🔴 Im Rahmen des Berlinale-Netzwerktreffens des Filmbüro NW wurden die 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝘀𝘁𝗶𝗽𝗲𝗻𝗱𝗶𝗲𝗻 𝗱𝗲𝘀 𝗠𝗶𝗻𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝗶𝘂𝗺𝘀 𝗳𝘂̈𝗿 𝗞𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗪𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀 𝗡𝗥𝗪 übergeben. Wir stellen die 4 Gewinner:innen und ihre Projekte mit den Jurybegründungen vor:
👉 𝗛𝗮𝗺𝗲𝗱 𝗠𝗼𝗵𝗮𝗺𝗺𝗮𝗱𝗶
- „𝗟𝗮𝘆 𝗴𝗵𝗼𝗿 𝗗𝗮𝘆𝗸𝗲𝗺 – 𝗔𝗺 𝗚𝗿𝗮𝗯 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗠𝘂𝘁𝘁𝗲𝗿“
Eine junge Frau zeigt in ihrer Instagram-Story, wie man das Gesicht mit einem Schal richtig vermummt. Eine andere schiebt ihre Plateauschuhe beiseite und zieht feste Boots an. Einige Jungs stoßen mit Molotowcocktails an. Und ein iranischer Filmemacher darf das Grab seiner Mutter nicht besuchen.
Das sind die Ingredienzien des Filmprojektes „Am Grab meiner Mutter“ von Hamed
Mohammadi. Seit Januar 2026 ist etwas anders im Iran, davon zeugt eine Welle von Social Media Feeds: Es wird geschossen, aber die Augen der jungen Menschen strahlen Mut aus.
Und dann ist da der exil-iranische Filmemacher, in dem eine tiefe Trauer sitzt, weil er seine Mutter vor ihrem Tod nicht mehr in den Arm nehmen durfte, und bis heute nicht an ihrem Grab war.
Aber jetzt kommt die Hoffnung.
Das Thema hat uns berührt: Hier stoßen ungewöhnliche Found-Footage-Bilder auf ein Exil-Dasein, dass seelische Narben und Ohnmacht beinhaltet.
Ein Stoff mit großer persönlicher und politischer Relevanz.
Wir trauen dem Filmemacher zu, für dieses so wichtige Thema ungewöhnliche Bildwelten zu finden und diese mit einer tiefen persönlichen Emotion zu verbinden.
𝗛𝗲𝗿𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗚𝗹𝘂̈𝗰𝗸𝘄𝘂𝗻𝘀𝗰𝗵, 𝗛𝗮𝗺𝗲𝗱 𝗠𝗼𝗵𝗮𝗺𝗺𝗮𝗱𝗶!
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𝗗𝗶𝗲 𝗝𝘂𝗿𝘆 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗶𝗹𝗺𝘀𝘁𝗶𝗽𝗲𝗻𝗱𝗶𝗲𝗻 𝗳𝘂̈𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗸𝘂̈𝗻𝘀𝘁𝗹𝗲𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹- 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗼𝗸𝘂𝗺𝗲𝗻𝘁𝗮𝗿𝗳𝗶𝗹𝗺 𝟮𝟬𝟮𝟲:
◾ Alex Gerbaulet, Künstlerin, Filmemacherin und Produzentin (pong film), Berlin
◾ Birgit Schulz, Produzentin und Geschäftsführerin, Bildersturm Filmproduktion, Köln
◾ Luca Zamperoni, Schauspieler, Schauspieldozent und Filmemacher, Köln
Organisiert wird die Vergabe der Förderungen vom Filmbüro NW, in Kooperation mit DOXS RUHR.
Im Dokumentarfilm 🎬 Trotz Alledem erhalten wir einen eindrucksvollen Einblick in das Leben selbstbestimmter Frauen in Rojava, einer autonom verwalteten Region im Norden und Osten Syriens. Inmitten von Krieg, Zerstörung und politischer Unsicherheit kämpfen sie unbeirrt für ihre Unabhängigkeit und eine basisdemokratische Gesellschaft.
Im Rahmen des Mentoring-Programms für junge Filmschaffende auf ihren Weg zum ersten dokumentarischen Kurzfilm werden begleitend Filme der drei Mentor*innen Lisa Bühl, Serpil Turhan und Hamed Mohammadi in der Reihe "Meet the Mentors" in einer öffentlichen Veranstaltung gezeigt.
Zu Gast im Filmhaus: Hamed Mohammadi ist Filmemacher, Regisseur und Editor. Bei Trotz Alledemvon Robert Krieg war er für die Montage verantwortlich und das Filmgespräch widmet sich seiner Arbeit als Editor.
Holt euch unbedingt Tickets!✨