Hallo, ich bin Katrin! ☺️
Ich bin Wienerin aus dem 10. Bezirk und studiere Statistik und Wirtschaftsmathematik auf der TU. Bis vor kurzem habe ich im Grünen Parlamentsklub gearbeitet.
Bei der kommenden Wahl kandidiere ich für die Grünen fürs EU-Parlament. 🇪🇺 💚
Mein Herz schlägt für den Schutz von Menschenrechten und Demokratie. Wir stehen in Europa vor großen Herausforderungen. Ich möchte mich für ein Europa einsetzen, das für alle Menschen da ist und in dem wir gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Hier möchte ich über Inhalte informieren und euch in meinen politischen Alltag mitnehmen. ☺️
✨ Kann die Favoritenstraße so schön werden, wie die Fußgängerzone in Bregenz? ✨
☀️ Heller Asphalt reflektiert Sonnenlicht, sodass sich die Straße nicht so sehr aufheizt.
Wer schon einmal im Sommer am Columbusplatz war, weiß, warum das wichtig ist. 🥵
🌳 Bregenz zeigt vor, wie es gehen könnte.
Ich habe mir die Innenstadt angeschaut und mit Bregenzer:innen und Tourist:innen gesprochen, wie ihnen die Fußgängerzone mit dem hellen Asphalt gefällt.
Fazit: Alle Rückmeldungen waren positiv! 🤗
Machen wir es Bregenz nach! - Für mehr Flanier- und Lebensqualität auf der Favoritenstraße 💚
#favoriten #klima #stadtentwicklung #lokalpolitik
Ich hab ja geglaubt, wenn man Anträge gemeinsam beschließt, werden sie auch umgesetzt. 😇
Turns out I was wrong. 🤷🏼♀️
Politische Arbeit heißt manchmal auch lästig sein, alte Anträge und Stadtpläne durchforsten, noch einmal nachhaken.
8 Einbahnöffnungen für Radverkehr in Favoriten warten seit mindestens 2022 auf ihre Umsetzung. Manche Anträge wurden sogar schon zwei Mal beschlossen, aber immer noch nicht umgesetzt. 🚲🥺
Auch andere Projekte, wie die Fertigstellung des Radwegs Davidgasse, wurden schon vor Jahren versprochen. Jetzt gibt es noch nicht einmal einen Umsetzungsplan. 🤯
Wir bleiben weiter lästig, damit Versprechungen auch umgesetzt werden!
#lokalpolitik #radfahren #favoriten
Lobau oder Tunnel?
Während im Sozialbereich an allen Ecken und Enden gekürzt wird, hat die Regierung noch ein paar Milliarden für einen Tunnel durch ein Naturschutzgebiet übrig.
Seit Jahren warnen Expert:innen vor den drohenden Auswirkungen auf die Umwelt und dass der Tunnel keine Verkehrs Entlastung bringen wird.
Wer weniger Verkehr will, muss gute Alternativen zum Auto schaffen. Doch genau das wird gerade verzögert. Die Verlängerung von U2 und U1 nach Favoriten werden mehrere Jahre nach hinten verschoben.
Diese Prioritätensetzung geht sich für uns nicht aus.
Wir stehen klar auf der Seite der Lobau! 🐦🌳
Und auf welcher Seite stehst du?
✨Hallo! Wir sind Fallmann und Faulmann. ✨
Gemeinsam setzen wir uns für ein gutes Zusammenleben in Favoriten und einen Grünen Bezirk ein. 🌳
Wenn du das auch möchtest, dann schreib uns und werde Teil unseres Teams! 🤳🏼 💚
#favoriten #lokalpolitik
1. Mai, #TagderArbeit: Heute waren wir #Grüne am Praterstern und haben für unsere Petition "Superreiche besteuern" geworben. Angesichts der drohenden massiven Kürzungen für Niedrigverdiener:innen, Arbeitslose und Familien im Rahmen des Doppelbudgets und der "Gegenfinanzierung" der Lohnnebenkostensenkung für Unternehmen wäre die Wiedereinführung einer Steuer auf Millionenerbschaften dringlicher denn je!
Es wurden nicht nur hunderte Portionen Gemüsecurry mit Reis verteilt - auch die Forderung nach einer Besteuerung von Millionenerbschaften fand breite Unterstützung.
Wir werden uns jedenfalls weiterhin für die Wiedereinführung von Steuern auf Millionenvermögen - 1994/95 zuallererst als Vermögenssteuer von SPÖ und ÖVP abgeschafft, 2008 schließlich als nur noch "Rumpf"-Erbschaftssteuer wiederum von SPÖ und ÖVP entsorgt - stark machen.
Wer bei Arbeitslosen kürzt, kürzt bei allen Menschen.
Vor dem 1. Mai, dem Tag der Arbeit, findet der Tag der Arbeitslosen statt, um auf die Situation von Arbeitslosen Menschen aufmerksam zu machen.
Auf der Favoritenstraße haben uns heute einige Menschen über ihre Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit und Jobsuche erzählt.
5,7% bis 7,5% der Menschen im Erwerbsalter sind arbeitslos*. Im vergangenen Jahr ist vor allem die Arbeitslosigkeit bei Frauen deutlich angestiegen. Für junge Erwachsene und Menschen über 50 ist es oft besonders schwer, einen Arbeitsplatz zu finden.
Statt diese Menschen zu unterstützten, kürzt die Regierung bei Sozialleistungen. Sie verbiete Arbeitslosen neben ihren Bezügen vom AMS etwas dazu zu verdienen. Das war für viele nicht nur eine Möglichkeit, sich ihre Lebensgrundlage etwas aufzubessern, sondern auch eine Wiedereinstiegsmöglichkeit nach längerer Arbeitslosigkeit. Diese Möglichkeit fällt nun weg. Denn wer arbeitslos ist, der soll sich gefälligst auf Jobsuche begeben - so der Tenor der Bundesregierung.
🔎 Das Problem ist: Viele Menschen wollen arbeiten, aber finden keinen Job. Auch heute haben uns einige erzählt, dass sie trotz guter Ausbildung schon lange auf Jobsuche sind.
Ihnen geringfügige Zuverdienstmöglichkeiten zu nehmen und bei Sozialleistungen zu kürzen, schafft keine Arbeitsplätze - sondern verschärft Armut.
Es verschärft aber auch die Angst davor, den Arbeitsplatz zu verlieren. Somit nehmen Arbeiter:innen und Angestellte schlechte Arbeitsbedingungen oft länger hin und wehren sich nicht, wenn sie ungerecht behandelt werden.
Wenn die Bedingungen von Arbeitslosen verschlechtert werden, so verschlechtern sich auch die Bedingungen von Arbeitenden.
🤝 Deshalb ist es wichtig, dass erwerbslose und erwerbstätige Menschen sich nicht gegeneinander ausspielen lassen.
Statt kurzsichtiger Kürzungspolitik fordern wir:
➡️ Arbeitslosigkeit, statt Arbeitslose bekämpfen
➡️ Lösungen für Langzeitarbeitslosigkeit schaffen
➡️ geringfügigen Zuverdienst wieder erlauben
➡️ Arbeitszeitverkürzung und fairere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit
* 5,7% nach internationaler, 7,5% nach nationaler Definition
4.517 Gemeindewohnungen stehen in Wien leer*, weil sie saniert oder abgerissen und neu gebaut werden sollen.
🔍 Das hat unsere Anfrage an Wiener Wohnen ergeben. Anlassfall dafür war das Wienerfeld West, wo eine ganze Siedlung seit vielen Monaten fast gänzlich leer steht.
Alte Wohnungen sollen abgerissen und durch neue ersetzt werden. Das ist grundsätzlich ein gutes Projekt. Unverständlich ist aber, warum auch bei Häusern, in denen niemand mehr wohnt, nicht mit dem Abriss und Neubau begonnen wird.
Wiener Wohnen sagte uns, sie wollen warten, bis mehrere Blöcke leer stehen, bevor sie mit dem Neubau beginnen. Wie lange das ganze dauern soll, konnte uns Wiener Wohnen aber nicht sagen.
Auch in einen neuen Musterbau, der schon seit Monaten fertig ist, sind erst vor Kurzem die ersten Bewohner:innen eingezogen.
🐹 Die SPÖ behauptet nun, es läge am Winterschlaf der Feldhamster, dass man noch nicht zu bauen beginnen kann. Tatsache ist, in der Beantwortung von Wiener Wohnen, wird zwar Naturschutz erwähnt, die Hamster kommen aber in deinem Wort vor. Wären die Hamster wirklich der Hauptgrund, warum man hier nicht zu bauen beginnen kann, hätte Wiener Wohnen das in der Anfragebeantwortung klar schreiben müssen.
🏚️ 8.784 Gemeindewohnungen stehen in Wien leer*. Das ist viel zu viel! Das hat auch der Rechnungshof schon kritisiert. Seit 2018 ist der Leerstand aber nicht weniger, sondern mehr geworden!
Grund dafür ist eben auch, dass Wohnungen nicht benutzbar sind, weil sie dringend saniert werden müssen. In Wien werden Wohnungen im Schnitt nur alle 67 Jahre saniert. 😱
Das führt zu schlechter Wohnqualität, Energieverschwendung oder sogar dazu, dass Wohnungen komplett unbenutzbar sind.
Da hilft es auch nicht, den Feldhamstern die Schuld in die Schuhe zu schieben!
*In unserer Anfrage an Wiener Wohnen, haben wir immer nach dem Stand Ende 2024 gefragt. Seither hat sich aber nicht viel verändert.
Wer sich ein umfassenderes Bild machen möchte, findet die ganze Anfragebeantwortung und genauere Hintergründe auf unserer Website.
#Gemeindebau #WienerWohnen #Hamster #Leerstand #Wienerfeld Wohnen
📷 Martin Dürr und Zacharias Korsalka
„Klimafitte" Favoritenstraße❓❓
So wurde die Neugestaltung der Favoritenstraße beworben.
Schon damals kritisierten wir die fehlende Beteiligung auf allen Ebenen: Weder die Bevölkerung noch die gewählten Bezirksrät:innen waren in die Planung eingebunden. Eine öffentliche Beteiligung gab es nicht. Das Projekt wurde auch nie in der Bezirksvertretung abgestimmt – lediglich indirekt durch den Budgetbeschluss.
Lange mussten wir dafür kämpfen, überhaupt die Pläne einsehen zu können.
🌱 Wir Grüne Favoriten sind prinzipiell für die Umgestaltung und Begrünung der Favoritenstraße.
ABER:
Die Favoritenstraße ist das Herzstück von Favoriten. Deshalb hätten von Anfang an die besten Ideen gemeinsam diskutiert und Anwohner:innen, Geschäftstreibende und Bezirksrät:innen involviert werden müssen.
Stattdessen war die Neugestaltung eine Hauruck-Aktion der SPÖ vor dem Wahlkampf.
Nun hat sich herausgestellt, dass die Favoritenstraße wieder schwarz asphaltiert wird. 🤦♀️
Dabei wissen alle, die sich im Sommer dort aufhalten, wie sehr sich der Asphalt erhitzt 🥵🥵🥵. Von „klimafit“ kann da nicht die Rede sein.
Deshalb haben wir eine Anfrage gestellt, welche anderen Optionen überprüft wurden und was diese gekostet hätten. In der Beantwortung erklärt Ulli Sima, wie wichtig die Anpassung an die Klimakrise ist und begründet, warum Pflastersteine keine Option waren. Die Frage, welche anderen Optionen überprüft wurden, lässt sie unbeantwortet. Dabei gäbe es neben Pflastersteinen auch die Option, beigen Asphalt zu verwenden, der das Sonnenlicht besser reflektiert und sich daher nicht so stark aufheizt.
Deshalb haben wir nun beantragt, diese Option noch einmal in Betracht zu ziehen.
Der Fall zeigt, warum demokratische Beteiligung so wichtig ist: 🙋
➡️ Die Bürger:innen, die sich an einem Ort aufhalten, kennen die Probleme und Potenziale am besten.
➡️ Mehr Menschen haben mehr Ideen.
➡️ Spätere Änderungen sind oft aufwändig und teuer.
Nathanael Peterlini von @meinbezirk.wien berichtete über unsere Anfrage. Den Link dazu gibt’s in unserer Story und Bio.
📱Folge uns für ein Up-Date!
✉️ Schreib uns deine Anregungen: [email protected]
Gestern waren wir als Grüne Favoriten am Keplerplatz, einen Tag vor dem feministischen Kampftag. 🌿✊
Wir haben viele tolle Gespräche mit Frauen und Mädchen geführt. Sie haben uns von ihren Erfahrungen erzählt, von ihren Hoffnungen und davon, was sich noch ändern muss.
Auf unserer Forderungs Wall konnten sie aufschreiben, was sie sich für die Zukunft wünschen und auch, warum es diesen Tag leider immer noch braucht.
Die Antworten waren klar:
für Respekt und gleiche Chancen,
für Sicherheit,
für gleiche Bezahlung.
Denn Gleichstellung ist noch nicht erreicht:
Frauen verdienen in Österreich noch immer weniger als Männer.
Sie leisten den Großteil der unbezahlten Care Arbeit.
Gewalt gegen Frauen ist weiterhin eine traurige Realität.
Frauen sind in Politik und Führungspositionen noch unterrepräsentiert.
Der feministische Kampftag erinnert uns daran: Gleichberechtigung passiert nicht von alleine wir müssen sie gemeinsam erkämpfen.
Danke an alle Frauen und Mädchen, die gestern mit uns gesprochen und ihre Forderungen mit uns geteilt haben. 💜
Wir kämpfen weiter für eine gerechte und gleichberechtigte Gesellschaft.
✨ Elternbrunch in Favoriten ✨
Anlässlich des Equal Care Days haben wir Eltern, Kinder und Interessierte zum Brunch eingeladen. 🥐☕
👫 Wie kann gleichberechtigte Elternschaft funktionieren? Welche Rahmenbedingungen braucht es?
Die ehemalige Gewerkschafterin und Podcasthost Bernhard Vosicky haben Einblicke in rechtliche Rahmenbedingungen gegeben und aus ihrer Erfahrung erzählt.
In den Gesprächen wurde schnell klar: Sich als Eltern gesellschaftlichen Normen und Strukturen entgegenzustellen, ist gar nicht so einfach. Eltern, die Zeit mit ihren Familien verbringen, werden beruflich oft benachteiligt. Es braucht strukturelle Veränderungen auf allen Ebenen:
👨🍼 Veränderung von Rollenbildern
Eltern sollen ihre Aufgaben frei vereinbaren können, ohne Rollen zugeschrieben zu bekommen, weil „es immer schon so war“.
💶 Höheres Karenzgeld
Damit die Entscheidung für Karenz keine Geldfrage ist.
🧑⚕️ Familienfreundliche Arbeitswelt
klare Rückkehrmöglichkeiten und passende Meetingzeiten, sodass Eltern nicht von Informationen und Entscheidungen ausgeschlossen werden.
🕒 Arbeitszeitverkürzung
Für eine gerechtere Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit und mehr Lebensqualität für alle.
⚖️ Früherer Kündigungsschutz
werdende Eltern besser absichern, nicht erst dann, wenn sie Karenz beantragen.
👶 Ausbau der Kinderbetreuung
👨🏫 Mehr Männer in Care- und Erziehungsberufen – Für vielfältige Vorbilder
📢 Politische Mitsprache ermöglichen
Termine und Strukturen müssen elternfreundlicher werden. Elternkarenz muss auch im Parlament möglich sein. Nur so werden die Anliegen von Eltern auf allen Ebenen gehört.
🛝 Kinderfreundliche Räume
Kinder sind nicht nur die Zukunft, sondern Teil unseres Jetzt. Kinder sollen sich in öffentlichen Räumen und bei Veranstaltungen wohl und willkommen fühlen.
Neben dem politischen Austausch durfte natürlich auch das gute Essen, Plaudern und Spielen nicht fehlen! 🤸♀️
Danke an alle, die dabei waren und ihre Erfahrungen geteilt haben!
Wir nehmen viele Impulse für unsere Arbeit im Bezirk mit und wollen Eltern und Kinder stärker einbinden. Hast du Anliegen oder Ideen? Schreib uns gerne!
#EqualCare