Welche Regionen in Deutschland entwickeln sich besonders gut – und welche fallen zurück? 👀
Das neue IW-Regionalranking untersucht alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland anhand von Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität.
Besonders stark schneiden viele Regionen in Bayern ab. Im Dynamikranking verbessert sich Cottbus deutschlandweit am stärksten. Schlusslichter sind unter anderem Birkenfeld, Suhl und Mainz.
Wie steht deine Region da? Schau in unserer interaktiven Grafik nach. Link in der Bio. 🤝
Ein Jahr nach Amtsantritt der Merz-Regierung bleibt das Gefühl: Wirtschaftlich kommt Deutschland kaum voran 📉
Das liegt auch an den vielen Krisen – von Corona über die Energiekrise bis zu neuen Handelskonflikten. Insgesamt fehlt inzwischen fast eine Billion Euro an Wirtschaftsleistung.
Viele Herausforderungen sind aber schon seit Jahren bekannt. Die entscheidende Frage ist deshalb: Schafft die Politik endlich die Bedingungen, mit denen Deutschland besser durch die nächste Krise kommt?
Ost-Hochschulen melden deutlich mehr Patente an 📈
Eine neue IW-Studie zeigt: Hochschulen in Ostdeutschland melden pro 1.000 Studierende 3,9 Patente an. Im Westen sind es nur 1,8.
Viele Patente entstehen gemeinsam mit Unternehmen. Kooperationen spielen bei Hochschulen eine viel größere Rolle als bei anderen Patentanmeldern.
💡 Fast jedes dritte Hochschulpatent entsteht in Zusammenarbeit – bei anderen ist es nur etwa jedes zwanzigste.
Für Unternehmen sind Hochschulen wichtige Ideenschmieden – und oft Ausgangspunkt für neue Produkte.
👉 Insgesamt haben deutsche Hochschulen in fünf Jahren rund 5.000 Patente angemeldet – mit der TU Dresden an der Spitze.
Wo die Mieten weiter steigen – und warum 📈
Wer eine Wohnung sucht, weicht immer häufiger ins Umland aus. Das zeigt der IW-Wohnindex.
Im 1. Quartal 2026 liegen die Neuvertragsmieten bundesweit 3,5 % über dem Vorjahreswert. In vielen Großstädten fällt der Anstieg noch stärker aus:
• Düsseldorf: +5,9 %
• Köln: +5,7 %
• Hamburg: +5,1 %
Warum das so ist: In vielen Städten sind die Mieten hoch. Deshalb ziehen mehr Menschen ins Umland. Dort suchen immer mehr Haushalte Wohnungen – und die Mieten steigen auch dort.
Berlin bildet eine Ausnahme (−0,8 %). Das bedeutet aber keine Entspannung: Nach dem Auslaufen des Mietendeckels sind die Mieten stark gestiegen, weil viele Vermieter aufgeschobene Mieterhöhungen nachgeholt haben. Der aktuelle Rückgang gleicht das nur teilweise aus.
Deutschland schrumpft – und wird gleichzeitig älter 📉
Bis 2045 leben voraussichtlich nur noch rund 81 Millionen Menschen in der Bundesrepublik. Das zeigt die IW-Bevölkerungsprognose. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Erwerbstätigen, während immer mehr Menschen in Rente gehen.
Der Grund: Seit Jahren sterben mehr Menschen, als geboren werden. Lange wurde das durch Zuwanderung ausgeglichen – doch dieser Effekt lässt nach.
Was das bedeutet:
💡 Mehr Wettbewerb um Fachkräfte
💡 Weniger Wachstum
💡 Mehr Druck auf die Sozialkassen
Tankrabatt & 1.000-Euro-Prämie – warum die Entlastungen der @Bundesregierung trotz Krisenstimmung falsch sind 🧐
Mit einem neuen Maßnahmenpaket reagiert Berlin auf die anhaltenden Auswirkung des Iran-Kriegs. Das Problem: Die Maßnahmen sind teils ungenau oder erreichen nicht die Menschen, die tatsächlich Unterstützung brauchen. Was jetzt wirklich helfen würde. 👆
Alles wird teurer? Nicht ganz. ☝️
Entscheidend ist nicht nur der Preis von Gütern, sondern auch, wie lange Beschäftigte dafür arbeiten müssen. Und hier hat sich in den vergangenen 35 Jahren viel verändert, zeigen IW-Berechnungen.
Der Grund: Seit 1991 sind die Löhne stärker gestiegen als die Preise vieler Güter. Dadurch ist die Kaufkraft je Arbeitsstunde gewachsen.
📺 Für einen Fernseher müssen wir heute im Schnitt rund zwei Arbeitswochen weniger arbeiten als früher.
Aber: Produkte mit viel Arbeitseinsatz sind teurer geworden.
Trotzdem können wir uns heute mehr leisten als 1991.
Weitere Beispiele siehst du in den Slides. 🤝
Das glaubst du nie! 👀
Die Benzin-Preise sind stark gestiegen – aber #Tanken ist immer noch erschwinglicher als in allen Krisen zuvor. IW-Berechnungen zeigen: Heute arbeiten wir im Schnitt knapp 5 Minuten für einen Liter #Sprit. In anderen Krisen waren es teils mehr als 6 Minuten.
Wie kann das sein? Die einfache Antwort: Die Einkommen sind viel stärker gestiegen als die Preise. Der Literpreis hat sich seit 1960 versiebenfacht, der durchschnittliche Nettolohn ist aber fast um das Zwanzigfache gestiegen. Weil die Einkommen die Preise so deutlich überholt haben, können sich Beschäftigte an der Zapfsäule heute mehr leisten als früher. Sollte sich die Lage im Nahen Osten verschärfen, könnte sich das ändern.
👉 Mehr Infos: Link in Bio!
Es gibt 241.000 Wohnheimplätze – nur halb so viele wie benötigt 🛋️
Und ähnlich groß wird die Lücke 2040 sein, zeigen IW-Berechnungen. Die Zahl der jungen Menschen zwischen 18 bis 25 Jahren wird von 8,5 Millionen auf neun Millionen in 2040 steigen.
„Um die Versorgungslücke zu schließen, müssen mehr Wohnheimplätze geschaffen werden. Der Investitionsbedarf ist enorm und ohne die staatliche Förderung nicht zu leisten“, sagt IW-Ökonom Philipp Deschermeier. Allein für die Sanierung werden etwa 2,8 Milliarden Euro benötigt. In ganz Deutschland sind viele Wohnheime modernisierungsbedürftig.
Ohne Förderung können es sich gemeinnützige und kirchliche Träger nicht leisten, ihre Wohnheime zu modernisieren. Zudem scheuen viele Träger die Ausgaben, da sie fälschlicherweise davon ausgehen, dass es künftig weniger junge Leute geben wird und sie dann mit leeren Wohnheimen dastehen könnten.
Um die benötigten Plätze zu berechnen, hat das IW die Anzahl der Studentinnen und Studenten in Deutschland bis 2040 auf Basis der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes geschätzt. Sie wird mit der Unterbringungsquote multipliziert – also dem Anteil der jungen Menschen, die in Wohnheimen leben. Dabei wurde eine leichte Verbesserung der Quote auf 15 Prozent unterstellt.
#studenten #wohnheim
Viel mehr Geld für Brücken, Straßen und Schulen – oder auch nicht?! 😱
Die Bundesregierung wollte mit dem #Sondervermögen eigentlich zusätzliche Milliarden für Infrastruktur und Klimaschutz ausgeben. Aber im ersten Jahr hat sich gezeigt: 86 Prozent der Mittel wurden zweckentfremdet. Und ein Großteil der geplanten Mittel wurde gar nicht abgerufen.
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