Unterstützt die Petition „Kein Kahlschlag der Demokratiearbeit!“,
initiiert von der Amadeu-Antonio-Stiftung
Die AfD greift systematisch Vereine und Initiativen an, die sich gegen Hass und Gewalt einsetzen – und versucht, ihnen die finanzielle Grundlage zu entziehen.
Ein wichtiges Mittel dabei:
Die AfD stellt seit Jahren sehr viele parlamentarische Anfragen zum Förderprogramm „Demokratie leben!“.
Das bedeutet konkret:
Sie verlangt immer wieder detaillierte Auskünfte von der Bundesregierung über einzelne Projekte, Träger und deren Arbeit.
Diese Anfragen binden Ressourcen, setzen Projekte unter Druck – und werden genutzt, um sie öffentlich schlecht darzustellen und ihre Arbeit in Frage zu stellen.
Jetzt gibt es politische Entscheidungen, die genau in diese Richtung gehen:
CDU-Familienministerin Karin Prien hat vergangene Woche angekündigt, das Programm „Demokratie leben!“ umzubauen.
Ein Teil davon ist bereits klar:
- Rund 200 geförderte Projekte sollen auslaufen
- Es werden sogar Fördergelder gestoppt, deren Bewilligung zugesichert worden war.
Und das ist nur ein erster Schritt der angekündigten „Umstrukturierung“.
Das lassen wir uns nicht gefallen! Lasst uns Druck machen! Mobilisiert jetzt eure Kreise und unterstützt die Petition!
Link zur Petition mit mehr Infos findet ihr in unserer Bio! JETZT HANDELN!
*** HINWEIS ***
Die Formulierung "Teilweise wurden sogar Fördergelder gestoppt, die vorher schon zugesagt waren" aus dem Video haben wir in der Caption angepasst. Korrekt ist, dass mehrjährig in Aussicht gestellte Förderungen gestoppt werden: "Es werden sogar Fördergelder gestoppt, deren Bewilligung zugesichert worden war."
Seit Anfang 2025 ist korientation Teil des Kooperationsverbund und arbeitet gemeinsam mit folgenden Organisationen im Themenfeld Rassismus: CLAIM, Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf e V.), EOTO e. V., zedela gUG, RAA Berlin und ZEOK e.V.
Im Rahmen des Verbundes verfolgen wir das Ziel, eine bundesweite Struktur zu den Themen Rassismuskritik und Empowerment aufzubauen. Der Verbund ermöglicht den Austausch und die Zusammenarbeit von erfahrenen Organisationen, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu einzelnen Rassismusphänomenen sowie Rassismus als Gesamtphänomen arbeiten. Die Arbeit im Bündnis befördert ein wirkungsvolleres Eintreten für gemeinsame Anliegen und Solidarisierung.
In den den nächsten Wochen findet vom Kooperationsverbund eine Bedarfsabfrage statt, für die wir euch und eure Netzwerke brauchen - mehr Infos folgen, haltet euch schonmal bereit!
Wir zählen auf euch - gemeinsam gegen Rassismus!
#korientation #AsiatischeDeutsche #KooperationsverbundGegenRassismus
⭐️ korientation stellt vor:
Kooperationsverbund gegen Rassismus
– Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“.
Seit Anfang 2025 ist korientation Teil des Kooperationsverbund und arbeitet gemeinsam mit folgenden Organisationen im Themenfeld Rassismus: CLAIM, Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf e V.), EOTO e. V., zedela gUG, RAA Berlin und ZEOK e.V.
Im Rahmen des Verbundes verfolgen wir das Ziel, eine bundesweite Struktur zu den Themen Rassismuskritik und Empowerment aufzubauen. Der Verbund ermöglicht den Austausch und die Zusammenarbeit von erfahrenen Organisationen, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu einzelnen Rassismusphänomenen sowie Rassismus als Gesamtphänomen arbeiten. Die Arbeit im Bündnis befördert ein wirkungsvolleres Eintreten für gemeinsame Anliegen und Solidarisierung.
Nach RADAR und MEGA freuen wir uns, die Anfangsphase des neuen Projekts zu verlassen. Die nächste Ära wird in den nächsten Wochen mit der Vorstellung des Kooperationsverbund sowie den Trägern eingeläutet - haltet die Augen auf und sagt es fleißig weiter! 🫱🏽🫲🏿
#korientation #AsiatischeDeutsche #KooperationsverbundGegenRassismus
Feiert mit uns das 1-jährige Jubiläum vom Sammelband "raumnehmen. Menschen aus asiatisch-diasporischen Communitys in Deutschland erzählen"! 📝📘
Letztes Jahr gab es auf der Leipziger Buchmesse das Panel "Vom Unsichtbarsein zur Community" des Forums Offene Gesellschaft zu unserem
Sammelband "raumnehmen". Vier der 55 Autor*innen haben dabei u.a. erörtert, was es für sie bedeutet, Raum einzunehmen und auch welche
Hürden oder Geschenke das Leben zwischen zwei oder mehreren Kulturen mit sich bringt. 🌎🌠
In diesem Ausschnitt spricht Maike Siu-Wuan 晓云 Storf. Maike hat den Text "Woher ich komme, soweit ich mich erinnern kann" veröffentlicht.
Zu Maike Siu-Wuan 晓云 Storf "Ich bin Maike Siu-Wuan 晓云 und 2021 habe ich mit diesem Text tatsächlich zum ersten Mal versucht, meine Gefühle und Gedanken über meine migrantische Identität in Sprache zu setzen. Kurz danach fand das erste Treffen vom ZhongDe Magazin statt und ich habe noch mehr Texte über das Zwischen-den-Welten-Wandern meiner Familie geschrieben. Ihr könnt mich zwischen den Worten finden. Schreiben hilft mir, mich zu sortieren, mich
zu erinnern, mich zu verorten und auch weniger allein zu sein."
#korientation #AsiatischeDeutsche #raumnehmen
Wir laden euch erneut ganz herzlich ein: Kommt vorbei, machts euch gemütlich und lernt neue Leute kennen! Der Stammtisch ist ein offener Treffpunkt zum Austauschen, Quatschen und
Vernetzen. Egal ob du schon mal dabei warst oder zum ersten Mal kommst: Du bist herzlich willkommen!
Du musst niemanden kennen oder „schon drin“ sein – komm einfach, so wie du bist. 💛
Unser Community Stammtisch Nord findet jeden 2. Monat am 2. Samstag an wechselnden Orten in Hamburg statt. Der Ort wird immer nach Anmeldung per Mail bekannt gegeben.
Hier sind die Eckdaten fürs nächste Mal:
🤝🏽 Was: Community Stammtisch Nord in Hamburg
🗓️ Wann: Samstag 13.Juni 2026 um 19 Uhr
📫 Anmeldefrist: 10.Juni 2026
📍Wo: Der Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
✉️ Anmeldung: [email protected]
👯 Wer: Alle, die sich als Asiatisch-Deutsch, asiatisch diasporisch oder BPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien identifizieren & Friends
😷 Infektionsschutz: Bitte testet Euch wenn möglich vorher auf Covid/Grippe, handelt verantwortlich und bleibt bei Symptomen zu Hause.
❗ Wichtig: Bitte meldet euch vorher an, damit wir entsprechend reservieren können.
Den genauen Ort bekommt ihr kurz vor dem Treffen per Mail. Jede*r zahlt Essen und Getränke selbst. Wir kümmern uns um die Organisation. 📝🍜
Kommt vorbei – wir freuen uns auf alte und neue Gesichter! 🥰✨
Euer Hamburg-Team
Cam Tu, Helene, Mandana, Mei, Sue & Taro
🎨 Design: @camtudraws
#korientation #AsiatischeDeutsche #CommunityDinner
⚠️ CN: Rassismus, Mord, Femizid, Vergewaltigung, Polizeigewalt
Am 11.05.2016, wurde die in Dessau studierende chinesische Studentin Lǐ Yángjié brutal gequält, vergewaltigt und ermordet. Sie kam aus der Provinz Henan nach Deutschland, um Architektur zu studieren.
Ihr Mord war ein grausames Verbrechen, auf das weitere innerhalb von Politik, Polizei und Justiz folgten: Der Stiefvater des Täters war zu dieser Zeit Revierleiter der Dessauer Polizei und Kommunalpolitiker. Seine Mutter war Polizistin – und Teil des Ermittlungsteams gegen ihren eigenen Sohn. Sie nutzte diese Position aktiv, um ihm zu raten, wie er sich bei ihren Kolleg*innen verhalten sollte. Der Staatsanwalt verbreitete öffentlich die Version des Täters vom einvernehmlichen Sex zu dritt – obwohl Indizien dagegen sprachen. Menschen, die Lǐ Yángjié hätten schützen und ihr Gerechtigkeit hätten verschaffen sollen, handelten stattdessen auch noch nach ihrem Mord aktiv zu ihrem Schaden und schützten den Täter. Dadurch wurde Lǐ Yángjié zusätzlich Opfer von Polizeigewalt.
Lǐ Yángjié verdient mehr als Erinnerung. Sie verdient Gerechtigkeit und Würde! Wir gedenken heute mit schweren und wütendem Herzen ihren Tod durch diesen grausamen rassistischen Sexualmord.
Gedenken heißt Kämpfen! Wir gedenken Lǐ Yángjié.
📷 Foto: RTLZWEI
#LǐYángjié #RassismusTötet #GedenkenHeißtKämpfen
Save the Date 📌
🗓️ Am 2.–3. Juli 2026 lädt der Verbund gegen Rassismus zur Fachtagung nach Berlin ein:
„Verbinden. Benennen. Mit Haltung handeln.“
➡️ Rassismuskritische Arbeit trifft in dieser Zeit auf stark veränderte politischen Bedingungen: Autoritäre Diskurse werden stärker, Migrationsdebatten verschärfen sich, Handlungsspielräume werden enger. Zivilgesellschaftliche Initiativen, Beratungsstellen und Selbstorganisationen erleben verstärkt Delegitimierung.
➡️ Der Verbund gegen Rassismus nimmt diese Situation zum Ausgangspunkt der Fachtagung. Wir bringen Perspektiven aus Praxis, Selbstorganisation, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Wir analysieren Entwicklungen, bündeln Erfahrungen und entwickeln gemeinsam Perspektiven für eine handlungsfähige, solidarische Praxis.
➡️ Infos zu Programm und Anmeldung folgen!
🔗 Mehr Infos bald auf unserer Website: verbundgegenrassismus.de
#VerbundGegenRassismus #Antirassismus #Zivilgesellschaft
Köln Mülheim, das Veedel, in dem wir wohnen und arbeiten, hat so viel zu bieten: Nachbar*innen, die sich gegenseitig unterstützen, Märkte, Initiativen und Kollektive, die unseren Alltag verbessern. Gleichzeitig steigen Miet- und Lebensmittelpreise, Soziales und Kulturelles wird abgebaut. In unserem Spaziergang widmen wir uns den Fragen:
Wieso wird unser Veedel unter diesen Umständen immer mehr überwacht? Wurden wir Mülheimer*innen gefragt? Was hat das mit Migration zu tun? Was mit Armut? Werden wir dadurch sicherer oder sind wir vielleicht diejenigen, vor denen Menschen geschützt werden sollen?
Was: Wieso wird unser Veedel eigentlich so stark überwacht? Kritischer Stadtteilrundgang zu Überwachung und Kriminalisierung
Wann: 20.05.2026, 17:00h
Anmeldefrist: 19.05.2026
Wo: Teich im Stadtgarten Köln-Mülheim
Infektionsschutz: Bitte testet Euch wenn möglich vorher aud Covid/Grippe, handelt verantwortlich und bleibt bei Symptomen zu Hause.
#korientation #AsiatischeDeutsche
Fragen, die uns regelmäßig erreichen zum Sammelband „raumnehmen. Menschen aus asiatisch-diasporischen Communitys in Deutschland erzählen.“
Welche Fragen habt ihr noch?
#korientation #AsiatischeDeutsche #raumnehmen
Phan Văn Toàn wird am 24. Dezember 1954 in Vietnam geboren, wo er bis zum 10. Dezember 1988 lebt. Danach lebt er als Vertragsarbeiter in der DDR und arbeitet bis Oktober 1990 bei der Firma Rohrleitungsbau Finow in Eberswalde. Phan Văn Toàn verlässt Deutschland und kehrt nach Vietnam zu seiner Familie zurück. Fehlende Perspektiven drängen ihn allerdings zu einer Rückkehr nach Deutschland weil er sich erhofft dort Arbeit zu finden und Geld verdienen zu können. Entgehen seiner Erwartungen hält er sich mit dem Verkauf unversteuerter Zigaretten über Wasser.
Am 31. Januar 1997 wird Phan Văn Toàn von zwei Männern so schwer misshandelt, dass er drei Monate später an seinen Verletzungen stirbt. Er liegt mehrere Tage im Koma, ist durch den Angriff querschnittsgelähmt und stirbt nach drei Monaten am 30. April 1997. Phan Văn Toàn hinterlässt eine Frau und drei Kinder.
Die Täter hatte Phan Văn Toàn am S-Bahnhof Fredersdorf getroffen. Beide Täter, die immer wieder durch rassistsische Aussagen aufgefallen waren, hatten dort regelmäßig ihre Freizeit verbracht und Alkohol konsumiert.
Im Prozess benennt die Staatsanwaltschaft "dumpfen Ausländerhass" als Tatmotiv. Einige Zeugen hatten während der Ermittlungen auch von den rassistischen Einstellungen der Täter berichtet, ihre Aussagen vor Gericht aber widerrufen. Das Gericht stellte den Ziegarettenverkauf am Bahnhof als zentrales Tatmotiv dar. Rassismus wurde als Tatmotiv ausgeschlossen, weshalb Phan Văn Toàn bis heute nicht als Opfer rechter Gewalt anerkannt ist.
CN ⚠️: Tod durch rassistisch motivierten Angriff
Phan Văn Toàn, geboren am 24.12.1954, lebte zusammen mit seiner Frau und drei Kindern in Vietnam. Zwischen dem 10.12.1988 bis zum 20.10.1990 wurde er als Vertragsarbeiter in die DDR geschickt. Nachdem er zunächst nach Vietnam zurückgekehrt war, kam Phan Văn Toàn 1995 zum Arbeiten nach Deutschland zurück und verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf
von unversteuerten Zigaretten.
Am 30.01.1997 arbeitete Phan Văn Toàn am S-Bahnhof Fredersdorf bei Berlin. Dort kam es zum Streit zwischen ihm und einer Gruppe von Männern, die dort regelmäßig tranken und Fahrräder bewachten. Einer der Männer verletzte Phan Văn Toàn so schwer, dass dieser ins Krankenhaus eingeliefert wurde und mehrere Tage im Koma lag. Am 30.04.1997 starb Phan Văn Toàn an einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Obduktion ergab, dass die Todesursache die direkte Folge des Angriffs war.
Mit Hilfe der vietnamesischen Community vor Ort und eines Rechtsanwälte wurde sein Leichnam nach Vietnam zurückgebracht und dort von seiner Familie und seinen Freund*innen beerdigt.
Der Täter wurde wegen "Totschlags" und nicht Mordes angeklagt. Die diagnostizierte Persönlichkeitsstörung des Täters rückte in den Vordergrund, anstelle das rassistische Motiv zu benennen. Dadurch wurde rassistische Gewalt pathologisiert.
Wir sagen Phan Văn Toàn wurde aus rassistischen Motiven ermordet! Gedenken heißt Kämpfen. Wir gedenken Phan Văn Toàn.
Foto 📷: Initiative in Gedenken an Phan Văn Toàn
#RassismusTötet #PhanVanToan #KeinVergebenKeinVergessen
Unser Format „Frage an die korientation Community“ aka „FragkoCo“ geht in die nächste Runde! 🌱
Wie einige von euch bereits mitgekriegt haben, hat CDU-Familienministerin Karin Prien angekündigt das Förderprogramm „Demokratie leben!“ umzustrukturieren. Mit diesem Schritt sind rund 200 geförderte Projekte in Gefahr nach diesem Jahr kein Budget mehr zu haben. Es werden Fördergelder gestoppt, die ursprünglich für 4 bis 8 Jahre zugesagt waren.
Unser Verein korientation wie auch viele andere Orgas und Inis werden von „Demokratie leben!“ finanziert, wir alle sind in Gefahr unsere Arbeit nicht weiterhin durchführen zu können. Nun möchten wir euch, die korientation Community aka koCo, um Infos fragen:
✨ FRAGE ✨
Kennt ihr coole Förderprogramme oder Stiftungen für Communityarbeit? Sowohl bundesweit als auch regional und lokal oder vielleicht sogar europaweit? Für gemeinnützige Vereine als auch für Initiativen und Projekte, die nicht als Verein eingetragen sind?
Wir freuen uns auf eure Tipps! Schreibt sie in die Kommentare und/oder verlinkt Personen, die dieser Beitrag interessieren könnte 💙💬
#korientation #FragkoCo #AsiatischDeutsch