Am Samstag, dem 16. Mai 2026, wurde der Bezirksfeuerwehrkommandant der Stadt Steyr kurz nach 17:00 Uhr durch den Kommandanten der FF Dietach, Herrn HBI H. Passenbrunner, über eine Ölspur im Stadtgebiet informiert. Laut ersten Angaben erstreckte sich diese vom Bereich der Jet-Tankstelle Gleink über die Alte Ennser Straße bis nach Dietach. Durch die OÖ-Landeswarnzentrale wurde um 17:17 Uhr die Alarmierung des Technischen Zuges mit dem Einsatzstichwort „Ölspur/Ölaustritt“ veranlasst. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die FF Dietach bereits in ihrem eigenen Pflichtbereich im Einsatz.
Durch den BFK OBR Gerhard Praxmarer konnte bei der Erkundung eine ausgedehnte Ölspur im Kreuzungsbereich B115 / Gleinker Hauptstraße / Ennser Straße festgestellt werden, welche sich entlang der Alten Ennser Straße bis nach Dietach zog. Kurz darauf wurde die Einsatzstelle auch von der Exekutive erreicht. Der Geruchswahrnehmung zufolge musste von ausgetretenem Dieselkraftstoff ausgegangen werden. Durch den vorangegangenen Regen war die Ölspur bereits großflächig verteilt und teilweise in die Straßenkanalisation gespült worden.
Aufgrund der vorgefundenen Lage wurden folgende Maßnahmen beschlossen:
Binden der Ölspur durch die Einsatzkräfte des Technischen Zuges.
Verständigung des Journaldienstes des Magistrats zur umgehenden Information der Kläranlage.
Verständigung der Kommunalbetriebe Steyr zur Aufstellung der Verkehrszeichen „Ölspur“ sowie zur Anforderung einer Kehrmaschine.
Von den eingetroffenen Kräften des Technischen Zuges (neun Mann, drei Fahrzeuge) wurde umgehend damit begonnen, die Ölspur vom Kreuzungsbereich B115 / Gleinker Hauptstraße / Ennser Straße bis auf Höhe des Star Movie Kinos zu binden.
Nachdem durch die Exekutive ein möglicher Verursacher ausgeforscht werden konnte und von diesem angegeben wurde, seine Fahrt beim Interspar Steyr begonnen zu haben, wurde das dortige Areal ebenfalls kontrolliert. Beginnend bei der Tiefgaragenausfahrt bis zur Einmündung in die B115 konnte eine weitere großflächige Verunreinigung festgestellt werden, welche in weiterer Folge ebenfalls fachgerecht gebunden wurde. Dei Ölspur zog sich in ihrer Gesamtlänge bis Stadlkichen.
Aktuelle Trockenheit und offenes Feuer.
Wir möchten euch darauf aufmerksam machen, dass wegen der aktuellen Trockenheit und des ausbleibenden Regens ein hohes Risiko für Brände besteht. Bitte verzichtet daher im Moment komplett auf offenes Feuer – egal ob es das Lagerfeuer am Ufer von Steyr und Enns ist oder die gemütliche Feuerschale im eigenen Garten.
Kraneinsatz in Großraming
Um 03:02 Uhr wurde der Technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr Steyr am Morgen des 07. Mai 2026 zu einem technischen Hilfseinsatz alarmiert. Die Kameraden aus Großraming forderten nach einem Verkehrsunfall das schwere Kranfahrzeug an, um ein verunfalltes Fahrzeug aus schwierigem Gelände zu bergen.
Ein Kastenwagen war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und im angrenzenden Bachbett gelandet. Beim Eintreffen unserer Kräfte hatte die Feuerwehr Großraming die Einsatzstelle bereits ausgeleuchtet und als Sofortmaßnahme eine Ölsperre im Bach errichtet, um Umweltbelastungen zu verhindern.
Nach einer kurzen Lageeinweisung durch die Einsatzleitung vor Ort begannen acht Mann des Technischen Zuges – ausgerüstet mit dem Kranfahrzeug, dem Schweren Rüstfahrzeug (SRF) und dem Wechselladefahrzeug (WLF) – mit den Vorbereitungen für die Bergung.
Besonderes Augenmerk galt der Sicherheit: Da eine 30-kV-Leitung unmittelbar über der Unfallstelle verlief, wurde diese vorsorglich abgeschaltet und vor Ort geerdet. Erst danach konnte der Kastenwagen sicher mit dem Kran aus dem Bachbett gehoben und in einer nahegelegenen Ausweichbucht abgestellt werden.
Dank der routinierten Zusammenarbeit konnte der Einsatz zügig beendet werden. Der Technische Zug rückte zeitgerecht wieder ein, sodass die beteiligten Kameraden pünktlich ihren regulären Arbeitstag antreten konnten.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Freiwilligen Feuerwehr Großraming sowie dem Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Wolfgang Mayr und Abschnittsfeuerwehrkommandanten BR Martin Scharrer für die hervorragende Koordination und Unterstützung bei diesem Einsatz.
Nächtlicher Wohnungsbrand in Steyr: Feuerwehr rettet 15 Personen
In der Nacht auf den 3. Mai wurde die Freiwillige Feuerwehr Steyr um 02:15 Uhr zu einem Wohnungsbrand im Stadtteil Ennsleite alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wiesen eine weithin sichtbare Rauchsäule und Feuerschein auf die Ernsthaftigkeit der Lage.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Erdgeschosswohnung in Vollbrand. Da das Treppenhaus bereits massiv verraucht war, war den Bewohnern der darüberliegenden Stockwerke der Fluchtweg vollständig abgeschnitten. Mehrere Personen standen an den Fenstern und riefen um Hilfe.
Unverzüglich drangen Atemschutztrupps der Löschzüge 1, 4 und 5 zur Rettung in das Gebäude vor, während im Außenbereich eine Teleskopmastbühne (TMB) in Stellung gebracht wurde. In einer koordinierten Aktion wurden 15 Personen gerettet:
• Ein Teil der Bewohner wurde mittels Fluchtfiltermasken sicher durch das verrauchte Stiegenhaus ins Freie geführt.
• Weitere Personen wurden parallel über die TMB direkt von den Fensterbrüstungen evakuiert.
Der Mieter der Brandwohnung konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst ins Freie retten. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades erstversorgt und per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die restlichen 14 Bewohner wurden am Sammelplatz vom Roten Kreuz und dem Kriseninterventionsteam betreut.
Der Brandherd in der Küche konnte durch einen gezielten Innenangriff rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Anschließend wurde das Objekt druckbelüftet und mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert.
Einsatzdetails
Die Brandursache ist noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Die Feuerwehr Steyr stand mit drei Löschzügen, dem Technischen Zug und zahlreichen Fahrzeugen für rund zwei Stunden im Einsatz. Dank der professionellen Zusammenarbeit aller Kräfte konnte in dieser Nacht Schlimmeres verhindert werden.
Wenn viele Menschen an die Feuerwehr denken, stehen meist Brandeinsätze oder schwere Verkehrsunfälle im Vordergrund – nicht zuletzt, weil diese Ereignisse in den Medien besonders präsent sind. Ein ebenso wichtiger, wenn auch weniger sichtbarer Aufgabenbereich ist jedoch der Umweltschutz, der bereits im Kleinen beginnt.
In den vergangenen Tagen beteiligten sich daher mehrere Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Steyr – teils gemeinsam mit ihren Familien – an der Aktion „Steyr putzt“. In ihren jeweiligen Zugsgebieten durchstreiften sie Straßen, Wege und Grünflächen und sammelten dabei zahlreiche Gegenstände ein, die achtlos entsorgt worden waren. Neben einer großen Menge an Zigarettenstummeln und einigen kuriosen Fundstücken konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass heuer deutlich weniger PET-Flaschen und Aluminiumdosen unsachgemäß weggeworfen wurden. Gleichzeitig wurden jedoch auch Abfälle mit potenziellem Gefahrenrisiko entdeckt, etwa rostiger Stacheldraht.
Im Anschluss an die Reinigungsaktion stärkten sich die Teilnehmenden bei Bosna und Bratwürsteln und ließen den Tag in geselliger Runde im Feuerwehrhaus ausklingen.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die ihre Freizeit für diesen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz eingesetzt haben.
Wohnungsbrand in Mehrparteienhaus im Steyrer Wehrgraben
Am 28. April 2026 wurden die Löschzüge 2, 3 und 4 der Freiwilligen Feuerwehr Steyr zu einem Brand in einem Mehrparteienhaus im Wehrgraben alarmiert.
Schon auf der Anfahrt war eine massive schwarze Rauchsäule sichtbar. Beim Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeugs nach nur zehn Minuten führte die Polizei bereits die Evakuierung des Gebäudes durch. Auch die Person aus der Brandwohnung befand sich glücklicherweise schon in Sicherheit.
Bereits 13 Minuten nach Alarmierung stand der erste Atemschutztrupp an der Wohnungstür. Aufgrund der enormen Hitzeabstrahlung der in Vollbrand stehenden Wohnung musste die Temperatur zunächst durch gezielte Wasserabgabe gesenkt werden, bevor ein Eindringen möglich war. Parallel bauten weitere Kräfte im Außenbereich eine Riegelstellung auf, um ein Übergreifen der Flammen auf das obere Stockwerk zu verhindern. Zur Minimierung von Wasserschäden lag der primäre Fokus jedoch auf dem gezielten Innenangriff. Die Löschwasserversorgung wurde zusätzlich durch eine Saugstelle an einem nahen Kanal gesichert.
Der erste Trupp bekämpfte das Feuer Raum für Raum, während ein zweiter das Stiegenhaus und umliegende Wohnungen kontrollierte. Der nachalarmierte Technische Zug befüllte leere Atemluftflaschen direkt vor Ort, während ein dritter Trupp das Ablöschen der Glutnester übernahm. Wegen starker Schäden an der oberflächlichen Gebäudestruktur zog die Einsatzleitung einen Statiker und eine Sanierungsfirma hinzu. Zudem musste der Vollwärmeschutz an der Fassade über Leitern geöffnet werden, um dort verborgene Glutnester zu beseitigen.
Medizinische Versorgung und Dank
Das Rote Kreuz versorgte vier Personen (eine davon wurde ins Spital eingeliefert), das Kriseninterventionsteam betreute sechs weitere Betroffene.
Ein herzlicher Dank gilt den Einsatzkräften des Roten Kreuzes und der Polizei für die gewohnt exzellente Zusammenarbeit!
Video: @fotokerschi
In Steyr läuft gerade ein großer Feuerwehreinsatz 🚒Dort ist in der Früh in einer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrparteienhauses Feuer ausgebrochen 🔥Mieter haben noch geschlafen und mussten von den Einsatzkräften geweckt werden. Insgesamt vier Personen sind verletzt worden – eine musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital 🚑
Derzeit laufen die Löscharbeiten mit schwerem Atemschutz.
#feuer #feuerwehr #einsatz #brand #liferadio
"B3 Gebäudebrand - Wohnhaus, vermisste Person im Haus" - so lautete der Alarmierungstext vom Einsatz heute, 25.04.2026 um 11.56 Uhr.
Gemeinsam mit den Feuerwehren Behamberg, Vestenthal, Stadt Haag (Atemschutzkompressor), Stadt Steyr (Hubsteiger) wurden wir in die Ramingtalstraße gerufen.
Ein Ofen und nebenbei gelagertes Brenngut brannten. Der vermisste Hausbesitzer war nicht zu Hause, nur ein Huhn konnte aus dem Haus gerettet werden.
Danke an alle Feuerwehren, der Polizei, der Rettung und unserer Gemeindeärztin für die perfekte Zusammenarbeit.
#ffwachtberg #einsatz #brand
Vergangenen Montag führten unsere Höhenretter gemeinsam mit unserem Drohnenstützpunkt eine Gemeinschaftsübung durch. Beübt wurde dabei die Personenrettung aus steilem Gelände. Die Drohnenpiloten unterstützten die Höhenretter dabei, von Anfang an ein klares Lagebild zu bekommen. Dies ermöglichte ein gezieltes Bündeln der Kräfte und eine schnelle Personenrettung.
Brandeinsatz in Entsorgungsbetrieb: Vorbildliches Handeln verhindert Großbrand
Am Mittwoch, dem 22. April 2026, kam es in einem Steyrer Entsorgungsbetrieb zu einem Brand an einem Förderband. Durch die schnelle Reaktion der Mitarbeiter, die umgehend eigene Löschmaßnahmen einleiteten, konnte eine Ausbreitung auf die angrenzenden Abfallmengen verhindert werden.
Die alarmierten Löschzüge 3 (Gleink) und 5 (Münichholz) der Freiwilligen Feuerwehr Steyr profitierten dabei von ihrer hervorragenden Ortskenntnis, die durch regelmäßige Übungen auf dem Betriebsgelände gefestigt wurde. Vor Ort öffnete ein Atemschutztrupp die Verkleidung des Förderbandes mit einem Trennschleifer, um den Brandherd effektiv abzulöschen. Da sich im Förderkanal brennbares Material angesammelt hatte, wurde das System abschließend mit Löschwasser geflutet, um alle Glutnester zu eliminieren.
Zur logistischen Unterstützung rückte zudem der Technische Zug mit dem Atemschutzfahrzeug an. Die Freiwillige Feuerwehr Steyr bedankt sich ausdrücklich bei der Belegschaft des Betriebes: Ihr vorbildliches Verhalten – von der Alarmierung bis zur Einweisung der Einsatzkräfte – hat maßgeblich dazu beigetragen, ein größeres Schadensausmaß zu verhindern.
Einsatzkräfte vor Ort: Freiwillige Feuerwehr Steyr (LZ 3, LZ 5, Technischer Zug), Rotes Kreuz, Polizei.
Die Feuerwehr Dietach wurde gemeinsam mit der @ffsteyr am 20. April 2026 um 17.00 Uhr zu einer Personenrettung nach einem Verkehrsunfall auf die B 309 im Bereich Dietachdorf alarmiert.
An der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass ein LKW und ein PKW seitlich zusammengestoßen waren. Der PKW wurde dabei schwer beschädigt. Der PKW-Lenker konnte jedoch über die Beifahrerseite das Fahrzeug verlassen und wurde bereits vom Notararzt und den anwesenden Rettungskräften versorgt. Da keine weiteren eingeklemmten Personen vorhanden waren, konnte die Feuerwehr Steyr nach rund 15 Minuten wieder einrücken. Der Einsatz konnte dann nach rund einer Stunde beendet werden.
#feuerwehr #einsatz #verkehrsunfall