DENNIS from skin(head) to bone
Nächste Vorstellungen:
30.04.2026
10.05.2026
@ballhausprinzenallee
Dennis - from skin(head) to bone untersucht anhand der Biografie von Dennis den politischen Wandel im geografischen Osten Deutschlands. Dennis ist real und er ist viele. Er ist all die Menschen, die vom rechten Rand in die Mitte der Gesellschaft gerückt sind. Die Skinheads der 90er und 0er-Jahre. Heute: Familienväter, Vereinsvorsitzende, Investoren, Politiker. Ausgehend von einem Rechercheprozess begibt sich der Abend auf die Suche nach den Triebkräften verschiedener Dennis-Generationen von den 1980er Jahren bis heute.
Städte wie Narben
Einzelne zu Massen
Immer wieder
Immer wieder
Immer wieder
Während ich meine Heimat verlassen habe, sind viele Dennisse meiner Generation geblieben. Wir müssen viel gemeinsam haben. Wir beide sind sozialisiert von einem Land, das wir nie kennengelernt haben, wir beide erbten die Enttäuschung, die wir nie selbst gefühlt haben. Heute formt Dennis die politische Wirklichkeit in unserer Heimatregion. Wie kommt es, dass ich nicht dort lebe, sondern hier, in Berlin, nicht handelnd, sondern nur Betrachter bin. Das möchte dieser Abend herausfinden. Denn ich fühle Wut und Schuld.
Von:
Lukas David Schmidt
Text, Schauspiel: Lukas David Schmidt
Bühne & Licht: @mmalidonmez
Sound: @daanelsing
Trailer: @dominikmaringer_fotografie
Vielen Dank an den Fotografen Ludwig Rauch zur Bereitstellung seiner Fotos der Ausstellung “Nazis in Deutschland”
DENNIS from skin(head) to bone
Am Freitag war Premiere. Es war ein so intensiver Prozess für den ich unglaublich dankbar bin. Danke an alle Menschen die daran mitgewirkt haben durch ihre Offenheit und ihre Geschichten, ihre Erfahrungen und danke an das @ballhausprinzenallee , das mir ermöglicht meine Ideen und Anliegen auf eine Bühne zu heben. Das ist ein riesiges Privileg.
Nächste Vorstellungen: 01.04. & 30.04. & 10.05.
Fotos: (C) Dominik Maringer @dominikmaringer_fotografie
DENNIS // from skin(head) to bone
von & mit Lukas David Schmidt
⏰ 27. März // 20:00 Uhr PREMIERE
⏰ 01. April // 19:00 Uhr
⏰ 30. April // 20:00 Uhr
💭 Deutsch
🎟️ 10€-15€
Dennis - from skin(head) to bone untersucht anhand der Biografie von Dennis den politischen Wandel im geografischen Osten Deutschlands. Dennis ist real und er ist viele. Er ist all die Menschen, die vom rechten Rand in die Mitte der Gesellschaft gerückt sind. Die Skinheads der 90er und 0er-Jahre. Heute: Familienväter, Vereinsvorsitzende, Investoren, Politiker. Ausgehend von einem Rechercheprozess begibt sich der Abend auf die Suche nach den Triebkräften verschiedener Dennis-Generationen von den 1980er Jahren bis heute.
Städte wie Narben
Einzelne zu Massen
Immer wieder
Immer wieder
Immer wieder
Während ich meine Heimat verlassen habe, sind viele Dennisse meiner Generation geblieben. Wir müssen viel gemeinsam haben. Wir beide sind sozialisiert von einem Land, das wir nie kennengelernt haben, wir beide erbten die Enttäuschung, die wir nie selbst gefühlt haben. Heute formt Dennis die politische Wirklichkeit in unserer Heimatregion. Wie kommt es, dass ich nicht dort lebe, sondern hier, in Berlin, nicht handelnd, sondern nur Betrachter bin. Das möchte dieser Abend herausfinden. Denn ich fühle Wut und Schuld.
Text, Schauspiel: Lukas David Schmidt
Bühne & Licht: Mali Dönmez
Ebenfalls das erste Mal an der Anderen Welt Bühne: Lukas David Schmidt als „Egon“ und „Ronny“ - oh oh oh!
Lukas David Schmidt, 1996 in Görlitz (DE) geboren, ist Schauspieler, Sprecher und Theatermusiker. Seit seinem Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz von 2016 bis 2020, ist er als freischaffender Künstler tätig. Neben diversen Engagements an Wiener Theatern, wie dem Kosmos Theater, dem Werk X, dem Theater der Jugend und dem Theater Drachengasse, führen ihn Gastengagements auch ans Theaterhaus Jena, ans Stadttheater Klagenfurt und ans Ballhaus Prinzenallee in Berlin. Dabei trifft er auf Regisseur:innen wie Claudia Bossard, Susanne Frieling, Kristo Sagor und auf die türkischen, aktivistischen Künstler:innen Mustafa und Övül Avkiran. In Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Das letzte Kleinod verwirklichte er 2021 site-specific Projekte in Bremerhaven und entdeckte die Kraft von dokumentarischem Theater. Für seine Rolle in der Stückentwicklung Leicht, unter der Regie von Esther Muschol und Benjamin Rufin im Theater Drachengasse Wien, wird er 2022 für den österreichischen Theaterpreis NESTROY in der Kategorie Bester Nachwuchs Männlich nominiert. Seit 2022 ist er Teil des Teams des Ballhaus Prinzenallee Berlin. In der Spielzeit 2024/25 steht er unter anderem am Ballhaus Prinzenallee Berlin und am Stadttheater Klagenfurt auf der Bühne und arbeitet als Theatermusiker für mehrere Produktionen.
@lukasdavidschmidt
Foto: Dominik Maringer @dominikmaringer_fotografie
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PATIENT ZERO ONE
@theater.drachengasse
Premiere: 03.03.2025
die Tod hat einen witz gemacht und niemand lacht sonst darüber
denn die Tod ist nicht witzig
denn: die Tod ist nicht komisch, weil: die Tod hat einfach kein
timing
Eine Wohngemeinschaft in einer Großstadt, irgendwann zwischen Aids- und Coronapandemie, zwischen 1981 und 2021. Draußen: Winter, Schneeregen. Drinnen: Party. Es klingelt. Vor der Tür steht: der:die Tod. Schon wieder. Na toll …
Text: Marcus Peter Tesch @_planet_zero
Regie: Sandra Schüddekopf @s.schueddekopf
Bühne, Kostüme: Johannes Weckl @johannes_weckl
Musik: Lukas David Schmidt @lukasdavidschmidt
Regieassistenz: Laura Ritzenfeld @laura.ritzenfeld
Ausstattungsassistenz: Silvia Aguilar Riveroll @s_merald
Es spielen: Marie Nest @marie.nest , Karoline-Anni Reingraber @die_reingraber , Paul Winkler @_paulwinkler , Jan Walter @neulich_mit_jan_walter
MEINE SPRACHE HEISST WUT
Nächste Vorstellung: 08.02.2025
@ballhausprinzenallee
„Meine Sprache heißt Wut“ ist ein Experiment, bei dem drei Performer*innen, mit Hilfe von AI-generierten Persönlichkeiten, in verschiedene Algorithmen von TikTok eintauchen. Schnell radikalisieren sich die kreierten Charaktere, aber auch die Performer*innen selbst sind ständig gezwungen, ihre eigene politische Position zu hinterfragen. Gemeinsam mit dem Publikum ringen sie um politische Identitäten und Meinungen, stoßen sich ab und verschmelzen beinahe in einer gemeinsamen Wut über die Wirklichkeit.
Textrecherche und Konzeption: Ensemble
Autorin: Reihaneh Youzbashi Dizaji @ryd.director
Regie: İrem Aydın @ire_maydin
Regieassistenz: Derya Reinalda @deryareinalda
Videoprojektion Design: Keny Chan @kenychan_
Mit: Freya Kreutzkam, Lukas David Schmidt, Jonas Broxtermann @freyakreutzkam@jonasbroxtermann@lukasdavidschmidt
Sprache: Deutsch