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KLIK- Rechte & Ressourcen für wohnungslose Menschen e.V.

@klik_ev

📍Rechte/ Ressourcen/ Lobby für Menschen in Wohnungsnot 📍mehrsprachige Beratungsstelle als Brücke zu weiterführenden Hilfen 📍Mitglied @paritaetberlin
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Neu im Team bei KLIK e.V.: Milena 🧡 Seit Ende Februar ist Milena Teil unseres Teams in der Beratungsstelle. Sie bringt wertvolle Erfahrungen aus der Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsarbeit mit und hat sowohl strukturelle Barrieren im Hilfesystem als auch die Menschen im Blick, die zu uns kommen – mit ihren Fähigkeiten, Ressourcen, Verwundbarkeiten, Wünschen und Zielen. Milena unterstützt Menschen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten auf Deutsch und Englisch dabei, ihr Recht auf Hilfe wahrzunehmen. Wir freuen uns sehr, dass sie unser Beratungsteam verstärkt und unsere Arbeit mit ihrer Perspektive bereichert. Das Foto entstand am 20.04.2026 bei der Abschlussveranstaltung der @berliner.kaeltehilfe
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26 days ago
Jose mit einer neuen, kleinen Kollegin heute bei der Arbeit. Der ernste Hintergrund des Bildes ist, dass auch viele Familien und damit auch Kinder von Wohnungsnot betroffen sind. Im letzten Jahr waren 32% der von uns beratenen Haushalte Familien. Das sind 255 Familien, die auf der Suche nach gesichertem Wohnraum sind. Wohnungslosigkeit hat viele Gesichter – auch Kinder sind betroffen. In unserer Beratungsstelle nehmen wir uns Zeit, hören zu und suchen gemeinsam mit den Familien nach Wegen aus der Not. #wohnungsnot #beratung #Kinder
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4 months ago
Der Berliner Wohnungsmarkt ist schon für Etablierte mit Geld, Job und Sprache brutal. Für Menschen, die diese Ressourcen nicht haben – oder denen sie abgesprochen werden – wird er zur Falle: Betrug, irreguläre Mietverhältnisse, Ausbeutung. Kamila Furtak sprach beim Fachdialog am 8.12. als Expertin aus eigener Erfahrung: Trotz Job und Vorbereitung landete sie auf dem sogenannten grauen Wohnungsmarkt – Untervermietung ohne Vertrag, überteuerte Zimmer, Abhängigkeit von Vermieter*innen. Warum? Formulare in Bürokratendeutsch, keine mehrsprachigen Infos, ein Markt, der die Realität der Migrationsgesellschaft ignoriert – und damit Wohnungslosigkeit produziert. Genau hier muss Wohnungspolitik ansetzen. Am 8.12.25 diskutierte Kamila Furtak beim Fachdialog „Zwischen Zugang und Ausbeutung: Die Rolle informeller Praxen auf dem Berliner Wohnungsmarkt” gemeinsam mit Staatssekretär @smachulik , Jens Rockstedt von @senasgiva_berlin und Jessica Güneri (Leitung Fachstelle Soziale Wohnhilfe, Bezirksamt Treptow-Köpenick) bei der Vorstellung der Studie von Fair Mieten Fair Wohnen. ‼️Informelle Mietverhältnisse sind kein Randphänomen. In sie werden Menschen gedrängt, die der reguläre Markt aussortiert – Schwarze Menschen, Romnja, muslimische Menschen, Menschen in Armut oder mit Krankheitserfahrungen, Alleinerziehende. Wohnungspolitik in Berlin muss vom Ausnahmezustand ausgehen – und diejenigen in den Mittelpunkt stellen, die keinen Zugang zum regulären Markt finden. Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist strukturell verankert. Siehe dazu auch die neue Studie „Gewohnt ungleich. Rassismus und Wohnverhältnisse” des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) am @dezim.institut .
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5 months ago
In dem aktuellen Verbandsmagazin berichtet Der Paritätische Gesamtverband von einem Ortsbesuch in unserer Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten. 🔗 Link zum Magazin bei @paritaet
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5 months ago
Im Gespräch für bessere Unterstützung Heute besuchten @bjoern.wohlert (MdA, CDU, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus) und Martin Leuschner (CDU, BVV Mitte) die Beratungsstelle von KLIK e.V. in der Torstraße. Wir haben die Beratungsstelle gezeigt, unsere Arbeitsweise vorgestellt und erläutert, warum ein großer Teil unserer Klient*innen Unionsbürger*innen sind und weshalb – im Vergleich zu anderen Einrichtungen für wohnungslose Menschen – viele junge wohnungslose Menschen zu uns kommen. Wir haben außerdem darüber gesprochen, welche Hürden wohnungslose Menschen und speziell wohnungslose Unionsbürger*innen beim Zugang zu Sozialleistungen, Unterbringung und medizinischer Versorgung erleben – und wie wichtig deshalb verlässlich finanzierte, niedrigschwellige und mehrsprachige Beratungsangebote sind. Das Gespräch fand in einer konstruktiven Atmosphäre statt und bot Raum, fachliche Einschätzungen und kritische Punkte deutlich anzusprechen. Soziale Arbeit ist dabei nicht nur „ausführende Praxis“, sondern bringt ihre Perspektive als Menschenrechts- und Gerechtigkeitsprofession in politische Entscheidungsprozesse ein. Wir wissen, dass sich diese Perspektiven nicht automatisch in „guter“ Politik niederschlagen – aber wir finden es zentral, dass Soziale Arbeit sie einbringt und dranbleibt. Das machen wir, indem wir unsere Erfahrungen aus der Beratung mit Vertreter*innen aller demokratischen Parteien teilen und so hoffentlich fundierte Entscheidungen – etwa bei Haushaltsschwerpunkten und der Ausgestaltung der Wohnungslosenhilfe – zugunsten wohnungsloser Menschen ermöglichen.
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5 months ago
Kann die ordnungsrechtliche Unterbringung wirklich die Schnittstelle zu den Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII sein, wie sie heute von Dr. Rolf Jordan vom @dv_forum_des_sozialen auf dem #BuTa25-Forum skizziert wurde? Oder verhindern profitorientierte Betreibende und fehlende Verbindlichkeit in der Kooperation mit den 67er-Hilfen genau diese Chance? Sollte die Bundesebene nicht gesetzlich regeln, dass Unterbringungsaufträge grundsätzlich an gemeinnützige oder öffentliche Träger gehen – und private Anbieter nur im absoluten Notfall einspringen dürfen, verpflichtend gekoppelt an Beratung nach §§ 67 ff. SGB XII? @bag_wohnungslosenhilfe und @dv_forum_des_sozialen : Wie steht ihr zu einer solchen gesetzlichen Klarstellung zugunsten von Menschenwürde und Gemeinwohl? Und ihr, @paritaetberlin ?
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5 months ago
@j_reuschenbach sprach auf der #BUTA25 über die Entkopplung von Diskurs und Wirkung, über fehlende Räume für Auseinandersetzung – und genau das wurde danach erlebbar. Bei der Podiumsdiskussion „Gemeinsam für Menschenwürde” konnte das Publikum nur digital Fragen stellen, keine direkte Debatte. Als CDU-Vertreterin Dr. Ottilie Klein sprach, wurde der Saal trotzdem unruhig: Murren, Kopfschütteln, spürbarer Widerstand. Die digitale Distanz verstärkte das Gefühl von Ohnmacht und Frust – genau die Dynamiken, die Reuschenbach analysiert hatte. Ihr Plädoyer für bessere Streitkultur wurde im selben Moment zur dringenden Forderung: Wir brauchen Räume für Widerspruch, nicht nur gefilterte Beteiligung. #WohnenIstMenschenrecht @bag_wohnungslosenhilfe @paritaetberlin
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5 months ago
15 Jahre Amaro Foro! Aus einer Jugendinitiative entstanden, hat sich Amaro Foro seit 2010 in Berlin und darüber hinaus einen Namen gemacht – als Stimme für soziale Unterstützung, Teilhabe und entschlossenen Einsatz gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Zwischen 2016 und 2018 haben wir – als zwei der wenigen „kleinen“ NGOs – Seite an Seite unser erstes EHAP-Projekt gestemmt. Das EHAP-Programm förderte damals gezielt die Unterstützung „besonders benachteiligter neuzugewanderter EU-Bürger*innen sowie wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen“ – mit Fokus auf niedrigschwellige Beratung. Ich erinnere mich an den offenen und solidarischen Austausch & an die spezifischen geteilten Schwierigkeiten unsere „Parteilichkeit“ betreffend aber auch, wie schwer es für uns „kleine“ war, die nötigen Eigenmittel für die Vorleistung zu stemmen – gerade da die Erstattungen meist lange auf sich warten ließen. Diese Verbindung prägt mich (Alexandra) und damit KLIK e.V. bis heute. Was Amaro Foro tut und wie sie es tun, ist Vorbild und Anstoß zur Reflexion. Amaro Foro steht dafür, dass Soziale Arbeit und Antidiskriminierungsarbeit zusammengehören, nicht (nur) als Konzept, sondern als Haltung und im Alltag. Der 15. Geburtstag ist mehr als ein Jubiläum: Er steht für klare Haltung. Gegen Antiziganismus. Für Teilhabe. Happy Birthday, Amaro Foro!
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6 months ago
Im Berliner „Kosmos“ trafen sich am 6. und 7. November 2025 Praktiker*innen, Forschende, Menschen mit eigener Wohnungslosigkeitserfahrung sowie politische Akteure zur European Housing First Partners Conference – eine Premiere für den gesamteuropäischen Austausch über Housing First als menschenrechtsbasierten Ansatz. 🏚️ Beeindruckend die bandbreite an Housing-First-Projekten: Von etablierten Programmen bis zu neuen Initiativen – überall zeigt sich, wie Housing First nicht nur Wohnstabilität (weit über 80 % halten ihre Wohnungen dauerhaft), sondern auch verbesserte Gesundheit und Teilhabe anstoßen kann. Spannend zu sehen, wie unterschiedlich Zugänge und institutionelle Einbettung in Ländern wie Dänemark, Frankreich oder Polen – und selbst zwischen deutschen Städten – gestaltet werden.🏚️ Gleichzeitig gibt es zentrale Widersprüche: In Berlin ist der Zugang zu Housing First streng an individuelle Rechtsansprüche geknüpft. Viele besonders vulnerable Gruppen – etwa EU-Binnenmigrant*innen ohne Leistungsanspruch – sind dadurch strukturell ausgeschlossen. Kritisch, dass Projekte, Politik & Verwaltung trotz nachgewiesener Wirkung weiterhin auf temporäre Förderstrukturen setzen, statt Institutionalisierung mit Nachdruck anzugehen, genügend Beispiele gibt’s ja schon. 🏚️ Sehr präsent waren Stolz und Selbstbewusstsein der Projekte, aber auch ein gewisser Abstand zu „klassischen“ Hilfen. Die Kooperation, insbesondere mit Wohnungsnotfallhilfe, Suchthilfe, Jugendhilfe und Sozialpsychiatrie, bleibt ausbaufähig (euphemistisch gesagt). Housing First kann systemische Veränderung nur dann leisten, wenn die Integration ins Hilfesystem gelingt – über Projektlogik und Rechtsstatusgrenzen hinaus. Zentral bleibt also, die Kluft zwischen Projekterfolg und Regelversorgung nachhaltig zu schließen.
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6 months ago
Nachdem wir uns im Sommer von Niclas verabschiedet haben, freuen wir uns umso mehr, seit August Jose in unserem Team zu begrüßen. Jose interessiert sich für die Schnittstellen zwischen sozialer und künstlerischer Arbeit. Am Empfang ist sie die erste Ansprechperson für viele Ratsuchenden. Darüber hinaus stellt sie Kunstprojekte in Nachbarschaftskontexten auf die Beine, die Begegnung, Kreativität und gesellschaftliches Engagement miteinander verbinden. Außerdem stemmt sie noch Nachtwachen in der Notübernachtung Tieckstraße für Frauen der Gebewo @sozial.berlin . Wir sind froh, Jose für unser Team gewonnen zu haben – sie bringt neue Impulse, Wärme und viel Engagement mit! #Wohnungslosenhilfe #gemeinsamstark #engagiertfürberlin
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7 months ago
Am 11.09.2025 beteiligten wir uns gemeinsam mit zahlreichen anderen sozialen Organisationen an der Kundgebung vor dem Berliner Abgeordnetenhaus, um gegen die Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich und für den Erhalt einer solidarischen Stadt einzutreten. Die Demo fand parallel zur ersten Lesung des Haushaltsgesetzes statt; über 100 Organisationen haben sich im Bündnis für ein soziales Berlin zusammengeschlossen, um den sozialen Zusammenhalt und die Zukunftschancen der Stadt zu verteidigen. ❗️Die Berliner Proteste am 11.09. zeigen eindrücklich, dass soziale Angebote keine „Extras“, sondern tragende Säulen für Integration, Stabilität und Teilhabe sind. 👉 Das Bündnis soziales Berlin, in dem sich über 100 Träger zusammengeschlossen haben, fordert daher: 📣 „Berlin darf nicht kaputtgespart werden – gemeinsam für ein soziales Berlin.“ #wirsindberlin, #unkuerzbar, #Wohnungslosigkeit, #Sozialarbeit, #Wohnungslosenhilfe, #Wohnungsnotfallhilfe, #Wohnenistmenschenrecht, #TagderwohnungslosenMenschen2025, #PolitikindiePflichtnehmen, #GemeinsamFürEinSozialesBerlin, #WohnungslosenhilfeBerlin
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7 months ago
„#WohnungslosenhilfeBerlin – Das sind Wir!“ 🔥 Die Wohnungsnot in Berlin spitzt sich immer weiter zu: Die Zahl der Wohnungslosen steigt. Bezahlbarer Wohnraum verschwindet. Hilfesysteme geraten an ihre Grenzen. 👉 Wir fordern, dass Politik handelt – und zwar jetzt: ❗Nicht Kürzen, sondern Aufstocken: Der Haushalt muss den gestiegenen Bedarf im Bereich Wohnungslosigkeit abbilden. Ein Erreichen des Ziels 2030 ist nur möglich durch: ️1️⃣ Verbindliche Zusagen zur Umsetzung und Finanzierung der Leitlinien der Wohnungsnotfallhilfe und Wohnungslosenpolitik 2️⃣Ausweitung und nachhaltige Finanzierung der Hilfsangebote für wohnungslose Menschen entsprechend der aktuellen Wohnungslosenstatistik 3️⃣Personalaufstockung, verbindliche Qualifizierungsmaßnahmen und regelhaft angewandte Sprachmittlung in den Behörden 4️⃣Verbindliche bezirksübergreifende Zusammenarbeit zwischen Behörden, freien Trägern, Politik, bspw. durch den Erhalt der Strategiekonferenz 5️⃣Kontingent der Sozialwohnungen muss an den Bedarf angepasst sein angelehnt an die Armuts- und Wohnungslosenberichterstattung 🟨 Wir sind: „Klik - Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten“ ⚡ Wir stabilisieren, was sonst zusammenbricht. Noch mehr Kürzungen bringen unser Sozialsystem zum Einsturz!💥 #unkuerzbar, #Wohnungslosigkeit, #Sozialarbeit, #Wohnungslosenhilfe, #Wohnungsnotfallhilfe, #Wohnenistmenschenrecht, #TagderwohnungslosenMenschen2025, #PolitikindiePflichtnehmen, #GemeinsamFürEinSozialesBerlin, #WohnungslosenhilfeBerlin
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8 months ago