OPEN CALL LITERATURPAUSE #63
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Steuern zahlt man (oder nicht), aber sich von diesem bürokratischen Instrument kreativ beflügeln zu lassen, dazu verleiten die staatlichen Geldabgaben einen selten. Kaum ein Thema klingt spröder, kaum eins entzieht sich so beharrlich einer Erzählbarkeit.
Dabei handelt es sich beim Steuerzahlen um eine universale Praxis, gar um ein Gebot biblischen Ursprungs. Und letztlich geht’s bei den Steuern, ob fristverlängert oder hinterzogen, um die grossen Themen der Weltliteratur: um Gerechtigkeit, Missbrauch und Betrug, paradiesische Oasen, Tricksterfiguren und ominöse Briefkästen, Moral und Ethik.
Soll da noch jemand behaupten, Steuern besässen kein literarisches Potenzial!
Und wo soll man sich diesem Thema eher zuwenden als in der Innerschweiz, wo die Tiefsteuerstrategie inoffizielles Kulturerbe ist?
Darum: Schickt uns eure Texte!
Das literarische Potenzial von Steuern und alles dem Thema Nahestehende – die grossen Gesellschafts- und Sinnfragen – lustvoll und unbürokratisch auszuloten, das zu tun nimmt sich die nächste Literaturpause vor.
Die ausgewählten Texte werden in der nächsten
@literaturpause veröffentlicht. Zudem erhalten Autor:innen die Gelegenheit, ihre Texte in einem Workshop mit einem:r Schreibdozent:in zu verfeinern.
Die Autor:innen sind ausserdem eingeladen, ihre Texte im Rahmen einer gemeinsamen Sommerlesung – in Kooperation mit
@radio3fach am 19. August 2026– zu präsentieren. Die Lesung wird mit einer Gage honoriert.
ᝰᝰ Die Rahmenbedingungen ᝰᝰ
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die schreibende Person noch keine Texte bei einem Verlag veröffentlicht hat und einen Bezug zur Zentralschweiz aufweisen kann.
°°Umfang: Prosa: max. 10 000 Zeichen, Lyrik: max. 10 Normseiten
°°Einsendeschluss:
26. April 2026, Betreff: «Ausschreibung Literaturpause 2026»
°°Einsendungen an:
[email protected]
°°Fragen? Schreibt uns an:
[email protected]
Weitere Informationen: www.literaturpause.ch
grafik:
@carlacrameri
redaktion:
@robynmuffler