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Literaturstadt FFM

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Kerstin Hensel und Matthias Jügler erzählen von Versehrungen und Traumata aus DDR-Zeiten, von den einen verdrängt, während die anderen an ihnen zerbrechen. Doch so oder so sind es Erfahrungen, die bis ins Körperliche hineinwirken – und dort ein Leben lang bleiben. Das Chemiewerk in einer mitteldeutschen Industriestadt vernebelt die schwierige Beziehung eines Geschwisterpaars über die Jahrzehnte. In der zweiten Geschichte des Erzählungsbandes „Abendgruß“ (@luchterhandliteratur ) geht eine Influencerin der Frage nach, weshalb sie nicht gähnen kann. Weshalb stellt uns das Leben vor derart viele Rätsel? Und weshalb sind uns die Menschen an unserer Seite oft so fern? Kerstin Hensel hält sich bedeckt mit Urteilen, Erklärungen und simplen Einordnungen. Sie erzählt einfach. „Hensels Geschichten sind sehr subtil, sehr magisch, sehr fiktiv und trotzdem echt.“ (F.A.Z.) In seinen beiden Romanen „Die Verlassenen“ und „Maifliegenzeit“ (@penguin_literatur ) verarbeitet Matthias Jügler die noch immer schmerzenden Wunden der DDR-Vergangenheit. Er stößt bei seinen Spurensuchen auf ein Netz aus Schuld und Verrat, das ein verstörendes Licht auf die Abgründe der realsozialistischen Gesellschaft wirft. Atmosphärisch dicht und mit eindringlicher Klarheit gelingt ihm diese Bestandsaufnahme, doch lässt er in seiner ruhigen Erzählweise gleichzeitig Raum für die Trauer über einen unwiederbringlichen Verlust. ⏱️ | Mittwoch · 10. Juni 2026 · 18 Uhr 🏠 | WINX Tower · DLA Piper · Neue Mainzer Straße 6–10 · 26. OG 💶 | 18 Euro, ermäßigt 8 Euro 🤔 | #literaturstadt #frankfurt #literaturfestival #literaturm #ostwesttext Kerstin Hensel ©️ Susanne Schleyer | Matthias Jügler ©️ Michael Bader
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6 hours ago
Zwei Schriftsteller und ein Literaturwissenschaftler; zwei mit Ostbiografie, der dritte aus der Schweiz. Das Motto von literaTurm 2026, OstWestText wird in dieser Veranstaltung so freihändig wie nirgendwo sonst gedeutet. Und dies nicht nur, weil hier Wissenschaft auf literarische Praxis stößt, sondern weil wir zwei Romanautoren dabei haben, die sich den Erschütterungen unserer Gegenwart aus höchst unterschiedlichen Perspektiven nähern. Jonas Lüscher, indem er der Technik zu poetischen Weihen verhilft und mit „Verzauberte Vorbestimmung“ (@hanserliteratur ) nicht nur das ganze 20. Jahrhundert, sondern auch die Geschichte der Industrialisierung durchläuft. Dabei macht er auf den Spuren der Eltern von Peter Weiss Station in Warnsdorf, damals noch Sudentenland. Dieses ehemalige Zentrum der Textilindustrie, auch „Klein Manchester“ genannt, liegt nur knapp 50 Kilometer von der Stadt entfernt, aus der Ingo Schulze nicht nur stammt, sondern die er in seinem jüngsten Roman „Die rechtschaffenen Mörder“, dem Porträt eines Dresdner Antiquars auf politischen Abwegen, auch literarisch verewigt hat. Wie überhaupt der Osten Deutschlands eines seiner Lebensthemen ist, das er auch in seinem für den Herbst angekündigten Roman „Das Wasser im August“ (@sfischerverlage ) verhandelt. Und schließlich Dirk Oschmann, Professor für Germanistik an der Universität Leipzig, der mit „Der Osten. Eine westdeutsche Erfindung“ (@ullsteinbuchverlage ) einen Bestseller gelandet hat, der einen Nerv trifft – vor allem, aber nicht nur in Ostdeutschland. ⏱️ | Dienstag · 9. Juni 2026 · 20 Uhr 🏠 | TaunusTurm · Skadden · Taunustor 1 · 20. OG 💶 | 18 Euro, ermäßigt 8 Euro 🤔 | #literaturstadt #frankfurt #literaturfestival #literaturm #ostwesttext Jonas Lüscher ©️ Peter-Andreas Hassiepen | Dirk Oschmann ©️ Jakob Weber | Ingo Schulze ©️ Gaby Gerster
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1 day ago
Was vererben Mütter ihren Töchtern, wenn es für Eigenheim und Aktiendepot nie gereicht hat? Und was, wenn die Hinterlassenschaft zur Last wird, unter der die eigene Existenz zu ersticken droht? Wie sich den Fängen von Herkunft und Prägung entziehen? Und wie von etwas derart Intimem erzählen, ohne indiskret zu werden? „Dieses Buch ist Verrat“, schreibt Marlen Hobrack. Aber „Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt“ (@harpercollinsde ) ist noch weitaus mehr. Es ist eine sensible Annährung, die ohne Verklärung und Idealisierung auskommt. Wir lesen von einer Frau, die die Erfahrung realsozialistischer Mangelwirtschaft nach der Wende durch maßlosen Konsum zu kompensieren versuchte. Ihre Wohnung eine Ansammlung von Krempel, den die Tochter nach dem Tod der Mutter sortiert und ausmistet – und dabei gleichsam auch ihre widerstreitenden Gedanken und Gefühle in Bezug auf die Verstorbene ordnet. Ein Dorf im Hunsrück, die spießigen 1980er Jahre: Daniela Dröschers Roman „Lügen über meine Mutter“ (@kiwi_verlag ) handelt davon, wie der Vater im Übergewicht seiner Frau die Ursache allen Unglücks ausmacht. Und wie die Mutter seine jahrelangen Anfeindungen und Erniedrigungen meist schweigend erträgt. Ein Schweigen, gegen das sich die Tochter auflehnt, indem sie zum Sprechen findet, aller Scham und allen Zweifeln zum Trotz. Denn: „Erst spät verstand ich, dass meine Mutter an mich weitergab, was sie selbst erfahren hatte.“ ⏱️ | Dienstag · 9. Juni 2026 · 20 Uhr 🏠 | WINX Tower · DLA Piper · Neue Mainzer Straße 6–10 · 26. OG 💶 | 18 Euro, ermäßigt 8 Euro 🤔 | #literaturstadt #frankfurt #literaturfestival #literaturm #ostwesttext Daniela Dröscher ©️ Heike Bogenberger | Marlen Hobrack ©️ Marcus Engler
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2 days ago
Fahren Westdeutsche nach Ostdeutschland, dann besuchen sie die Feriengebiete an der Ostsee oder die Kulturstädte von Weimar bis Rostock. Abseits dessen bleibt eine Terra incognita – ein Lust-Unlust-Terrain, das auch die etablierten Parteien zu meiden scheinen. Mit der ostdeutschen Provinz werden unberührte Natur, schlechte Infrastruktur und renitente AfD-Wähler, männlich und Ü 60 verbunden. Und Rechte aus dem Westen decken sich mit alten Schlössern und Landgütern ein. Wie aber sieht es hinter diesen Fremdzuschreibungen aus? Sowohl Ines Geipel als auch Christian Lehnert kennen die Landschaften, Menschen und Stimmungen zwischen der Lausitz und Vorpommern. Der aus Dresden stammende Dichter und Theologe Christian Lehnert zog sich vor einigen Jahren in einen Weiler im Osterzgebirge zurück. Aus seinem Leben in der Natur, im Glauben und im Zweifeln entstand das ebenso poetische wie tiefsinnige Prosawerk „Das Haus und das Lamm“ (@suhrkampverlag ). Ines Geipel ist mit Büchern wie „Fabelland“ (@sfischerverlage ) oder „Umkämpfte Zone“ (@klettcottaverlag ) eine Grenzgängerin in der neueren deutschen Geschichtsschreibung. Ihre Perspektive ist analytisch geschärft und zugleich persönlich grundiert – ein Schreiben gegen Verdrängung und Vereinfachung. Gemeinsam mit Jörg Schieke vom MDR nähern sich Geipel und Lehnert der ostdeutschen Provinz als einem Raum politischer Empfindlichkeit und heimatlicher Verbundenheit. ⏱️ | Dienstag · 9. Juni 2026 · 18 Uhr 🏠 | TaunusTurm · Skadden · Taunustor 1 · 20. OG 💶 | 18 Euro, ermäßigt 8 Euro 🤔 | #literaturstadt #frankfurt #literaturfestival #literaturm #ostwesttext Ines Geipel ©️ Gaby Gerster | Christian Lehnert ©️ Jürgen Bauer, Suhrkamp Verlag
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3 days ago
Migration gab es auf beiden Seiten der Mauer. André Kubiczeks autofiktionaler Roman „Nostalgia“ (@rowohltverlag ) erzählt von einer jungen Frau, die in den Osten kam. Ende der 1960er Jahre verschlug es sie der Liebe wegen aus Laos nach Potsdam. Kurz darauf wird André geboren – und merkt schnell, dass er anders aussieht und wahrgenommen wird als die vielen Kinder um ihn herum. Von der oft gepriesenen Völkerfreundschaft ist wenig zu spüren. Tagtäglich hat er nur ein Ziel: nicht auffallen, um den Schikanen in der Schule und den Diskriminierungen im Alltag zu entgehen. Und dann wird auch noch seine Mutter schwer krank und sein Bruder zum Pflegefall. Ihnen gewidmet, ist „Nostalgia“ schließlich auch ein Buch der Erinnerung und gegen das Vergessen. Gleich der zweite Satz offenbart, worum es geht. Der Vater des Erzählers ist gestorben. Als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, hatte er schnell begonnen, sich anzupassen und eine Familie zu gründen. Nach den Arbeitsjahren war er in die alte Heimat zurückgegangen. Nach dem Tod des Vaters reist der Erzähler zu dessen Grab. Mit dem Wohnmobil beginnt ein Roadtrip vom norddeutschen Kiel bis in die Türkei. Doch Feridun Zaimoglus „Sohn ohne Vater“ (@kiwi_verlag ) beschreibt gerade keine Reise zu den eigenen Wurzeln – denn es ist nicht sein Land, sondern das seiner Eltern. Ein berührender Roman über Tod, Trauer und das Verbindende und Trennende zwischen Menschen. ⏱️ | Dienstag · 9. Juni 2026 · 18 Uhr 🏠 | WINX Tower · DLA Piper · Neue Mainzer Straße 6–10 · 26. OG 💶 | 18 Euro, ermäßigt 8 Euro 🤔 | #literaturstadt #frankfurt #literaturfestival #literaturm ostwesttext André Kubiczek ©️ Dagmar Morath | Feridun Zaimoglu ©️ Melanie Grande
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4 days ago
Eindrücke von der Pressekonferenz – Heute haben Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig und Festival- und Programmleiterin Dr. Sonja Vandenrath das Programm von literaTurm 2026 den Medien vorgestellt! Online findet ihr es ab sofort auf , der Vorverkauf ist eröffnet! #literaturstadt #frankfurt #literaturfestival #literaturm #ostwesttext @ffmculture Fotos: Alexander Paul Englert
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5 days ago
Die Frage nach dem Verhältnis von Ost und West ist immer eine solche nach Identität und Erinnerung, nach Erfahrungen von Umbruch und Entwertung, politischen Verschiebungen und kulturellen Selbstvergewisserungen. Wie lassen sich anhaltende Unterschiede verstehen – als Defizit, als Eigenständigkeit oder als ungelöste Spannung? Zum Auftakt von literaTurm 2026 kommen drei der profiliertesten Stimmen aus Literatur, Medien und Sozialwissenschaften zusammen, um neue Perspektiven aufzuzeigen. Jana Hensel gehört seit ihrem frühen Erfolg mit dem Buch Zonenkinder zu den wichtigsten literarischen Chronistinnen ostdeutscher Lebenswelten. Ihr aktuelles Buch „Es war einmal ein Land“ (@aufbau_verlage ) trägt den alarmierenden Untertitel „Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet“. Der renommierte Soziologe Steffen Mau, Autor von Büchern wie „Lütten Klein“ und „Ungleich vereint“ (@suhrkampverlag ) widerspricht der populären Angleichungsthese und beharrt auf der Andersartigkeit des Ostens. Mit Ursula Krechel tritt eine Schriftstellerin und Lyrikerin hinzu, deren Werk aus West-Perspektive die historischen Tiefenschichten deutscher Gegenwart auslotet. Als literarische Chronistin und kritische Beobachterin hat die Büchner-Preisträgerin des Jahres 2025 sich immer wieder mit Fragen von Erinnerung, Verdrängung und Gerechtigkeit auseinandergesetzt. Die Auftaktveranstaltung moderiert der F.A.Z.-Feuilletonredakteur Andreas Platthaus. ⏱️ | Montag, 8. Juni 2026, 19 Uhr 🏠 | Volksbühne im Großen Hirschgraben, Großer Hirschgraben 19 💶 | 18 Euro, ermäßigt 8 Euro 🤔 | #literaturstadt #frankfurt #literaturfestival #literaturm #ostwesttext Jana Hensel ©️ Natascha Zivadinovic | Ursula Krechel ©️ Heike Steinweg | Steffen Mau ©️ Benjamin Zibner, Suhrkamp Verlag
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6 days ago
OstWestText – literaTurm widmet sich in diesem Jahr der literarischen Verhandlung der DDR und Ostdeutschlands. Von 8. bis 14. Juni finden insgesamt 25 Lesungen und Diskussionen statt. Das Programm wird am kommenden Mittwoch veröffentlicht. Tickets für die große Eröffnung in der @volksbuehneffm mit Jana Hensel, Ursula Krechel und Steffen Mau sind ab sofort erhältlich! #literaturstadt #frankfurt #literaturfestival #literaturm #ostwesttext @ffmculture Design: @ammon.studio
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10 days ago
Der Goethe-Preis 2026 geht an den Schriftsteller Uwe Timm! 🎉 ✍️ Die Begründung des Kuratoriums und weitere Infos zum literarischen Werk des Preisträgers findet ihr über den Link in unserer Story. ℹ️ Der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt wird alle drei Jahre am 28. August, dem Geburtstag Johann Wolfgang Goethes, verliehen – an eine Persönlichkeit, „die durch ihr Schaffen bereits zur Geltung gelangt und deren schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig ist“. Der Goethe-Preis wir in der Paulskirche durch den Oberbürgermeister oder die Oberbürgermeisterin überreicht, ist mit 50.000 Euro dotiert und eine der renommiertesten Frankfurter Auszeichnungen.
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13 days ago
Am Mittwoch hat Klaus Reichert im Rahmen von @frankfurt_liest_ein_buch im @freiesdeutscheshochstift mit Sonja Vandenrath über das erzählerische Werk von Marie Luise Kaschnitz und seine persönliche Bekanntschaft mit der Schriftstellerin gesprochen. Zu Beginn wurde die Stimme der Kaschnitz selbst eingespielt und zwar das Ende ihrer Büchnerpreisrede mit einer Prosaminiatur. Ein denkwürdiger Abend voller Einsichten und Anekdoten! Birgitte Assheuer hat ausgewählte Kurzprosa gelesen. Bei hr2-kultur gibt es einen Mitschnitt zu hören (Link in Bio), die F.A.Z. hat berichtet. Fotos der Verunstaltung: @alexanderpaulenglert #literaturstadt #frankfurt #frankfurtliesteinbuch #marieluisekaschnitz gottunddiewelt @editionwverl
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20 days ago
Eine junge Lehrerin mit Lebenskrise irrt allein durch eine menschenleere Gebirgslandschaft. Da trifft sie auf Anna, eine toughe Fernfahrerin, die ihren Tiertransporter quer durch Europa steuert. Beide im selben Alter, trennt das ungleiche Duo sowohl Lebenswirklichkeit als auch Muttersprache. Und doch gerät die Zufallsbegegnung zum Beginn einer zärtlichen Liebesgeschichte und zum Auftakt einer abenteuerlichen Reise: Zwei Frauen, ein Lkw und zwei Dutzend trächtige Kühe – Anja Gmeinwiesers „Wir Königinnen“ (Berlin Verlag) nimmt uns mit auf einen unkonventionellen Road-Trip von den italienischen Alpen bis an die Außengrenze der EU, entlang endloser Autobahnen und in drückender Sommerhitze. Bereits vor Erscheinen wurde der Roman mit dem Literaturpreis Fulda für das beste Debüt der aktuellen Buchsaison ausgezeichnet. „Es ist bewunderungswürdig, wie dieser Romanerstling es schafft, den Blick auf allzu gern verdrängte Lebenswelten zu richten, indem er ein denkbar männliches Sujet, den Western, ins Weibliche dreht. ‚Wir Königinnen‘ ist ebenso spannend wie menschlich erzähltes, klug gemachtes und immer wieder überraschendes Erzählkino.“ – Julia Schröder, SWR – ⏱️ | Mittwoch, 15.04.2026, 19 Uhr 🏠 | AusstellungsHalle 1a, Schulstraße 1a 💶 | 8 Euro, ermäßigt 4 Euro 🤔 | #literaturstadt #frankfurt #frankfurterpremieren #anjagmeinwieser #wirköniginnen @berlinverlag @agentur_copywrite
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1 month ago
Kommune, Karriere am Theater und dann Kind und dies alles mit Anfang zwanzig; ein Leben im Turbogang. Irma wächst auf in einer Hippiegemeinschaft mit mehreren Vätern und einer hochgradig egozentrischen Mutter. Kurz nach der Pubertät dann die nächste Kommune: ein berühmtes Theater in einer großen Stadt, dem sie verfällt und das sie groß macht. In kürzester Zeit erobert Irma die Bühne und brilliert in der Hauptrolle; besetzt von ihrem Lover, dem psychotischen Starregisseur mit Abstiegsängsten. Doch das Eis, auf dem sie tanzt, ist dünn und das Theater seit je her eine Ausbeutungsmaschinerie. Eine Kommune, die Besitzlosigkeit predigt und ein Theater als Hort der Kunst; so groß der Idealismus auch sein mag, beider Abgründe sind nicht minder tief. Irma, das gebrannte Kommunenkind, fällt von einer Extremsituation in die nächste und wir folgen ihr dabei atemlos, beeindruckt von ihrem Freigeist und der Widerständigkeit gegenüber Verlogenheit und toxischen Beziehungen. „Am Ende der Kleinigkeiten“ erzählt eindrucksvoll von den kleinen und großen Verletzungen einer Frau, die sieht, was verborgen bleiben soll. Franziska Hauser hat eine Heldin neuen Typs geschaffen. ⏱️ | Dienstag, 24.02.2026, 19 Uhr 🏠 | Historische Villa Metzler, Schaumainkai 17 💶 | 8 Euro, ermäßigt 4 Euro 🤔 | #frankfurterpremieren #franziskahauser #literaturstadt #frankfurt #roman @hauser.franziska
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2 months ago