In unserem IG-Format “ja, aber...” ordnen wir wiederkehrende Aussagen aus Workshops ein und geben Anstöße für eine anfängliche Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, Abwehrmechanismen und Diskriminierungskritik. 🤝
Diese Woche geht es u. a. um Positionierungen, Privilegienchecks und Gefühlsbearbeitung.
Seid ihr dieser Aussage auch schon Mal begegnet? 👀
In unserem neuen IG-Format “ja, aber..” ordnen wir wiederkehrende Aussagen aus Workshops ein und geben Anstöße für eine anfängliche Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, Abwehrmechanismen und Diskriminierungskritik. 🤝
In unserem neuen IG-Format “ja, aber...” ordnen wir wiederkehrende Aussagen aus Workshops ein und geben Anstöße für eine anfängliche Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, Abwehrmechanismen und Diskriminierungskritik. 🤝
Seid ihr dieser Aussage auch schon Mal begegnet? 👀
Den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März nehmen wir als 1 Anlass, um über eines unserer langjährigen Forderungen zu sprechen: unabhängige Beschwerdestellen im Berliner Bildungswesen! 🗣️ Denn: Sie sind ein zentraler Baustein, um Diskriminierung wirksam zu bekämpfen und strukturelle Veränderungen durchzusetzen!
✊ 8. März ist politisch. Bildung ist es auch.
Der Internationale Feministische Kampftag ist mehr als ein Symboltag – er ist ein politischer Auftrag an unsere Bildungsinstitutionen und politischen Entscheidungsträger_innen.
In Zeiten eines spürbaren Rechtsrucks dringen Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und rassistische Narrative bis in unsere Kitas und Klassenzimmer vor.
Doch Bildung ist kein neutraler Raum: Sie gestaltet unsere gesellschaftliche Wirklichkeit!
Unsere Kernforderungen aus der neuen Pressemitteilung:
• Frühkindliche Bildung als demokratische Praxis: Kitas brauchen verbindliche Qualitätsstandards und diskriminierungskritische Fortbildungen. Geschlechtergerechtigkeit beginnt im Morgenkreis!
• Strukturelle Verankerung statt Symbolpolitik: Intersektionale Perspektiven müssen fest in Lehrpläne und die Ausbildung von Fachkräften integriert werden – nicht als Option, sondern als Pflicht.
• Stoppt die Kürzungen: Der Berliner Senat muss sämtliche Kürzungen bei Frauenhäusern, Gewaltschutz, queerer Bildungsarbeit und migrantischen Selbstorganisationen revidieren und stattdessen eine dauerhafte, strukturelle Absicherung diskriminierungskritischer Bildungs- und Aufklärungsarbeit garantieren.
„Diskriminierungskritik ist kein beiläufiger Nebeneffekt pädagogischer Arbeit. Sie ist ein professioneller und institutioneller Auftrag.“ – Tuğba Tanyılmaz (Projektleitung i-PÄD)
🔗 Den vollständigen Text der Pressemitteilung findet ihr über den Link in unserer Bio!
👀 Was für ein Jahr liegt hinter uns?
2025 war für i-PÄD eine Zäsur. Mitten im laufenden Betrieb wurde uns ohne fachliche Begründung die gesamte Finanzierung gestrichen.
Ein politischer Kahlschlag, der 14 Jahre kontinuierliche Arbeit und Vertrauensverhältnisse in der Berliner Bildungslandschaft über Nacht ins Aus gedrängt hat.
Doch wir sind noch da.
👊🏼Weil diskriminierungskritische Arbeit in Zeiten von rechter Mobilisierung, rassistischer Gewalt und zunehmender Queerfeindlichkeit kein „Nice-to-have“ ist, sondern eine Notwendigkeit.
📢 2026 wird unser Jahr des Wiederaufbaus!
Anlässlich unseres 15-jährigen Jubiläums schauen wir nicht nur zurück, sondern setzen klare Prioritäten.
🏫 Wir kehren dorthin zurück, wo wir strukturelle Hebelwirkung entfalten können, z.B.:
• In die Grund- und Oberschulen für Fortbildung und Begleitung von Lehrkräften.
• In die Schulpraktischen Seminare als entscheidender Ort in der Lehrkräfteausbildung.
• In die Fachschulen, um angehende Erzieher_innen und Sozialpädagog_innen zu stärken.
🔗 Intersektionale Perspektiven müssen in Berlin dauerhaft verankert bleiben.
Wir lassen nicht zu, dass Expertise willkürlich beschädigt wird.
📩 Wir sind bereit für das neue Jahr! Ab sofort nehmen wir wieder Anfragen entgegen. Ihr wollt mit uns arbeiten? Schreibt uns eine Email an [email protected] oder nutzt unseren Anfragebogen auf der Website für Workshopanfragen.
#iPÄD #BildungBerlin #Intersektionalität #Rassismuskritik
#15JahreIPÄD
↪️ Am vergangenen Samstag sprach unser Referent für Antidiskriminierung Ed Greve @edwin.greve sowie Luise Gonca Demirden @fatsoftandfree , Kay-Alexander Zepp @kay_p._rinha und Oriel Klatt @korperwissen auf der 20 Jahre Jubiläumsfeier des queeren Bildungsprojekts @abqueer über Zukunftsperspektiven intersektionaler queerer Bildung in Zeiten von Anfeindungen und Widerständen nicht nur aus Teilen der Gesellschaft, sondern auch aus Parlament und Senat.
Besonders unsere Kompetenzstelle intersektionale Pädagogik (@ipaed.berlin ) wird schon seit mehreren Jahren immer wieder Finanzierung gekürzt, gestrichen, wieder ein wenig zur Verfügung gestellt, wieder gestrichen und bekommt nun wieder neue Finanzierung in Aussicht gestellt.
🧐 Während die Bildungssenatorin ihre politische Motivation öffentlich leugnet, hat sich ihr Jugendstaatssekretär deutlichere Absichten geäußert, Träger der Antidiskriminierungsarbeit aus Schule, Sozial- und Jugendarbeit verdrängen zu wollen. Auch die Stelle der Antidiskriminierungsbeauftragten für Bildung wird weiter ausgehöhlt und blockiert und die Landeszentrale für politische Bildung stand vor Monaten schon unter Beschuss. Hierzu hatten wir uns in mehreren Stellungnahmen in der Vergangenheit geäußert.
❗️Am Samstag waren sich Panelist*innen und Publikum einig: Intersektionale queere und generell Antidiskriminierungsarbeit muss nicht nur erhalten, sondern verstetigt und ausgebaut werden. Die letzten Jahre waren nicht nur persönlich kräftezehrend für die vielen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen der Bildungsarbeit, sie haben auch notwendige fachliche Weiterentwicklung, innovative Kooperationsprojekte und strukturelle Veränderungen aufgehalten, unterbrochen und stellen die Träger auch in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen.
Umso mehr rücken wir solidarisch zueinander und lassen uns auch von haushaltspolitischen Entscheidungen nicht spalten.
Heute ist Internationaler Tag der Jugend.
In Berlin? Werden gerade ihre Grundlagen gestrichen.
📉 Jugendprojekte gekürzt.
📉 Queere & BIPoC-Angebote gestrichen.
📉 Schutz vor Diskriminierung abgebaut.
Diese Politik ist ein Angriff auf Vielfalt, soziale Gerechtigkeit und die Stimmen junger Menschen. Jugendförderung darf kein Lippenbekenntnis sein.
Wir fordern eine Bildungspolitik, die echte Teilhabe, Vielfalt und Demokratie ermöglicht und nicht kaputtspart.
Wer Jugend stärken will, muss ihnen zuhören und ihre Lebensrealitäten anerkennen.
Und wer Demokratie will, muss sie verteidigen - auch und gerade in der Bildungspolitik.
🔗 Gesamte Stellungnahme in der Bio zum Nachlesen
ℹ️ Hijab, Kippa, Turban – das Bundesverfassungsgericht hat bereits 2015 entschieden: Lehrkräfte dürfen religiöse Symbole im Schuldienst grundsätzlich tragen.
Trotzdem hielt das Land Berlin fast ein Jahrzehnt an einer Sonderregelung fest, die unter dem Deckmantel der „Neutralität“ das Grundrecht auf Religionsfreiheit einschränkte.
➡️ Mit der Änderung des Neutralitätsgesetzes wird die diskriminierende Praxis nun entschärft. Grundsätzlich wird das Tragen religiöser Symbole möglich, gleichzeitig behält die Gesetzesänderung Schulbehörden das Recht vor, dies zu verbieten, sollte es zu einer „Gefährdung des Schulfriedens“ kommen.
🚨Diese Regelung öffnet nach Einschätzung des Migrationsrat Berlin Tür und Tor für Willkür und diskriminierende Entscheidungen
🔗 gesamte PM in Bio
🗞️ Heute in der @taz.die_tageszeitung zu lesen:
Unser Referent für Antidiskriminierung Ed Greve spricht im Interview über die verheerenden Folgen der Kürzungen im Bildungshaushalt. Das ist kein Sparen, sondern politisch gewollter Rückbau emanzipatorischer Bildung.
🔗 der Artikel zum Nachlesen ist unserem Pressespiegel in der Bio zu finden
🚨 „Das ist organisiertes Scheitern!“ Wenn Projekte wie @ipaed.berlin oder @queerformat.ev zur Prävention von Queerfeindlichkeit an Berliner Schulen gekürzt werden, während wir wissen, wie dringend sie gebraucht werden, dann ist das genau das.
Statt zu investieren, werden Gelder gekürzt. Das ist ein Schlag ins Gesicht für eine inklusive Bildung. Wir brauchen mehr Unterstützung für Lehrkräfte und sichtbare Vielfalt im Unterricht. Solche Sparmaßnahmen gefährden nicht nur die Aufklärung, sondern auch das Wohl unserer Schüler*innen.
🔗 de gesamten Presseartikel findet ihr in unserer Bio oder beim Tagesspiegel