Literaturpause

@literaturpause

Publikation + Workshop + Lesung = Nachwuchsförderung = Playground Ein Projekt von @null41.ch
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💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸 𝓢𝓽𝓮𝓾𝓮𝓻𝓷 Sagen wirs mal so: Steuern zahlt man (oder nicht), aber sich von diesem bürokratischen Instrument kreativ beflügeln zu lassen, dazu verleiten die Geldabgaben einen selten. Wenige Themen klingen spröder, entziehen sich so beharrlich einer Erzählbarkeit. Dabei handelt es sich beim Steuerzahlen um eine universale Praxis, gar um ein Gebot biblischen Ursprungs. Und letztlich gehts bei den Steuern, ob fristverlängert oder hinterzogen, um die grossen Themen der Weltliteratur: um Gerechtigkeit, Missbrauch und Betrug, paradiesische Oasen und bürokratische Höllen, um Klasse und Habitus, Tricksterfiguren und ominöse Briefkästen, Moral und Ethik. Und um die Frage, wie sich materielle Bedingungen literarisieren lassen. in Soll da noch jemand behaupten, Steuern besässen kein Potenzial. 💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸
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2 months ago
«Literature doesn’t belong on the internet. It belongs on the playground.» Das heisst es bei der Literaturpause, einer jährlich vom null41 Kulturmagazin herausgegebenen Literaturzeitschrift. Radio 3Fach und null41 eröffnen diesen Playground mit der Literaturpause-Bühne am Lettera: Sieben Autor:innen aus der Zentralschweiz lesen aus Texten der 62. Ausgabe, inspiriert vom musikalischen Handwerk – von Back-to-backs über Covertexte bis zu lautmalerischen Gedichten. Die Veranstaltung wird von Radio 3Fach moderiert und live übertragen. Es ist schliesslich nur sinnvoll, diese musikalischen Texte auch live erklingen zu lassen. Samstag, 28.3.2026 um 15 Uhr Moderation: Noah Sigrist Infos und Tickets auf www.literaturfest.ch!
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2 months ago
OPEN CALL LITERATURPAUSE #63 💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸💸 Steuern zahlt man (oder nicht), aber sich von diesem bürokratischen Instrument kreativ beflügeln zu lassen, dazu verleiten die staatlichen Geldabgaben einen selten. Kaum ein Thema klingt spröder, kaum eins entzieht sich so beharrlich einer Erzählbarkeit. Dabei handelt es sich beim Steuerzahlen um eine universale Praxis, gar um ein Gebot biblischen Ursprungs. Und letztlich geht’s bei den Steuern, ob fristverlängert oder hinterzogen, um die grossen Themen der Weltliteratur: um Gerechtigkeit, Missbrauch und Betrug, paradiesische Oasen, Tricksterfiguren und ominöse Briefkästen, Moral und Ethik. Soll da noch jemand behaupten, Steuern besässen kein literarisches Potenzial! Und wo soll man sich diesem Thema eher zuwenden als in der Innerschweiz, wo die Tiefsteuerstrategie inoffizielles Kulturerbe ist? Darum: Schickt uns eure Texte! Das literarische Potenzial von Steuern und alles dem Thema Nahestehende – die grossen Gesellschafts- und Sinnfragen – lustvoll und unbürokratisch auszuloten, das zu tun nimmt sich die nächste Literaturpause vor. Die ausgewählten Texte werden in der nächsten @literaturpause veröffentlicht. Zudem erhalten Autor:innen die Gelegenheit, ihre Texte in einem Workshop mit einem:r Schreibdozent:in zu verfeinern. Die Autor:innen sind ausserdem eingeladen, ihre Texte im Rahmen einer gemeinsamen Sommerlesung – in Kooperation mit @radio3fach am 19. August 2026– zu präsentieren. Die Lesung wird mit einer Gage honoriert. ᝰᝰ Die Rahmenbedingungen ᝰᝰ Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die schreibende Person noch keine Texte bei einem Verlag veröffentlicht hat und einen Bezug zur Zentralschweiz aufweisen kann. °°Umfang: Prosa: max. 10 000 Zeichen, Lyrik: max. 10 Normseiten °°Einsendeschluss: 26. April 2026, Betreff: «Ausschreibung Literaturpause 2026» °°Einsendungen an: [email protected] °°Fragen? Schreibt uns an: [email protected] Weitere Informationen: www.literaturpause.ch grafik: @carlacrameri redaktion: @robynmuffler
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2 months ago
Traditionsreiches neu erzählt: «Telefonschpeli» von Simone Felber (@simone_felber ) feat. Béla Rothenbühler (@belarothenbuehler ) Auszug aus der Literaturpause #62
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3 months ago
Lesbar gegen den Strich: «Echo‘s Chamber» von Julia Dorsch (@jul_schord ). Die nicht mehr ganz so neue, aber noch immer brandaktuelle, und von Carla Crameri (@carlacrameri ) gestaltete Literaturpause Nr. 62.
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5 months ago
Prevent knife crimes at all times: Als Peter Bichsel das Messerchen nicht wollte – von Dorothee Elmiger (@elmidelmi ) Die aktuelle, von Carla Crameri (@carlacrameri ) gestaltete Literaturpause kannst du auf null41.ch/literaturpause bestellen.
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8 months ago
❌ LEIDER MÜSSEN WIR AUCH DIE LESUNG VON MORGEN MITTWOCH, 27.08. ABSAGEN. DAS WETTER MACHT NICHT MIT. WE ARE SO SORRY. HERZLICHEN DANK, DASS IHR EUCH DEN ABEND FREIGEHALTEN HABT. ❌ Sad but true: It will be raining on the playground. Die Lesung von/mit Autor:innen der neuen Literaturpause an der @voliere_sommerbar findet neu am MI 27.08. statt – leider ohne Martian M. Mächler. Anton Kuzema Luka Bächler Gabriela Graf Julia Dorsch (@jul_schord ) Alice Köppel (@kataliceator ) Moderation: Noah Sigrist (@immer.noah ) Gestaltung: Carla Crameri (@carlacrameri ) @literaturpause @null41.ch @radio3fach @voliere_sommerbar @gangus.ch
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8 months ago
❌ LEIDER MÜSSEN WIR DIE LESUNG AUF MITTWOCH, 27.08. VERSCHIEBEN. DAS WETTER MACHT NICHT MIT. WE ARE SO SORRY. HERZLICHEN DANK, DASS IHR EUCH DEN ABEND FREIGEHALTEN HABT. ❌ Literature doesn’t belong on the internet. It belongs on the playground. Und den bieten @radio3fach und @null41.ch mit einer Lesung von/mit Autor:innen der neuen Literaturpause an der @voliere_sommerbar : Anton Kuzema Luka Bächler Gabriela Graf Julia Dorsch (@jul_schord ) Alice Köppel (@kataliceator ) Martian M. Mächler Moderation: Noah Sigrist (@immer.noah ) Gestaltung: Carla Crameri (@carlacrameri ) ☔️ Verschiebedatum: MI 27.08.
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9 months ago
Sie ist da, die neue Literaturpause Nr. 62, mit einem Back-to-Back, mit Coverversionen und Chorgesang, mit Features und weiteren klingenden Wagnissen. Mit Beiträgen von Luka Andrea Bächler, Mariann Bühler (@frau_rhabarber ), Julia Dorsch (@jul_schord ), Dorothee Elmiger (@elmidelmi ), Simone Felber (@simone_felber ), Gabriela Graf, Yael Inokai, Alejandro Jiemenez (@waldbewohner.ch ), Alice Köppel (@kataliceator ), Anton Kuzema, Martian M. Mächler und Béla Rothenbühler (@belarothenbuehler ). Gestaltung durch Carla Crameri (@carlacrameri ). Redaktionsleitung durch Robyn Muffler (@robynmuffler ).
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10 months ago
Nr. 62 – OPEN CALL   Musikstücke lassen sich samplen, covern oder mixen. Songtexte werden zu Beats, Sprache zu Sound. Songs entstehen wahlweise im Duo, im Trio. Werden orchestriert, improvisiert, neu interpretiert.   Doch wie sieht es in der Literatur aus? Lassen sich musikalische Spielformen auf die Literatur übertragen– und was ist da eigentlich alles so möglich?   Wir wollen es herausfinden, mit der neuen Literaturpause, einem Experimentierfeld, in dem sich jede Seite um Musik dreht, von A bis B.   Deshalb: Schicke uns deine literarische Coverversion, deine Neuinterpretation, euer lyrisches Featuring, dein you name it. Wir sind gespannt, was diese Form alles hergibt – und freuen uns über Aufregendes, Wagemutiges und allerlei Klingendes.   Die ausgewählten Texte werden in der nächsten Literaturpause veröffentlicht. Zudem erhalten Autor:innen die Gelegenheit, ihre Texte in einem zweiteiligen Schreibworkshop mit der Autorin und Dozentin @gabrielle_alioth zu verfeinern. Der Workshop findet am 𝐒𝐚𝐦𝐬𝐭𝐚𝐠, 𝟑. 𝐌𝐚𝐢 𝟐𝟎𝟐𝟓, in Luzern statt – bei einer Einsendung das Datum am besten schon vormerken.   Die Autor:innen sind ausserdem eingeladen, ihre Texte im Rahmen einer gemeinsamen Sommerlesung an der @voliere_sommerbar – in Kooperation mit @radio3fach – zu präsentieren. Die Lesung wird mit einer Gage honoriert. Alle Details zur Ausschreibung findest unter literaturpause.ch via Link im Profil. Redaktion: @robynmuffler Grafik: @carlacrameri
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1 year ago
«Ein Buch birgt Wörter. Wörter bergen Dinge. Sie tragen Bedeutungen.» – Ursula K. Le Guin, Die Tragtaschentheorie der Fiktion, 1986 Bücher, aber auch schmale Hefte wie die neue Doppelausgabe der Literaturpause, sind eine Art Gefäss. Ein Gefäss für Geschichten, für Ideen, für Worte. Und diese tragen Bedeutungen, konservieren Vorstellungen und können gleichzeitig die eigene Perspektive Unbekanntem gegenüber öffnen. Doch wovon erzählen wir uns? Welche Geschichten werden aufbewahrt und welche verschwinden wieder oder werden erst gar nie gehört? Es sind unter anderem solche Überlegungen, die einen nach der Lektüre von Ursula K. Le Guins (1929–2018) witzigem und bissigem Essay «Die Tragetaschentheorie der Fiktion» (auf Englisch: «The Carrier Bag Theory of Fiction») verfolgen. Ein Text, der mittlerweile fast 40 Jahre alt ist und nichts an Aktualität eingebüsst hat. Schreiber:innen und Zeichner:innen haben sich auf die Lektüre von Ursula K. Le Guin eingelassen und aufeinander, entstanden ist dabei eine vielschichtige und lustvolle Doppelausgabe mit ganz unterschiedlichen Heldinnengeschichten. 🥟 Autor:innen: Selina Beghetto (selinabeghetto), Dominik Busch (@dominikbusch46 ), Judith Keller (@judithkellerautorin ), Theres Roth-Hunkeler (@rothhunkeler ), Laura Vogt (@lauravogt_schreibt ), Julia Weber (@dievermengung1 ) 🥟 Illustrator:innen: Lina Brazerol (@lina.brazerol ), Adelina Lahr (@adelina.lahr ), Felicitas Nick @feeeeenick ), Samantha Ramer (samra_samra_samra_samra), Balz Schlegel (@b.4lz ), Laura Schoch (@_laura_schoch ) 🥟 Redaktion: Sophia Fries (@sophiamfries ), Robyn Muffler (@robynmuffler ) 🥟 Gestaltung: Carla Crameri (@carlacrameri ) 🥟 Eine Zusammenarbeit mit @illustration_luzern der @hslu_dfk @hslu_luzern Erhältlich in unserem Online-Shop via Link in der Bio.
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1 year ago
Die 60. Literaturpause zum Thema Faulheit: Die Matratze ist riesig, ein paar Bücher stapeln sich achtlos am Bettrand, der Wecker klingelt und Chantal Akerman, sich selbst spielend und im Pyjama, richtet sich träge auf. In Decken gerollt blickt sie ins Kameraobjektiv, das auf ihr Zimmer gerichtet ist, und sagt: «Heute ist Samstag. Und ich werde einen Film über Faulheit machen.» Der Kurzfilm «Portrait d’une paresseuse» der belgischen Filmemacherin dokumentiert die Stunden kurz nach dem Aufstehen, wo neblige Schläfrigkeit auf getaktete Rituale trifft. Chantal Akerman fährt in ihrem Bett sitzend fort: «Um einen Film zu drehen, muss man erst aufstehen.» Im Grunde eine banale Erkenntnis, die hier meint: Die Faulheit steht ihrer künstlerischen Arbeit im Weg. Doch stimmt das? Ihr Kurzfilm nämlich beweist das Gegenteil: Subtil fängt sie den Widerspruch von Nichtstun und Produzieren ein und stellt die eingespielte Gegenüberstellung selbst in Frage. Faulsein, das zeigen auch die in der neuen Ausgabe der Literaturpause versammelten Texte, ist mehr als Nichtstun: Oder wie der Autor Ralph Tharayil in «Der Diener» schreibt: «Faulsein ist nicht das Gegenteil von Fleiss im Angesicht eines Morgens.» Die Literaturpause hat neun Autor:innen gebeten, sich mit dem mannigfaltigen Thema der Faulheit zu befassen. Autor:innen: @tritratralph@tanasgold • laurinlaurann • Jens Nielsen • @lorenzrieser • Manuel Steinmann • Rebecca Gisler • @miottijan@thisiskiamann Redaktion: @sophiamfries@robynmuffler Gestaltung: @carlacrameri Erhältlich in unserem Online-Shop via Link in der Bio.
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1 year ago