Leben wie im Wimmelbild.
Alles gleichzeitig da, laut und leise, nah und weit.
Eine Karte, die nie stillsteht, auf der ständig neue Wege auftauchen.
Ich gehe mit offenen Augen.
Nicht auf der Suche nach dem Großen, sondern nach dem,
was man fast übersieht:
ein Blick, ein Moment, ein Detail am Rand.
Manchmal bleibe ich stehen.
Nicht lange, nur so lange,
bis es sich wirklich anfühlt.
Dann gehe ich weiter.
Vielleicht ist genau das der Punkt:
nicht alles sehen zu müssen,
sondern nie aufzuhören, hinzuschauen.
Und wenn dieses Bild irgendwann vollständig wäre-
es würde etwas fehlen.