Krieg erzählen heißt, Erfahrungen von Gewalt, Verlust und Widerstand sichtbar zu machen.
Ronya Othmann und Ela Pour sprechen über verschiedene Strategien und Herangehensweisen, wie Krieg erzählt werden kann – im Text und in Bildern. Die Lesung und das Gespräch finden im Rahmen der Freiflächen-Ausstellung „Dara Tûyê – درخت توت – Der Maulbeerbaum. Feministische Stimmen über Krieg und Gärten“ statt. In der Ausstellung geht es um Gewalterfahrungen und Wege der Heilung durch Solidarität und Widerstand.
Ronya Othmann liest aus ihrem Roman „Vierundsiebzig“: Ein Text, der den 74. Genozid an den Êzidinnen schildert und über Spuren in Menschen und Landschaften, persönliche Erinnerungen und politische Realitäten freilegt.
Ela Pour bringt eine lyrische und visuelle Perspektive ein und fragt in ihrem autobiografischen Buchprojekt – gemeinsam mit anderen Tattoo-Künstler*innen –, welche Bilder Kriegs- und Widerstandserfahrungen auslösen und wie sie künstlerisch Ausdruck finden können.
Moderiert von Boussa Thiam soll ein Raum entstehen für Austausch darüber, wie Worte und Bilder tragen, erinnern und heilen können.
📍BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum| DO, 28.05. | 18:30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
🎫 Eintritt: 5 € | ermäßigt 3 €
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