…manches versteht man erst im Nachhinein.
Auch wenn es für viele im Außen offensichtlich erscheint:
Was gut oder schlecht für einen ist, merkt man oft erst, wenn man es am eigenen Leib erfährt.
Was meint ihr?💭
Für mehr Realität in Themen wie Klinikalltag, Karrierepause und was man neben der ärztlichen Tätigkeit noch für Beiträge zum Allgemeinwohl leisten kann; begleite mich auf meiner Journey hier 👉🏻 @larakrnf
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…du bist alleinige Herrscher:in über die Musikrichtung im Arztzimmer🚀
Und das war’s auch schon.
Das Nachtarbeit keinen einzigen gesundheitlich fördernden Aspekt hat, sollte allseits bekannt sein und daran wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern. Aber es gibt Dienstmodelle, die längst abgeschafft werden könnten; so auch der 24-h-Dienst. Warum gibt es sie dann noch so verbreitet in vielen Kliniken Deutschlands?
Ein großes Problem ist, dass viele Dienste offiziell als „ruhiger Bereitschaftsdienst“ laufen, obwohl real fast durchgehend gearbeitet wird. Besonders in Chirurgie, der Inneren oder Intensivmedizin beträgt die tatsächliche Belastung zwischen 80-100%.
Am Folgetag werden dann reguläre Sollstunden abgezogen.
Vielen Dank für…NIX!
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Der schlechteste Witz, den ich als Ärztin je gehört habe, war:
“Nach dem Facharzt wird alles BESSER”😂
Dieser Satz ist die wohl größte Lüge, die ich und meine Kollegen uns immer wieder gesagt haben.
Als Assistenzarzt:in bist du der Depp vom Herrn, nur mit mehr Verantwortung als im Studium.
Als Facharzt bist du IMMER noch der Depp vom Herrn mit deutlich mehr Verantwortung und darfst zusätzlich die Deppen mit weniger Verantwortung beaufsichtigen👀
Die Arbeitszeit bleibt dieselbe, das Gehalt ändert sich kaum, extra To-do’s stapeln sich und nach wie vor hast du am großen Tisch nichts zu sagen.
Na, herzlichen Glückwunsch🥳
Für mehr Realität in dieser Branche, bleib gerne hier @larakrnf
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Hallo, ich bin Lara 👋🏻
und das war vor nicht allzu langer Zeit mein Alltag.
Ich war in der Halbzeit meines Facharztes und passend zur Fachrichtung ging es mir innerlich richtig beschissen.
Ich kam mir vor wie die größte Heuchlerin, denn ich predigte meinen Patienten tagtäglich etwas von gesunden Lebensstil und litt selbst unter chronischem Schlafmangel, ernährte mich von Fast Food und hatte das Innenleben eines Fitnessstudios seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen.
Mein eigener Körper signalisierte mir: So geht es nicht weiter.
Also hörte ich auf mein Bauchgefühl und bin gegangen – ohne Knall und Drama. Und zum ersten Mal seit langer Zeit war ich am Leben.
Ich bin und bleibe Ärztin, aber darüber hinaus bin ich noch so viel mehr als diese eine Identität.
Ich möchte über vermeintliche Tabuthemen sprechen und einen realistischen Eindruck in die ersten Jahre der Assistenzzeit vermitteln und normalisieren, dass es völlig okay ist, sich eine Auszeit zu nehmen – egal in welchem Beruf.
Wenn du sehen möchtest wie ich meine Auszeit genutzt habe darfst du dich auf mehr freuen, und zwar hier: @larakrnf
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In der Chirurgie ist es hart. Das ist kein Geheimnis. Ein immer unterbesetztes Team, nach dem OP ist vor dem OP, keine Zeit für Essen oder entspannte Klopausen und im Dienst gehört das ganze Haus dir allein. Yippie 🥳
Es fühlt sich an, als würde man auf vier Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Aber warum ist das so?
Hierfür kann weder der Facharzt noch der Oberarzt etwas. Selbst dem Chef der Abteilung sind häufig die Hände gebunden. Meist hat die Geschäftsführung die Strippen in der Hand – und jetzt kommt der Witz: Das sind überwiegend Leute, die noch nie auch nur einen Tag an der Front gekämpft haben, weder ärztlicher- noch pflegerischerseits.
In vielen Häusern besteht die oberste Ebene aus kaufmännischer Direktion/Geschäftsführung, ärztlicher Direktion und pflegerischer Direktion. Den größten Einfluss auf Entscheidungen und Budgetierungen in Bezug auf Stellen hat die kaufmännische Direktion. Auch ein Krankenhaus ist ein Unternehmen und muss wirtschaftlich funktionieren, doch wenn man am System etwas ändern will, dann nicht von unten, sondern von oben!
Ziemlich hartnäckiges Problem …
Was meint ihr?
Wenn dich das interessiert, bleib doch gerne hier: @larakrnf
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Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann sagen würde: „So kann und will ich nicht weitermachen.“
Chirurgie war mein absoluter Traum. Aber regelmäßige 70+-Stunden-Wochen, inhumane 24-h-Dienste und ein System, das keinen Platz für Menschen mit Interessen außerhalb der Klinik lässt, haben mir irgendwann jegliche Lebensenergie genommen.
Also habe ich allen Mut zusammen gefasst und bin gegangen.
Und rückblickend war es die beste Entscheidung meines Lebens!
Viel zu oft bleiben wir in toxischen Umständen:
im Job, in Beziehungen, aus Pflichtgefühl oder alles zusammen bis wir uns selbst darin verlieren.
Dabei muss es nicht so sein.
Wenn du meinen Prozess begleiten möchtest, bleib gerne hier: @larakrnf
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