Tschou zäme, das sy d’Chummerbuebe gsi
Nicht lange um den heissen Brei reden: Kummerbuben lösen sich auf. Nach zwanzig grossartigen und bewegenden Jahren, nach sechs Alben, hunderten Konzerten. Damit endet die Geschichte dieser Band – ganz in Freundschaft.
Ein letztes Mal wollen wir feiern. Mit einem Konzert am 14. September 2024 in der Mühle Hunziken. Ein Abend mit Gästen, fürs Gemüt und fürs Tanzbein. Tickets gibt’s bei der Mühle Hunziken.
Vor zwanzig Jahren fand unsere erste Bandprobe statt, damals noch mit anderem Namen. Was danach folgte, war ein toller Trip mit unzähligen denkwürdigen Momenten.
Da waren über 350 Konzerte, wovon wir uns nicht mehr an jedes einzelne erinnern können, aber an viele. Vor allem an viele euphorische Momente. An dieses Gefühl, dass die Musik, die Band und das Publikum zu einem Feuerball verschmelzen und durchs Weltall schiessen. Oder so ähnlich. Aber natürlich auch an Abschiffer, an Clubs mit sechs Leuten im Publikum, an miesen Food, schlecht gelaunte Veranstalter, Kotzereien auf Heimfahrten.
Wir haben genug Material angehäuft, um einander bis ans Lebensende Episoden erzählen zu können.
Weshalb wir trotzdem zu einem Schluss kommen: Da ist Sänger Simon Jäggi der jüngst entschieden hat, seine musikalische Karriere an den Nagel zu hängen. Doch bereits zuvor ist der Band die Schaffenskraft etwas ausgegangen. Wir hatten Lust, uns Ideen und Projekten zu widmen, die uns mehr beflügeln.
In den Ruhestand treten wir also nicht.
@simonjaeggi wird sicher wieder das eine oder andere Ei ausbrüten, das aber wohl weniger mit Musik zu tun hat.
@moritzalfons tummelt sich weiter im Dunstkreis zwischen Musik, Theater und Tanz.
@urs_gilgen , Higi Bigler und
@tobiheim haben sich die wunderbare Jeannette Wolf angelacht und mit ihr eine neue Band gegründet
@theloupettes
Auch unsere ehemaligen Kummerjungs sind bestens unterwegs:
@danieldurrer ist ein gefragter Live- und Studiosaxofonist.
@mariobatkovic feilt erfolgreich an seiner Weltkarriere als Akkordeonist und Komponist.
Wir danken euch allen für eure Neugierde und Zuneigung. Und besonderen Dank an all die Menschen, die uns auf dem Weg unterstützt haben mit ihrem Engagement.
Merci für alles.