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Matilda Felix

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Director, Haus Coburg
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Die Shortlist steht! Aus knapp 300 Einsendungen hat unsere Jury jetzt die Finalist*innen für den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2026 ausgewählt. Was so leicht klingt, waren zwei intensive Tage voller Diskussionen, Entdeckungen und Entscheidungen. »Neue Ansätze stechen immer heraus. Und wenn etwas irritiert, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.« — Matilda Felix Wer auf der Shortlist steht und wer den Haupt-, Sonder- und Nachwuchspreis gewinnt, erfahrt ihr am 21. November bei der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises. Mehr Infos unter: pmb-kunstpreis.de Abbildungen 1️⃣ Die Jurorinnen: Carlota Gómez (Kunstverein Hannover), Dr. Tanja Pirsig-Marshall (LWL Museum für Kunst und Kultur) und Dr. Matilda Felix (Haus Coburg) 2️⃣ & 3️⃣ Eine Bewerbung, ein Stuhl. In einem ersten Rundgang wurden zwei Dutzend Favoriten ermittelt. Nach einer zweiten Entscheidungsrunde blieben sechs. 4️⃣ Die Jurysitzung des Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2026: (hinten von links nach rechts) Uschi Villwock (Landkreis Osterholz), Dr. Matilda Felix (Haus Coburg, Jurymitglied), Imke Schumacher-Reichert (Worpsweder Museumsverbund), Carlota Gómez (Kunstverein Hannover, Jurymitglied), (unten von links nach rechts) Lis Engelken (Worpsweder Museumsverbund), Dr. Tanja Pirsig-Marshall (LWL Museum für Kunst und Kultur, Jurymitglied), Dr. Stefan Borchardt (Große Kunstschau Worpswede) Fotos: © Worpsweder Museumsverbund/Ingo Jagels #PaulaModersohnBecker #PMBKunstpreis #WorpswederMuseen #PMB26 #ArtAward
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27 days ago
Die Fütterung der Fische. Klaus Eberhardt. Asana Fujikawa. Hans-Hendrik Grimmling. Aura Roig, 7. März - 10. Mai 2026 Der Maler Klaus Eberhardt wurde 1954 in Delmenhorst geboren und studierte in Braunschweig Malerei. Obwohl er seine Werke nur zu wenigen Gelegenheiten ausstellte, hielt er bis zu seinem Tod 2024 an der Malerei als Mittel der Kommunikation fest. In seinem Nachlass befinden sich Werke, die eine eigenständige und sehr aufrichtige Bildqualität erreichen und an Autonomie gewin­nen, nachdem der Künstler nicht mehr zu ihren Bedeutungen befragt werden kann. An die Stelle der Künstlerselbstaussagen tritt ein aktives Sehen, das die Bilder als Gesprächspartner ernst nehmen muss. Die Bilder von Klaus Eberhardt treffen im Haus Coburg auf Künstler:innen, die in ihren Werken eine autofiktionale Figuration verfolgen und Gefährdungen thematisieren, ohne sie auszubuch­stabieren. Asana Fujikawa (*1981 in Tokio) entwickelt in druckgra­fischen Folgen märchenhafte Narrationen, deren Protago­nisten sie anschließend in Keramik ausformt. So entstehen filigrane Gestalten, die einen dissoziativen Zustand von An- und Abwesen­heit kultivieren. Hans-Hendrik Grimmling (*1947 in Zwenkau) ringt in seinen Gemälden um Freiraum. Körperglieder, Vögel und Pflanzen sind wiederkehrende Motive, mit denen er metaphorisch gegen einengende und repressive Strukturen vorgeht. Aura Roig (*1994 in Tortosa) verbindet in ihrer Malerei persönliche Erfahrun­gen und universelle Ideen zu einem magischen Realismus. Vor allem die Familie als Ort der Fürsorge und der repressiven Traditionsweitergabe kontrastiert sie in ihren Werken mit Humor. Aus unterschiedlichen Perspektiven befragt die Ausstellung die gemalte Figuration und ihr Potential, Unsichtbares darzustellen und greifbar zu machen. #klauseberhardt @asana_fujikawa #asanafujikawa @grimmling_grimmling #hanshendrikgrimmling @auracr3 #auraroig Kuratiert von Matilda Felix @mtldflx Installationsansichten: Jens Weyers English text in the comments
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1 month ago
Eröffnung / Opening: Die Fütterung der Fische • 6.3.2026, 19 Uhr / 7 p.m. • Herzliche Einladung / You are warmly invited: Der Maler Klaus Eberhardt wurde 1954 in Delmenhorst geboren und studierte in Braunschweig Malerei. Obwohl er seine Werke nur zu wenigen Gelegenheiten ausstellte, hielt er bis zu seinem Tod 2024 an der Malerei als Mittel der Kommunikation fest. In seinem Nachlass befinden sich figurative, symbolisch aufgeladene Werke, die mit einer sehr eigenständigen Bildqualität ein aktives Sehen anregen. In der Ausstellung treffen diese Malereien auf Arbeiten von Asana Fujikawa (*1981 in Tokio), Hans-Hendrik Grimmling (*1947 in Zwenkau) und Aura Roig (*1994 in Tortosa). Verbunden sind die künstlerischen Positionen durch eine autofiktionale Figuration, mit der sie Gefährdungen thematisieren, ohne sie auszubuchstabieren. Im Fokus der Ausstellung steht das Potenzial dieser Figuration, Unsichtbares darzustellen und greifbar zu machen. #klauseberhardt @asana_fujikawa #hanshendrikgrimmling @auracr3 Kuratiert von Matilda Felix @mtldflx The painter Klaus Eberhardt was born in Delmenhorst in 1954 and studied painting in Braunschweig. Although he exhibited his works on only a few occasions, he continued to use painting as a means of communication until his death in 2024. His estate includes figurative, symbolically charged works that stimulate active viewing with their highly distinctive visual quality. In the exhibition, these paintings enter into a dialogue with works by Asana Fujikawa (born in Tokyo in 1981), Hans-Hendrik Grimmling (born in Zwenkau in 1947), and Aura Roig (born in Tortosa in 1994). The artistic positions are linked by an autofictional figuration with which they address dangers without spelling them out. Exploring the potential of this figuration, the exhibition specifically focuses on the ways it can express the invisible and make it tangible. Curated by Matilda Felix Grafik / Design: Christine Claussen & Ruben Lyon @tine.3000 @ruben__lyon #hauscoburg #städtischegaleriedelmenhorst
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2 months ago
Hannah Quinlan & Rosie Hastings, Figure in Purple Suit with Cooling Tower and Lover, 2023, Fresko auf Holzplatte, 211.4 x 131.4 x 7 cm, Courtesy the artists and Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin Hannah Quinlan und Rosie Hastings verbindet eine gemeinsame Kunstpraxis und eine Beziehung. Beide haben am Goldsmith College in London studiert, leben und arbeiten zusammen. Im Zentrum ihrer Kunst steht eine alte, malerische Technik. Ganz traditionell entwerfen die Künstlerinnen große Schablonen, die als Skizzen für Fresken dienen. Auf Holzplatten aufgebracht stellen sie motivisch Szenen dar, in denen Menschen aus verschiedenen Zeiten im öffentlichen Raum aufeinandertreffen. Die dargestellte Situation, im Titel sachlich beschrieben, zeigt eine offenbar zufällige Begegnung, bei der es um Intimität geht. Das Treffen im Park erinnert an die Cruising Praxis, bei der vor allem Männer spontane Sexualität mit Unbekannten suchen. Dass diese Form der Körperlichkeit für Frauen kaum offensteht, hat mit herkömmlichen Moralvorstellungen aber auch mit unterschiedlichen Gefährdungspotenzialen zu tun. Sehr selbstbewusst reklamieren Hannah Quinlan und Rosie Hastings nicht zuletzt durch die gewählte Maltechnik eine Umdeutung. Dass ihre Szene mit einer als weiblich gelesenen Hauptfigur im Trocknungsprozess karbonisiert - quasi versteinert - und in dieser Form Jahrhunderte überdauern kann, vermittelt ihren Geltungsanspruch. Hannah Quinlan und Rosie Hastings, beide 1991 in England geboren, leben in London und arbeiten zusammen in den Medien Film, Zeichnung, Installation, Performance und vor allem Fresko. In ihrer Kunst beschäftigen sie sich mit der Geschichte und den visuellen Inszenierungen der LGBTQ+ Kultur. Ausgezeichnet mit dem Jarman Award 2020, haben sie zuletzt Duoausstellungen in der Kunsthall Stavanger 2023 in Norwegen, 2022 in der Kunsthalle Osnabrück und 2020 in der Tate Britain in London eingerichtet. @hannah_quinlan_ @rosiebhastings Ausstellungsansicht: Sympoiesis, Strategien der Mit-Verweltlichung, Haus Coburg, 08.11.2025-01.02.2026, Foto: Jens Weyers English in the comments #hannahquinlan #rosiehastings #hauscoburg #städtischegaleriedelmenhorst
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3 months ago
Bod Mellor, Prison Officer Eric McNally (Stephen Graham), 2024, Öl auf Leinwand, 76.2 x 61 cm Bod Mellor, Wing Governor Jim Fenner (Jack Ellis), 2024, Öl auf Leinwand, 76.2 x 61 cm Bod Mellor, Prison Officer Diane Baker (Tracey Wilkinson), 2024, Öl auf Leinwand, 76.2 x 61 cm V.l.n.r, alle Werke: Courtesy the artist and Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin Bod Mellor portraitiert in dieser Werkgruppe Schauspieler:innen aus britischen TV-Serien in ihren Rollen. Sie friert Nahaufnahmen ihrer Gesichter ein und widmet sich anschließend malerisch dem Minenspiel. Im Werktitel listet sie sehr sachlich die Serienrolle und den Namen der Schauspieler:in auf. Es ist ein Vexierspiel zwischen der Realität der Strafanstalt, der gespielten Version in den Fernsehproduktionen und schließlich der Neuadaption durch Bod Mellor. Die Autorität und Attraktivität verleihenden Uniformen konfrontiert Bod Mellor mit der gespielten Fiktion und karikierenden Kommentaren. Durch ihre Hinzufügungen wie Ketten oder Farbflächen werden die Portraitierten nicht nur kommentierend ausgestattet, sondern mitunter visuell bedroht. Wobei keine Ebene vollkommen überschrieben wird. Diese Koexistenz erlaubt eine flirrende Gleichzeitigkeit von Re- und Dekonstruktion der Charaktere. Bod Mellor, 1970 in Manchester geboren, lehrt am Goldsmiths, University of London. Ihre Werke waren zulefzt zu sehen am Neuen Essener Kunstverein (Essen 2024), in den Deichtorhallen (Hamburg 2023), im Studio Voltaire (London 2020) oder der Bundeskunsthalle (Bonn 2019). Ausstellungsansichten: Sympoiesis, Strategien der Mit-Verweltlichung, Haus Coburg, 08.11.2025-01.02.2026, Foto: Jens Weyers English in the comments #bodmellor #hauscoburg #hauscoburgdelmenhorst #städtischegaleriedelmenhorst
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3 months ago
Arbeiten aus der Serie: Diamond Stingily, Orgasms Happened Here 2, 2025, Courtesy die Künstlerin und Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin Der Werktitel geht auf eine Kindheitserinnerung der Künstlerin zurück. Als Teenager zog Diamond Stingily mit ihrer Familie in ein Haus, das vollkommen leergeräumt war. Der einzige Hinweis auf die vorherigen Bewohner war ein Zettel, den ihr Bruder in einem Wandschrank fand. Auf ihm stand: „Orgasms happened here“ (Hier fanden Orgasmen statt“). Diamond Stingily versteht Schränke als Portale, die zu anderen Orten führen, wenn sie unter bestimmten Umständen betreten werden. Sie bewahren nicht nur Gegenstände auf, in ihnen lagern auch Erinnerungen. Hinter ganz gewöhnlichen Schiebetüren stapeln sich reinweiße Handtücher oder Männerschuhe, werden Ausblicke in eine Metzgerei ermöglicht oder Assoziationen von Gummizellen geweckt. Architektonische Öffnungen, Türen, Fenster oder Gitter sind wiederkehrende Motive in den Installationen der Künstlerin, denen sie durch Vervielfältigung eine Dringlichkeit und aggressive Spannung verleiht. Diamond Stingily, 1990 in Chicago geboren, arbeitet als Künstlerin und Schriftstellerin autofiktional. Sie verdichtet ihre Erfahrungen und Erinnerungen zu Texten oder Installationen, in denen Alltagsgegenstände durch Platzierung, Wiederholung und Kombination zu motivischen Objekten werden. Wie auf einer Theaterbühne inszeniert sie den Ausstellungsraum als einen Ort, an dem etwas passieren kann. Zu ihren letzten Soloausstellungen gehörten Präsentationen im Kunstverein München (2019) und im Institute of Contemporary Art, Miami (2018). @ima_beat_yo_ass_on_dis_train Bilder 2-3: Orgasms Happened Here 2 (Butch), 2025, Closet doors, wallpaper, padded wall panels, carpet, shelf, 208.1 x 82.4 x 70 cm; Bilder 4-6: Orgasms Happened Here 2 (Munich Shoes), 2025, Closet doors, leather shoes, carpet, shelf and curtain rod, 208.1 x 82.4 x 70 cm Bilder 7-9: Orgasms Happened Here 2 (Babe), 2025, Closet doors, wallpaper, padded wall panels, carpet, shelf and curtain rod, 208.1 x 82.4 x 70 cm Ausstellungsansichten: Sympoiesis, Haus Coburg, 08.11.2025-01.02.2026, Foto: Jens Weyers #diamondstingily #hauscoburg
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3 months ago
Vaginal Davis, Some Other Spring, 2020-23, Set of 13 unique double sided framed paintings, 2 bespoke curtains, Variable dimensions, Courtesy the artist and Galerie Isabella Bortolozzi In ihrer Malerei arbeitet Vaginal Davis mit Farben aus der Kosmetik. Eye-Liner, Lidschatten, Wimperntusche oder Nagellack finden ebenso Verwendung wie Parfüm oder Haarspray. Auf Postkarten oder ausgeschnittenen Magazinbildern portraitiert sie Menschen, denen sie sich verbunden fühlt. Diese Miniaturen bekommen eine mit Votivbildern vergleichbare Intensität und lassen sich als Spuren einer körperlichen Zuwendung und Zärtlichkeit lesen, in die Vaginal Davis auch das Publikum involviert. Denn sichtbar werden die Bilder erst, sobald ein Vorhang beiseitegeschoben und so die Grenze von außerhalb und innerhalb aktiv überwunden wird. Die Künstlerin bewegt sich frei durch verschiedene Medienlandschaften. Sie ist Performancekünstlerin, malt und textet, sie ist Aktivistin, Musikerin, Kuratorin, Kunstkritikerin und lehrt an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. All diese Arbeitsfelder collagiert sie miteinander, gründet Bands und Archive, bringt Fanzines heraus, dreht Filme, arbeitet in Kollektiven und kreiert Aufführungsorte, an denen sich Menschen treffen, partizipieren und inspirieren lassen. Ihr Name bildet eine Hommage an die afroamerikanische Philosophin und Menschenrechtsaktivistin Angela Davis. Sehr direkt, humorvoll und provokant adressiert sie die Vagina mit ihrem Pseudonym, thematisiert in ihren Werken sexuelles Begehren und sabotiert normative Tabus. Vaginal Davis wurde 1969 in Los Angeles geboren und lebt seit 2006 in Berlin. Ihr Œuvre wurde 2024 umfassend am Moderne Museet in Stockholm präsentiert. Diese Ausstellung wanderte 2025 an den Martin-Gropius-Bau Berlin und ist momentan zu sehen am PS1, New York. @vaginaldavis_official Ausstellungsansicht: Sympoiesis. Strategien der Mitverweltlichung, Haus Coburg, 08.11.2025-01.02.2026, Foto: Jens Weyers English text in the comments #vaginaldavis #hauscoburg #hauscoburgdelmenhorst #städtischegaleriedelmenhorst
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3 months ago
Ed Atkins, The worm (Installation), 2021, Videoprojektion mit Ton, Loop, Birkenholz, Verschiedene Maße, Courtesy the artist and Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin 2021, während die Ausstellungshäuser in Europa geschlossen blieben, um eine Ausweitung der Corona Pandemie zu verhindern, führte Ed Atkins ein Telefonat mit seiner Mutter, das aufgezeichnet wurde. Er saß in einem Berliner Hotelzimmer, begleitet von einem Team des Berliner Unternehmens Mimic Production. Seine Gesichtsmimik und die Bewegungen seines Körpers wurden durch Motion Capture Technologie aufgenommen. Die Videoinstallation The worm besteht aus einem leeren Raum, der ein Zuhause aber auch eine Bühne sein kann und den Besucher:innen vorbehalten ist. Akustisch teilen sie diesen Raum mit den Stimmen von Ed Atkins und seiner Mutter, die sich über Kindheit, Elternschaft und den Wunsch, geliebt zu werden, unterhalten. Auf der Rückseite des Kubus wird ein digital generiertes Video projiziert, bei dem das Hotelzimmer durch einen Stuhl und Beistelltisch ersetzt wurde und ein Avatar den Part des Sohnes übernimmt. Die Szenerie zitiert ein Fernsehstudio aus dem Jahr 1994, in dem der Drehbuchautor Dennis Potter zum letzten Mal interviewt wurde, bevor er zwei Monate später an Krebs verstarb. Rundherum ausgeleuchtet nimmt eine formell gekleidete Figur auf dem Stuhl Platz, richtet sich ein, als bereite er sich auf ein Interview vor. Auch bei der visuellen Begegnung mit diesem Avatar liefert die räumliche Situation einen Anlass, über Nähe und Distanzlosigkeit nachzudenken. Ed Atkins, 1982 in Oxford geboren, ist Künstler, Schriftsteller und Kurator. Er hat das Libretto für die Oper „Masses“ geschrieben, die 2024 in der Deutschen Oper Berlin inszeniert wurde. In umfangreichen Einzelausstellungen wurden seine Werke zuletzt in der Tate Britain (London 2025), dem New Museum (New York 2021) und dem K21. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf 2019) gezeigt. Er lehrt an der Kunstakademie in Düsseldorf. Ausstellungsansicht: Sympoiesis, Haus Coburg, 08.11.2025-01.02.2026, Foto: Jens Weyers English text in the comments @edatkinsdiet #edatkins #hauscoburg #hauscoburgdelmenhorst #städtischegaleriedelmenhorst
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3 months ago
Stephen G. Rhodes, Dealer’s Discipline 2022, Öl auf Leinwand, 204 x 153,5 cm, Courtesy der Künstler und Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin Dealer’s Discipline ist ein Portrait von Isabella Bortolozzi, die sich den Bildraum in gegenläufiger Haltung mit dem Künstler teilt. Das rauschhafte Zirkulieren im undefinierten Raum ist ein Motiv, das Stephen G. Rhodes variationsreich bearbeitet hat. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Kunst- und der Filmgeschichte, mit Medientheorien, dem Theater und der Ikonografie des Alkoholrausches prägt seine Malereien und Installationen. In ihnen kreiert er postapokalyptische und dionysische Szenerien, wobei er durch Alltagsmaterialien wie Bauholz, Vorhänge, Spielzeug oder Ventilatoren kaleidoskopische Assoziationswelten eröffnet. Seine Werke zielen auf Themen wie Trauma, Spuk und das Wesen der Bilder selbst. Stephen G. Rhodes, 1977 in Houston geboren, richtete institutionelle Einzelausstellungen bei Incurva (Palermo 2018), im Kölnischen Kunstverein (2017) und im Migros Museum für Gegenwartskunst (Zürich 2013) ein. 2017 waren seine Werke bei der Istanbul Biennale zu sehen. Ausstellungsansicht: Sympoiesis. Strategien der Mitverweltlichung, Haus Coburg, 08.11.2025-01.02.2026, Foto: Jens Weyers, Courtesy der Künstler und Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin English text in the comments #stephengrhodes #hauscoburg #hauscoburgdelmenhorst #städtischegaleriedelmenhorst
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4 months ago
Annie Ernaux & Marc Marie, Bedroom, End of May — Beginning of June, 2003, C-Print, Courtesy die Künstler:innen und Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin Annie Ernaux und Marc Marie verband eine Liebesaffäre, die im Januar 2003 in Brüssel begann. Die Schriftstellerin war zu diesem Zeitpunkt an Brustkrebs erkrankt und hatte durch die Chemotherapie alle Haare verloren. Während ihrer Behandlung lernte sie Marc Marie kennen und beide gingen eine Liebesbeziehung ein. Von Anfang an war Annie Ernaux fasziniert von dem Bild, das sich ihr am Morgen präsentierte, nachdem sie Sex hatten: Ihre auf den Boden geworfene Kleidung; Stühle, die verrückt waren; die Überreste des Abendessens, die noch auf dem Tisch standen. Sie wollte diese Landschaft nicht zerstören, indem sie alles wieder an seinen Platz zurückstellte. Stattdessen beschloss sie, die Szenerien festzuhalten. Nachdem sie Marc Marie davon erzählte, wurde es ihr gemeinsames Projekt. Unabhängig voneinander verfassten sie zu ausgewählten Fotos kurze Texte. Diese schriftlichen Kommentare tauschten sie erst aus, nachdem das letzte Foto am 7. Januar 2004 aufgenommen worden war. Die international renommierte Schriftstellerin Annie Ernaux, 1940 in Lillebonne geboren, wuchs in der Normandie auf, studierte an den Universitäten in Rouen und Bordeaux. Ihre Bücher — insbesondere Die Jahre und Das Ereignis — gelten als zeitgenössische Klassiker. Im Jahr 2022 wurde Annie Ernaux der Nobelpreis für Literatur verliehen. Marc Marie, 1962 in Boulogne-Billancourt geboren, war ein französischer Fotograf und Journalist, der 2022 überraschend verstarb. Ausstellungsansicht: Sympoiesis. Strategien der Mitverweltlichung, Haus Coburg, 08.11.2025-01.02.2026, Foto: Jens Weyers, Courtesy die Künstler:innen und Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin English text in the comments #annieernaux #marcmarie #hauscoburg #hauscoburgdelmenhorst #städtischegaleriedelmenhorst
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4 months ago
James Richards, Crumb Mahogany, 2016, 6-Kanal Soundinstallation, 15 Min., Sammlung Wilhelm Otto Nachf. Jemand spielt Klavier, bis sich der Verkehrslärm in den Vordergrund drängt, ein schweres Atmen oder kurzer Gesang, das Knistern einer Schallplatte: James Richards modelliert Klänge, um räumliche Resonanzen zu erzeugen. Die Klänge dieser Sechs-Kanal-Lautsprecher Installation kommen aus verschiedenen Richtungen oder bewegen sich durch den Raum. Sie verschmelzen mit den Erinnerungsbildern der Hörenden und lassen an einen Schnelldurchlauf durch die Ereignisse eines Tages oder eines Lebens denken. Durch das räumliche Gegenüber von Besucher:innen und Lautsprecher initiiert James Richards eine Technik-Körper-Kommunikation, in der es um die Modi der Aufzeichnung und Speicherung von Erlebtem geht. Für seine Video- und Soundinstallationen nutzt James Richards alle verfügbaren Quellen: Archivmaterialien, eigene Aufnahmen, aussortierte VHS-Kassetten, Film-, Fernseh- und Gesangssequenzen oder auch wissenschaftliche Bilder dienen ihm als Ausgangsmaterialien. Teilweise im Dialog mit anderen Künstler:innen filtert, editiert und collagiert er diese Fragmente zu Videos oder Hörstücken, die um Emotionen, Begehren und Erinnerungen kreisen. Wobei seine mitunter intimen Stücke keine fixierten oder linearen Narrationen übertragen. Vielmehr aktivieren sie die Vorstellungskraft des Publikums und lösen so immer neue potentielle Geschichten aus. James Richards, 1983 in Cardiff geboren, hielt bis 2024 eine Vertretungsprofessur an der HFK Bremen. Zuletzt waren seine Werke in Soloausstellungen zu sehen im Haus Mödrath (Kerpen 2022), Castello Di Rivoli, (Turin 2020), Secession (Wien 2018). Er hat Wales 2017 auf der Biennale in Venedig vertreten und 2024 den Preis der Nationalgalerie Berlin gewonnen. Ausstellungsansicht: Sympoiesis. Strategien der Mitverweltlichung, Haus Coburg, 08.11.2025–01.02.2026, Foto: Jens Weyers, Courtesy the artist and Sammlung Wilhelm Otto Nachf. English text in the comments #jamesrichards #hauscoburgdelmenhorst #hauscoburg #städtischegaleriedelmenhorst
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5 months ago
Welcome to Sympoiesis, with artworks that never cease to amaze me. Heartfelt thanks to Isabella Bortolozzi, for making this exhibition possible. #edatkins #vaginaldavis #diamondstingily #bodmellor #stephengrhodes #hannahquinlanandrosiehastings #callahenkelandmaxpitegoff #wutsang #annieernaux #jamesrichards #isabellabortolozzi
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5 months ago