Off-Spaces im Fokus: Premiere von 12 Filmporträts im Lenbachhaus
Am Montag, 9. Februar 2026, hat Kulturreferent Marek Wiechers im Foyer des Lenbachhauses einen Abend eröffnet, der die unabhängige Kunstszene Münchens in den Mittelpunkt stellte. Erstmals präsentiert wurden Filmporträts von zwölf Münchner Off-Spaces, realisiert von Julia Benkert.
Off-Spaces leisten einen bedeutenden Beitrag zur Förderung und Sichtbarkeit der Münchner Kunstszene. Sie ergänzen das Angebot an Galerien und Kunstinstitutionen jenseits institutioneller oder kommerzieller Vorgaben. Sie bieten Künstler*innen eine Plattform, um selbstbestimmt zu arbeiten, sich kreativ auszuprobieren und experimentelle Werke zu präsentieren.
In seiner Begrüßung betonte Kulturreferent Marek Wiechers die kulturpolitische Bedeutung dieser Orte:
„Off-Spaces sind wichtige Orte des unabhängigen Experiments, der Testläufe für neue Ideen und ihrer Diskussion. Sie prägen die künstlerische Dynamik dieser Stadt.“
Im anschließenden Gespräch diskutierten Nina Oswald, Teamleitung Bildende Kunst im Kulturreferat, Prof. Olaf Nicolai von der Akademie der Bildenden Künste München und die Regisseurin @juliabenkert über die die Rolle selbstorganisierter Kunsträume für Stadt, Gegenwartskunst und den künstlerischen Nachwuchs.
Vorgestellt wurde zudem die neue Archiv-Website HOTSPOTS OF ART der PLATFORM München, ein wachsendes Online-Archiv für nicht profitorientierte Kunsträume in München. Entwickelt von Christian Landspersky und Julia Reidy.
Unser Dank gilt dem @lenbachhaus für die Gastfreundschaft. Ursprünglich sollte der Abend in der @rathausgalerie.muenchen stattfinden. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen im Rathaus ist dies derzeit nicht möglich.
Beteiligte und Projektpartner*innen:
@lenbachhaus@juliabenkert@nina_oswald__@rathausgalerie.muenchen@akademie_der_bildenden_kuenste@platformmuc@hotspotsofart
📷@lukasschramm_com
✨Heute ist es soweit. HOTSPOTS OF ART ist online.✨
Das wachsende Online-Archiv macht aktuelle wie historische Kunstorte in München sichtbar. Im Fokus stehen Räume, Initiativen und Projekte mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer, insbesondere bildender Kunst.
Neben bestehenden Off-Spaces wird die Plattform fortlaufend um eine historische Perspektive erweitert. So entsteht ein dynamisches Kartografierungsprojekt, das den Wandel
der nicht-institutionellen Kunstlandschaft Münchens seit 1945 dokumentiert.
Neugierig? Mehr dazu über den Link in der Bio. 🔍
#HotspotsOfArt #OffSpaces #München #Kunstorte #Archiv
✨ Launch: HOTSPOTS OF ART ✨
Am 09.02.2026 stellen wir im Lenbachhaus die neue Archivwebsite HOTSPOTS OF ART vor. Der Launch findet im Rahmen der Veranstaltung OFF ON des @kulturreferat.muenchen statt und widmet sich Münchner Off-Spaces und ihrer Bedeutung für die Stadt. Die Veranstaltung findet von 18:00 bis 21:00 Uhr im Foyer des Lenbachhauses statt.
HOTSPOTS OF ART ist ein digitales Archiv für aktuelle und historische nichtkommerzielle Kunstorte in München. Entstanden aus einer analogen Stadtkarte von 2020, wird das Projekt 2026 als Onlineplattform neu aufgelegt und stetig erweitert.
Im Rahmen von OFF ON werden erstmals Filmporträts von @juliabenkert gezeigt, gefolgt von einem Gespräch und der Vorstellung der Website.
📩 Anmeldung bis zum 02.02. per E-Mail an: [email protected]
Wir freuen uns auf euch und den gemeinsamen Austausch rund um Off-Spaces, Sichtbarkeit und Stadt 🌐
#HotspotsOfArt #OffSpaces #München #Kunstorte #Archiv #OFFON #Lenbachhaus
past/present/future - Offspaces lokal/international/vernetzt 🕸
Herzliche Einladung zu unserem Online-Podiumsgespräch am 8.Dezember ab 19 Uhr! Gemeinsam mit Akteur*innen der Freien Szene aus München, Wien und Zürich wird an diesem Abend den Fragen nachgegangen, wie sich lokale Offspace-Szenen gebildet und in den vergangenen Jahren verändert haben. Ebenso wird unter die Lupe genommen, welche Zukunftsperspektiven in den unterschiedlichen Städten für Projekträume geschaffen werden. Der Austausch mit den Vertreter*innen aus anderen Städten dient dabei nicht nur dazu, lokale Besonderheiten und Unterschiede, sondern auch Gemeinsamkeiten und Potenziale der Vernetzungen aufzuzeigen.
Wir freuen uns auf das Gespräch mit Matthias Stadler (TAM TAM @tamtam.hat.frei ), Bruno Mokross (Independent Space Index, Wien @independentspaceindex ) und Andreas Marti und Patrizia Mazzei (Zurich Art Space Guide, Zürich @zurichartspaceguide ).
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis zum 06.12.21 (Link in den Hightlights).
#offspace #artspace #projektraum #netzwerk #austausch #kunstinmünchen #offspacesentimental #sentimental @maximiliansforum
Offspace Walk through Maxvorstadt and Schwabing
📍MaximiliansForum
📍apartment der kunst
📍super+CENTERCOURT
📍Pinokiothek
📍EYES ONLY
📍VIER8L
📍achtzehnkommazwei
Thanks to all curators and artists for your time and a big thank you to Gabriele Kunkel @gabriele.kunkel 👏
Fotocredits
1-3: Barbara Hartmann @barbara_hartmann_foto
4-7: Kunstclub13 @kunstclub13
Impressions from the OPEN SUNDAY. Thanks to all the art spaces that took part and to everyone that came by! 🤗
The new Hotspot Map is out now and can be found at the common Munich art venues.
Special thanks to @maximiliansforum@platformmuc and @ninamandariina for making this happen! 💜💜💜
Fotocredits: Barbara Hartmann @barbara_hartmann_foto
#offspace #artspace #artistrun #artinmunich #kunstinmünchen
RELEASE 💥💥💥
This Sunday we release the 2nd edition of the HOTSPOTS OF ART MAP
Get your map for free the at the Open Sunday! Just come over to the @maximiliansforum from 1 - 6 pm and visit Munich's art spaces on your own or with our guided offspace-tour
Design: @ninamandariina
💥 OFFene Türen diesen Sonntag! 💥
Zwischen 13 und 18 Uhr könnt ihr am Nachmittag des 14.11. diverse Münchner Offspaces und non-profit Kunsträume bei einem Herbstspaziergang entdecken und mit den Initiatoren*innen ins Gespräch kommen! Holt euch die neue Auflage der Hotspots of Art Map im @maximiliansforum und zieht los auf einen Kunst-Streifzug durch München!
Ein besonderes Highlight an diesem Tag ist der geführte Offspace-walk, den die Kunsthistorikerin Gabriele Kunkel kostenfrei interessiertem Publikum anbietet. In einer zweistündigen Tour besteht die Möglichkeit gemeinsam neue und in der Szene gut bekannte Kunsträumen und Ausstellungsvitrinen in der Maxvorstadt zu besuchen. Weitere Infos zur Anmeldung findet ihr auf der Homepage des MaxForums.
Das Event ist Teil der Ausstellung "offspace SENTIMENTAL" im @maximiliansforum
(20.10. - 31.12.2021)
Unter einer Glasglocke sieht man eine Szenerie, die wie eine Allegorie für die Kunst wirkt: Auf einem kleinen Haus in dem eine Ausstellung zu erkennen ist, steht der Schriftzug „Kunst“. Der kleine Barockgarten versperrt das Tor zu der hermetischen Welt, die mit Stacheldraht und Flutlichtscheinwerfern gesichert ist. Alles wird von einem im Verhältnis riesigen Billboard überragt, dass zugleich den Titel der Arbeit von Florian Froese-Peeck trägt: „THIS IS IT“. Der Titel dieser Arbeit, die 2014 im WELTRAUM ausgestellt war, kann sowohl als Aufruf gelesen werden zu einem Kunst-immanenten Bewusstsein, wie auch als Manifest im Bezug auf Deutungshoheit und Marktkontrolle des Kunstsystems.
Ich lebe seit vierundzwanzig Jahren im Weltraum München mitten in wechselnden Kunstausstellungen. Kunst ist mein Lebensinhalt geworden. Der Kunstraum und mein Leben sind untrennbar miteinander verwoben. Die gestalterischen Strömungen – nicht nur in den bildenden Künsten – ernähren mich mental. Das größte Hindernis ist die finanzielle Realität, bei der Umsetzung von Projekten. Das gezeigte Objekt von Florian Froese-Peeck symbolisiert somit nicht zuletzt meine Lebenssituation.
Space: WELTRAUM
Objekt: Plastik „this is it“ von Florian Froese-Peeck
Text: Rudolf Maximilian Becker
Video: Janina Totzauer @janina.totz
Vier Kästen mit runden Ecken, eingerahmt von bunten Graffitis. Vier überdimensionalen Smartphones aus Beton. In mitten des dritten Corona-Lockdowns beschließen vier junge Münchner Künstler*innen sich diesen leerstehenden Vitrinen in der Isabellastraße anzunehmen und dort unter dem Titel VIER8L Ausstellungen zu organisieren. Die Kultur ist zu diesem Zeitpunkt größtenteils ins Netz verlegt. Einmal mehr verschwimmen die Grenzen zwischen digitalem und analogem Raum. Alltägliche Betrachtung beginnen sich mit dem Konsum von Bildern auf Sozialen Netzwerken zu mischen. Was sehen wir eigentlich beim Blick durch die verglasten Scheiben unserer Handydisplays auf Kunst? Eine Abbildung im wörtlichen Sinne, ein digitales Image oder ein sinnlich wahrnehmbares Objekt?
Space: VIER8L @vier8l
Objekt: Modelle der VIER8L Schaukästen
Text: 14. Lola Cuallado, Antonio Sarcinella, Moritz Moll und Tom Messaville
Video: Janina Totzauer @janina.totz
Schafkopf hat in Bayern eine lange Tradition, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Das sogenannte Schafkopfen ist ein verbindendes Element zwischen allen bayerischen Regionen – Franken, Schwaben und Altbayern. Es ist sinngemäß ein Zeichen für die der Vielfalt und gleichzeitig der Einheit Bayerns.
Seit 2018 organisiert das Künstlerkollektiv super+ und der gleichnamige Verein, neben dem Ausstellungsraum super+Centercourt, einen Wiesnwagen zum historischen Trachtenumzug des Oktoberfestes. Die Gestaltung des Wagens setzt sich dabei grundsätzlich mit Brauchtum,Tradition und mit der Vielfalt der Stadt München auseinander.
Die Spielkarten stehen symbolisch für den ersten „Schafkopf“ Wiesnwagen 2018, und sie sind Vertreterinnen für die Diversität unseres Programms. Denn wir verstehen uns als einen Ort für die Kunst und das experimentelle, forschende und prozesshafte Kunstschaffen. Ein zentrales Anliegen ist es dabei für junge Künstler:innen und Kunstvermittler:innen verschiedenste Freiräume zu schaffen und sie zu fördern.
Space: super+CENTERCOURT @supercentercourt
Objekt: Spielkarten-Set
Text: Sophie-Charlotte Bombeck
Video: Janina Totzauer @janina.totz
Die alte Pförtnerloge in der Sandstraße 33 in München gehörte viele Jahrzehnte zu einer Papierfabrik mit bis zu 800 Arbeiter*innen. Lange vorbei; heute gibt hier Flächen für moderne Büros und Ateliers. Die kleine Pförtnerloge wurde nicht mehr gebraucht – und hat nun seit fast 20 Jahren eine neue Bestimmung als privater nicht kommerzieller Ausstellungsraum. Klein, schwer zu bespielen, aber mit Charakter und einer enormen Straßenpräsenz. Die Vernissagen sind immer eigen: man steht draußen in der Durchfahrt, es zieht, fast immer ist es zu kalt. Ausfahrende Autos stören, man darf nicht rein, zu klein! Dafür können die Ausstellungen Tag und Nacht durch die runde Scheibe betrachtet werden.
Wie etwa 2004, als der sandkasten ganz mit Sand ausgefüllt wurde für eine Ausstellung mit Architekturmodellen mit dem Titel „In den Sand gesetzt – nicht gebaute Projekte Münchner Architekten“. So wurde zur 1. Münchner Architekturwoche dem Namen des Raumes alle Ehre gemacht.
Mittlerweile gab es an die 50 ganz unterschiedliche Ausstellungen von Künstlern und Künstlerinnen aus München und ganz Deutschland – Bilder, Skulpturen und viele Fotos.
Space: sandkasten
Objekt: Sandkasten
Text: Ulrike Lauber
Video: Janina Totzauer @janina.totz