger*innen als auch an Fortgeschrittene. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wichtig sind Neugier und Freude am Experimentieren.
📍Donnerstags, 17:30–19:30 Uhr
📍8 Termine außerhalb der Schulferien
📍Kursstart: 21.05.2026
💶 Kosten: 160 € inkl. 64€ Materialgeld
📩 Anmeldung: [email protected]
Die Olchis sind bei uns im Museum unterwegs. 💚
Für „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ begleitet ein kostenloses Mitmachheft Kinder durch die Ausstellung. Gemeinsam mit Tante Olga und den Olchi-Kindern warten zwischen den Kunstwerken Rätsel, kreative Aufgaben, kleine Gedankenspiele und Mitmachaktionen, die zuhause weitergeführt werden können.
Wer die olchigen Symbole in der Ausstellung entdeckt und die Aufgaben löst, darf sich am Ende sogar einen Schmuddelstempel und eine kleine Überraschung abholen.
Das Mitmachheft gibt’s kostenlos direkt in der Ausstellung im Museum Ostwall im Dortmunder U.
📍„Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls - Noch bis 26. Juli 2026
🎥 Clip: Tanita Groß
🎨 Illustration: Erhard Dietl, Oetinger Verlag @medienhaus_oetinger
Bedrohte Tierart, menschlicher Müll und ein Blick wie aus einem naturhistorischen Archiv: Mark Dions Spider Monkey (ateles geoffroyi) verbindet Umweltzerstörung, Wissenschaft und Konsum auf bedrückende Weise.
Zu sehen ist das Skelett eines Geoffroy-Klammeraffens in einer Vitrine, platziert auf einer Transportkiste für Forschungsobjekte. Unter seinen Füßen: Teer, Schmuck, Plastik und weggeworfene Alltagsgegenstände des Menschen. Der Klammeraffe lebt in den Regenwäldern Mittelamerikas – und ist bedroht, weil sein Lebensraum zunehmend zerstört wird.
Die Arbeit fragt danach, wie eng Natur und menschlicher Abfall inzwischen miteinander verbunden sind. Was bleibt von Tieren, Landschaften und Ökosystemen zurück, wenn Müll und Eingriffe des Menschen immer weiter vordringen?
🌍 Im Themenbereich „Müll & Natur“ zeigt "Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls", wie Künstler*innen die Folgen von Konsum, Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch sichtbar machen.
📍Noch bis 26. Juli im Museum Ostwall im Dortmunder U.
Mehr erfahren: /muell
Mark Dion, Spider Monkey, 2013. Affenskelett, Teer, Glas, Metall, Porzellan, Kunststoff, Papier, Keramik, Schnur, Stoff, Kork, Kupfer, in Museumsvitrine auf hölzerner Transportkiste, Sammlung Museum Ostwall im Dortmunder U
Fotos: Museum Ostwall / Roland Baege
Zwischen Kunst, Konsum und globalen Machtverhältnissen: Am 11. Juni 2026 lädt das Museum Ostwall im Dortmunder U zum internationalen Symposium „Müll. Kunst und die globalen Wege des Abfalls“ ein. ♻️
Begleitend zur Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ diskutieren Wissenschaftler*innen und Expert*innen über Müll als Material, Motiv und ästhetische Strategie in der modernen und zeitgenössischen Kunst – und über die globalen Wege des Abfalls zwischen Sichtbarkeit, Verdrängung und kolonialen Kontinuitäten.
Das Symposium richtet sich nicht nur an Fachpublikum, sondern an alle, die sich für Kunst, Nachhaltigkeit und die globalen Zusammenhänge hinter Müllproduktion und Müllhandel interessieren.
📍 Museum Ostwall im Dortmunder U, Kino im U
📅 Donnerstag, 11. Juni 2026
🕙 10:00–18:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich: [email protected].
#museumostwall #muellausstellung
Am Sonntag, 10. Mai, 14–17 Uhr wird im Museum Ostwall im Dortmunder U gespielt: Beim Turnier „Minigolf mit bunter Tüte“ geht’s durch die Trümmerbahnen von Ina Weber.
Der Anlass: 20 Jahre 1. Kioskclub 06 – gegründet einst am Museum am Ostwall, kehrt der Verein für sein Jubiläum zurück.
Wer Lust hat, sich zu messen, spielt sich durch die zwölf Bahnen – Start am Kiosk, Ziel: vielleicht der Gewinn.
Wichtig: Während des Turniers können nur angemeldete Spieler*innen auf die Bahnen.
Mit Musik von DJ @gerritjanvanham , gestalteten Tüten von @studioameliepersson und Getränken im Lautsprecher.
Melde dich und dein Team an: [email protected]
Knapp vorbei, kurzer Aufschrei – und direkt noch ein Versuch. ⛳️
Genau so fühlt sich’s gerade im Museum Ostwall im Dortmunder U an. 😀
Mit „Zurück zum Beton: Ina Webers Trümmerbahnen-Minigolf“ zeigen wir zwölf Bahnen zwischen Hochhaus, Tankstelle und Kino. Und das Beste: Hier darf tatsächlich gespielt werden. Kein Kunst anschauen auf Distanz – sondern mittendrin.
Die Arbeit von Ina Weber (@inafromberlin ) übersetzt Nachkriegsarchitektur in einen spielbaren Parcours – inklusive Kiosk: Hier gibt’s Schläger und Spielzettel für eure Runde.
Und wer zwischendurch eine Pause braucht: In unserer Kreativstation entstehen Origami-Eistüten oder Schnuckertüten – inspiriert von der Büdchen-Kultur im Ruhrgebiet, aber zum Selbermachen.
Einfach vorbeikommen, Ball schnappen und ausprobieren.
Eintritt frei.
📍Museum Ostwall im Dortmunder U
📅 bis 7. Juni
🎥 Clip: Paraskevas Gkegkas @paraskevaaaaas