Danke, Innsbruck, für diese journalistischen Tage!
Iran mit zwei Exiljournalist*innen, die über Hoffnungsträger, Machtchaos und die Desinformation sprechen, die durch Internet-Blackouts zur Regel wird. Pressefreiheit in den USA – oder wie die Gesellschaft das Vertrauen in die Medien verliert. Frauenrechte und Minderheiten in Syrien nach Baschar al-Assad. Rechte Frauen, die die politische Agenda in Europa bestimmen und triumphieren. Die Arbeit zweier Journalistinnen aus Venezuela und Mexiko, die in Männerstrukturen neue Perspektiven auf Themen wie Narkogewalt und Femizide einbringen. Und, und, und …
Die Sprache(n) im Zentrum des Geschehens – danke an die Dolmetscherinnen, und danke auch an KI, die meiner Kollegin das Navigieren zwischen Fremdsprachen mit Diktierfunktion doch noch last minute und in der ersten Reihe erleichtert hat. (Noch weitere persische Dolmetscherinnen in Österreich im Raum? Sehr gerne für nächstes Jahr bei uns melden – Unterstützung gesucht.)
Gespräche mit Kolleg*innen und Unbekannten – am Stand, zwischendurch oder spät am Abend bei Schnitzel und Wein. Ein Konzert von
@pussyriot im Keller des coolsten Kulturzentrums Innsbrucks. Begeisterung bei meinem ersten
@reporterslam (als Publikum).
Und der helle, aufgeweckte Blick des belarussischen Nobelpreisträgers Ales Bialiatski, der fünf Monate nach seiner Freilassung Optimismus, Humor und vor allem Menschlichkeit ausstrahlt. Ein ruhiges Gespräch mit ihm, eine noch ruhigere Urfilmvorführung einer Doku über ihn, die während seiner Gefangenschaft produziert wurde. Mit ihm anwesend, mit seiner spontanen Reaktion. So viel Hoffnung und Solidarität. Belarus nicht vergessen.
Innsbruck, danke für diese intensiven, menschlichen und wichtigen Tage.
Danke
@bene_sauer und Team!
Und danke für das Wetter und die Berge, immer beobachtend im Hintergrund.
#innsbruck #journalismus #belarus #iran #venezuela