09.04. @#interlause (LauseRia, language: engl.)
18h Vernissage
19h Panel discussion with various artists
Theme: What does it mean to make (media)art in times of BigTech and how to resist with artistic means Exhibition (yard 5, starirs E)
10.-12.04. 16-20h
13.-17.04. 16-19h
Finissage:
17.04. 17h
At InterLause#17, we discuss with the artists Kathrin Hunze, Helena Nikonole, Navid Razavi, Conny es Said and others what it means to create tech art in the age of Big Tech and its commercially and ideologically driven LLMs and the like. Can niches be found where artists can still move freely? What artistic means do they employ to drive resistance against Big Tech? Or will everyone ultimately become mere cogs in the machine of oversized AIs, forced to accept overpriced subscriptions?
#lausebleibt #mediaart #mediaarts
Berlin: Das Netzwerk „CSD verteidigen“ zeigt am Samstag, 28. März, 18 Uhr unseren Film NICHT DER HOMOSEXUELLE IST PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER ER LEBT (1971) in der LauseRia @csdv_berlin_brandenburg@csdverteidigen@lausebleibt
#nichtderhomosexuelleistperverssonderndiesituationindererlebt #film #gayfilm #queerfilm #gayrights #queerrights #gayliberation #queerliberation #rosavonpraunheim #csdverteidigen #csd #gayberlin #queerberlin #berlin
80 m² Büro- oder Studio-Fläche zu vermieten
Für die Einheit L10-309 suchen wir Mieter:innen die langfristig in der Lause arbeiten wollen und Lust haben, sich in ein selbstorganisiertes und genossenschaftlich verwaltetes Projekt einzubringen.
Die Einheit ist aktuell (siehe Grundriss) ca. 80 m² groß, befindet sich im 3. OG des Gewerbehofes und ist direkt an ein Treppenhaus sowie an eine gemeinschaftlich genutzte Küche und Toiletten angeschlossen.
Der Raum hat zwei große Fenster Richtung Süd-Westen, wurde bisher als Film- / Fotostudio genutzt und ist an einer Wand mit Hohlkehle und mit einer Traverse ausgestattet. Bei Interesse können diese Einbauten übernommen werden.
Bewerbungsfrist ist der 2. März 2026.
https://lause.berlin/de/meldungen/20260206-ausschreibung-l10-309
Call for Participation:
Vom 10. bis 12. April 2026 laden wir zur Cables of Resistance-Bewegungskonferenz nach Berlin ein.
Lasst uns die Kämpfe gegen Big Tech und für ein gutes Leben für alle
verbinden - von Klima und Ressourcen über Arbeit hin zu Antifaschismus!
Wir sind Bewegungen und antikapitalistische Aktivist*innen - aktiv bei
Tesla den Hahn abdrehen, Berlin vs Amazon, der Tech Workers Coaliton und
vielen mehr.
Wir haben genug von Amazon, Google, Microsoft, Meta, Tesla, OpenAI,
Nvidia und Co.
Tragt euch das Datum ein und seht euch den Call for Participation an
(bis zum 16. Januar):
Wir freuen uns über Beiträge zu den Themen:
Stadtpolitik: Wie verändert Big Tech unsere Städte, unsere Mobilität,
unser nachbarschaftliches Zusammensein? Was können wir in
stadtpolitischen Initiativen dagegen tun?
Wasser und Rohstoffe: Wie wirkt sich der enorme Wasserbedarf von
Chipproduktion und Rechenzentren oder Lithium-Abbau auf Menschen und
Umwelt in verschiedenen Teilen der Welt aus? Wie können wir dem in
Umweltinitiativen begegnen?
Arbeit: Wie verändern Big Tech-Unternehmen die Bedingungen für
Arbeiter*innen durch neue Formen der globalen Ausbeutung wie
Klickarbeit, Automatisierung oder den Einsatz von "KI"? Was können wir
in Kollektiven, Koops, Betrieben, Gewerkschaften und Bewegungen dagegen
tun?
Klima und Energie: Wie befeuert Big Tech die Klimakatastrophe? Wie kann
die Klimabewegung die daraus entstehenden neuen Fragen in ihren Kampf
aufnehmen?
Militarisierung: Wie sind Big Tech-Unternehmen in die globale Aufrüstung
verwickelt und welche Rolle spielen sie heute schon in bewaffneten
Konflikten? Welche Hebel haben wir dagegen?
Faschismus: Wie verstärkt Big Tech faschistische und autoritäre
Tendenzen? Gegen welche Ideologien und Wirkungsweisen müssen wir uns
stellen?
Feminismus: Wie treibt Big Tech neue anti-feministische und
queerfeindliche Diskurse voran? Wie können wir Kämpfe gegen Big Tech
feministisch gestalten?
Zukünfte: Wie können gute Zukünfte für alle jenseits von Big Tech und
von Kapitalismus aus
Am
25.9., 19h
ist es wieder so weit. #interlause
in der Lauseria
geht in die nächste Runde. Diesmal ist unser Thema: Serverzentren und Wasserbedarfe. Es wird wieder spannend.
Wir freuen uns wenn ihr den Post teilt, liked und tagged.
*****************************************
Dank des Hypes der ›Künstlichen Intelligenz‹ schießen derzeit mancherorts Serverzentren wie Pilze aus dem Boden. Mit Bau, Betrieb und Entsorgung dieser Anlagen gehen ein extensiver Mineralienabbau, ein Flächenfraß und ein hoher Energiebedarf einher – aber vor allem auch ein massiver Verbrauch an H₂O.
Noch existieren keine standardisierten Messmethoden für den gesamten KI-bedingten Wasserkonsum. Viele Tech-Unternehmen geben keine detaillierten Daten raus, kritisieren Forscher. Laut Schätzungen könnte aber die weltweite Wassernutzung durch KI-Anwendungen bis 2027 auf 4,2 bis 6,6 Milliarden Kubikmeter ansteigen. Das entspricht mehr als dem Vier- bis Sechsfachen des jährlichen Verbrauchs von Dänemark.
Schon jetzt sorgt der Klimawandel dafür, dass in vielen Teilen der Erde Menschen unter Wasserknappheit leiden oder davon bedroht sind. Beispielsweise fällt die Region Berlin-Brandenburg in diese Kategorie und ist längst zum Schauplatz von Verteilungskämpfen geworden, wie etwa der Konflikt um den Wasservertrag mit Tesla für die Autofabrik in Grünheide zeigt. Dennoch soll die Region sich in den kommenden Jahren auch noch zu einem Hotspot der Serverzentralisierung entwickeln.
Bei der InterLause#16 wollen wir mit den Wissenschaftlerinnen Friederike Rohde und Marja Lena Hoffmann (beide TU Berlin) darüber diskutieren, welche ökologischen und sozialen Folgen der scheinbar unersättliche Durst der Serverzentren für ihre Umgebung haben kann. Lässt sich darauf hoffen, dass technologische Innovation zukünftig Verbrauche senken wird? Oder werden die Nachbar:innen dieser Einrichtungen das kostbare Nass bald nur noch als KI-Meme konsumieren können?
#interlause #lauselebt #lausebleibt #berlin #kreuzberg #server #waterconsumption #wasserverbrauch #berlinvsamazon
Die Lause sucht Mieter:innen, die Lust haben, sich in ein selbstorganisiertes Projekt einzubringen.
Wir haben eine 2,5 Zimmer-Wohnung (59qm) in der Lause 11 zu vergeben! Alle Infos dazu findet ihr unter: https://lause.berlin/de/meldungen/ausschreibung-l11-201 oder im Link in den Stories + unserer Bio.
Die Wohnung im 2. OG der Lausitzer Straße 11 verfügt über 2,5 Zimmer, Küche, Diele, Bad (mit Vorraum) und Kammer. Die Fenster von Küche und Bad zeigen in den Innenhof, die Fenster der anderen Zimmer auf die Lausitzer Straße. Das Wohnhaus ist Teil der Lause, einem selbstorganisierten Hausprojekt, in dem über 150 Personen – Handwerker:innen, Freiberufler:innen, Familien und Wohngemeinschaften, Künstler:innen und Kreative sowie gemeinwohlorientiert arbeitende und politische Organisationen – arbeiten und wohnen.
Bewerbungsfrist für die Wohnung ist schon der 10. September 2025. Wir werden in einer ersten Runde 10 Bewerbungen auslosen und die Bewerber:innen zur Besichtigung einladen. Wenn ihr bis zum 12. September 2025 keine Einladung zur Besichtigung (vorraussichtlich am 14. September) von uns per Mail erhalten habt, seid ihr nicht ausgelost worden.
Bitte seht von Nachfragen zum Stand der Bewerbung ab.
Eine Bewerbung ist über das in der Ausschreibung verlinkte Online-Formular möglich. Damit eure Bewerbung in das Losverfahren kommt, muss sie folgende Kriterien erfüllen: - Das Haushaltseinkommen darf nicht über den Einkommensgrenzen des WBS 140 liegen - Die Anzahl der Bewohner:innen muss mindestens der Anzahl der Zimmer minus 1 entsprechen (Beispiel: 3 Zimmer-Wohnung = mind. 2 Personen). In diesem Fall (2,5 Zimmer-Wohnung) werden auch Bewerbungen von Einzelpersonen zugelassen.
Die Lause sucht Unterstützung in der Hausmeisterei. Schickt uns eure Bewerbungen bis zum 7. September. Mehr Infos zu uns, der Genossenschaft, dem Job, Anforderungen und Konditionen findet ihr unter dem Link in der Bio.
Interlause#15: Die Knäste der Katzenbilder
Serverzentren in & um Berlin
10.Juli / 19h / Lauseria
Kaum haben wir den Blick auf den Screen gerichtet, scheinen wir zu vergessen: Das Internet ist nicht immateriell. Zur Distribution des täglichen Katzencontent wurde die Erde mit einem Netz von Kabeln umspannt. Die Verarbeitung und Speicherung von Daten konzentriert sich in einer rasant wachsenden Zahl von Serverzentren, zumeist riesige von Sicherheitszäunen abgeschirmte Hallen mit schmuck- und fensterloser Fassade, die mancherorts schon die Landschaft dominieren.
Während der Anstieg der Verbreitung von Bildern und sogar Videos im Netz von den Einsparpotentialen der technologischen Entwicklung aufgefangen wurde, ergibt sich mit dem Hype der sogenannten “Künstlichen Intelligenz” ein neues Bild. Die prognostizierte Erhöhung des Energieverbrauchs um einen Faktor fünf bis 2030 bringt Kapitalmärkte und Elektrizitätserzeugung, aber auch Flächen- und Wassernutzung sowie Metallgewinnung an den Rand der lokalen wie planetaren Grenzen.
So holen sich Kommunen, die sich von der Ansiedlung von Serverzentren Geld fürs Steuersäckel erhoffen, nicht nur unersättliche Stromfresser auf die Gemeindefläche. Die Bürger*innen werden auch buchstäblich aufs Trockene gesetzt. Geisterhaft leere Stadt- und Ortsränder voll festungsartiger Architektur sind garantiert, Jobs entstehen wenige. Wird das bloß keinen mehr jucken, weil alle nur noch vor dem Bildschirm hocken?
Bei der interlause#15 gibt der Autor und Experte für Cloudsicherheit, Thomas Fricke, einen aktuellen Einblick in die dem Internet zugrundeliegende globale Infrastruktur. Niklas Steinke und Fabian Halfar von der TU Berlin informieren über den Ausbau von Serverzentren in der Region Berlin-Brandenburg. Zusammen wollen wir darüber diskutieren, ob der fortschreitenden Serverzentralisierung mit ihren ökologischen wie sozialen Negativeffekten überhaupt noch Einhalt geboten werden kann.
#server #umwelt #berlin
🧚🏽♀️ InterLause #14 PARKUTOPIEN
12.6.25 - 19 Uhr - in der Lauseria
Obdach, Party, Klimaschutz: Parks erfüllen heute immer mehr soziale und ökologische Funktionen. Doch weil sich unterschiedlichste Nutzer*innengruppen dort nur einen begrenzten Raum teilen, in den sie die neoliberale Stadtentwicklung und -verdichtung praktisch hineingedrängt hat, stoßen sie bisweilen konflikthaft zusammen. Rufe nach Ordnung werden laut. Das Vorhaben des Berliner Senats, den Görlitzer Park einzuzäunen, um ihn nachts zu schließen, ist nur das jüngste Kapitel in der Geschichte urbaner Parks, in der Behörden stets versuchen, das bunte Treiben im Grün in Schach zu halten, während Kapitalinteressen danach
streben, es zu kommerzialisieren.
Alltag im Görli und anderen Grünanlagen heißt trotzdem oft genug auch friedliche Koexistenz zwischen Menschen, Fauna und Flora. Interaktionen und Erfahrungen, die andernorts in der Stadt undenkbar sind, frei von jeglichem Verwertungszweck. Und darin scheint schon so etwas wie eine Utopie auf. Wie lässt sich diese stärker vergegenwärtigen? Ist es etwa allen Nutzer*innen möglich, ohne staatliche Regulierung und Repression gemeinsam Codes zu entwickeln, die im Park ein respektvolles und hierarchiefreies Miteinander gewährleisten? Und sollte am Ende nicht, statt dass sich die ganze Stadt im Park aufhält, eher die ganze Stadt ein Park sein?
Bei der InterLause#14 wollen wir mit Vertreter*innen von den Görli Flintas @goerli_flinta_s , von
@goerli_24_7 und Fixpunkt e.V. über ihre Parkutopien diskutieren. Dazu haben wir die Freunde des Mauerparks e.V. eingeladen, um auch etwas über Herausforderungen und Möglichkeitsräume in dem Grünstreifen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding zu lernen und das zarte Pflänzchen einer bezirksübergreifenden Parksolidarität auszusetzen.
#goerlitzerpark #goerli #kreuzberg #berlin #zaun #lausebleibt #allebleiben #gentrification #gentrifizierung #stadtbrauchtgruen #stadtpolitik #park #solidaritaet