Spuren von Arbeit, eine kollaborative Ausstellung
Unter dem Titel Spuren von Arbeit beging die von Prof. Michaela Schweiger geleitete Studienrichtung Zeitbasierte Künste an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Jahr 2023 ihr 12-jähriges Bestehen mit einer zweiteiligen Ausstellung.
Der erste Teil begab sich auf die Spuren der Lebenswege ehemaliger Studierender der Zeitbasierten Künste. Er thematisierte spielerisch den künstlerischen Alltag, seine Härten und Freuden, bezog Akteur*innen aus angrenzenden Feldern mit ein, sprach über die vielschichtigen Positionen von Studierenden, Lehrenden und Gästen der letzten zwölf Jahre, blickte auf Netzwerke und ließ sie klingen. Die künstlerischen Werke der Alumni umkreisten Gegenwart und eine mögliche Zukunft von Arbeit. Spuren wurden verfolgt, Spuren wurden gelegt und Spuren wurden hinterlassen.
Beteiligte: Seunghoon Baek, Lisa Börgen, Thomas Brück, Lorenz Ebersbach, Daniela Grömke & Caro Sell, Binha Haase, Vanessa Henning, Mark Hornbogen, Han Kim, Kathrin Lemcke, Jana Isabella Luck, Ray Peter Maletzki, Max Méndez, Tim Nowitzki, Lukas Pfalzer, Karl Pompe, Stephan Retzlaff, Florian Schurz, Eva Storms, Tim Thiel, Sylvie Viain, Diego Vivanco, Susann Weißhaar.
Im performativ-musikalischen Teil der Finissage trug der Chor „Wirsing“ ein bekanntes Arbeiterlied vor, dessen Text auf Grundlage von Kunstschaffenden geläufigen Ablehnungsschreiben durch die Zeitbasierten Künsten umgetextet wurde. Glaubenssätze werden so ad absurdum geführt und nach den Möglichkeiten solidarischen Handelns im Kontext der Kunst gefragt.
(Text: Michaela Schweiger, Chorgesang von Wirsing unter Leitung von Magdalene Gööck)
Konzept und Organisation:
Michaela Schweiger mit Katrin Esser, Paul Hauptmeier, Martin Recker, Thomas Purgand
Raumkonzeption:
Cars Sell und Daniela Grimke in Zusammenarbeit mit Michaela Schweiger
Fotos: Michel Klehm und Michaela Schweiger
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