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johanna Gruber

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<Bauchladen> -KrĂ€uterschnaps und Fleischsalat- zum Rundgang der HGB 2026, Donnerstag „Aus dem Saal der BĂ€uche hört man die GerĂ€usche von unanstĂ€ndigen BlĂ€hungen und weiche, klatschende, saugende und puffende Laute. Was darin vorgeht, kann man sich vorstellen, ohne hinein zu blicken. Keine Zehn Pferde brĂ€chten mich dazu, diese TĂŒr zu öffnen. Mein Sinn steht heute nach altertĂŒmlichen Edelmut, nach guten Sitten und reiner Distance. Es wĂ€re, als wĂŒrde ich bis zu den Knien in Fleischsalat versinken, ginge ich in den Saal der BĂ€uche.“ Unika ZĂŒrn, „Das Haus der Krankheiten“ Einen KrĂ€uterschnaps auf den altertĂŒmlichen Edelmut, die guten Sitten und die reine Distance! Auf dass er den Fleischsalat schneller verdaue um auf eben das zu scheissen!
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1 month ago
<Bauchladen> -KrĂ€uterschnaps und Fleischsalat- zum Rundgang der HGB 2026, Donnerstag „Aus dem Saal der BĂ€uche hört man die GerĂ€usche von unanstĂ€ndigen BlĂ€hungen und weiche, klatschende, saugende und puffende Laute. Was darin vorgeht, kann man sich vorstellen, ohne hinein zu blicken. Keine Zehn Pferde brĂ€chten mich dazu, diese TĂŒr zu öffnen. Mein Sinn steht heute nach altertĂŒmlichen Edelmut, nach guten Sitten und reiner Distance. Es wĂ€re, als wĂŒrde ich bis zu den Knien in Fleischsalat versinken, ginge ich in den Saal der BĂ€uche.“ Unika ZĂŒrn, „Das Haus der Krankheiten“ Einen KrĂ€uterschnaps auf den altertĂŒmlichen Edelmut, die guten Sitten und die reine Distance! Auf dass er den Fleischsalat schneller verdaue um auf eben das zu scheissen!
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1 month ago
Jahresausstellung 2025, Klasse Anike Joyce Sadiq <Körpermale> I remember. They have burned themselves into shapes. Time stamps. I am ready to tell you about it. Objectifying the pain as a daily task. I carry it as wounds within me. These wounds tell personal stories, often shaped by submission in a patriarchal society, reflected through marks on the body.
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2 months ago
performance <Körpermale>, ~15Min, 2025 In <Gestalten der Leere>,Edel Extra, 2025 I remember. They have burned themselves into shapes. Time stamps. I am ready to tell you about it. Objectifying the pain as a daily task. I carry it as wounds within me. These wounds tell personal stories, often shaped by submission in a patriarchal society, reflected through marks on the body.
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2 months ago
„Ich trĂ€umte also in dieser vergangenen Nacht von einem schönen gefĂ€hrlichen Wesen, halb MĂ€dchen, halb Schlange, das mordlustig war. Darum nahm man ihm alle wichtigen Organe mit denen es Unheil stiften konnte. Man nahm ihm also die Augen, die Zunge, das Herz und dergleichen mehr, um es ganz unschĂ€dlich zu machen. Da sie so schön war, wollte man sie uns zur Augenweide erhalten, indem man sie so geschickt mumifizierte, dass sie wie lebend wirkte. Als dies geschehen war, zeigte sich zu unserem Entsetzen, daß das Wesen ohne Zunge sprach, ohne Augen sah und ohne Herz lebte - ohne Blut von großer Kraft war und ohne Gehirn sichtbar plane schmiedete. Viel lebendiger, glĂŒhender, intelligenter war sie geworden, besessen von Haß und RachegelĂŒsten - erfĂŒllt von einer Kraft und Wut die unmenschlich waren. Was uns betraf, so konnten wir uns nur durch Flucht vor der völligen Vernichtung durch dieses schreckliche und bewunderungswĂŒrdige Wesen entziehen. Noch beim Erwachen war ich von dieser eindeutigen Bewunderung fĂŒr sie erfĂŒllt. Ich bedauerte es, daß der Traum aufhörte, sonst hĂ€tte ich wahrscheinlich erfahren, auf welche Weise das Wesen mich vernichtet hĂ€tte. Oder war das Wesen ich selbst? Oder war es ein Bild fĂŒr mein Warten auf das Wunder?“ Unika ZĂŒrn, „Notizen einer Blutarmen“ <schönes gefĂ€hrliches Wesen>, excerpt, 6.14Min, 2025 Darstellerin und KostĂŒm @greta.gbr Danke!
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2 months ago
<schönes gefĂ€hrliches Wesen>, Videostills, 6.14Min, 2025 „Ich trĂ€umte also in dieser vergangenen Nacht von einem schönen gefĂ€hrlichen Wesen, halb MĂ€dchen, halb Schlange, das mordlustig war. Darum nahm man ihm alle wichtigen Organe mit denen es Unheil stiften konnte. Man nahm ihm also die Augen, die Zunge, das Herz und dergleichen mehr, um es ganz unschĂ€dlich zu machen. Da sie so schön war, wollte man sie uns zur Augenweide erhalten, indem man sie so geschickt mumifizierte, dass sie wie lebend wirkte. Als dies geschehen war, zeigte sich zu unserem Entsetzen, daß das Wesen ohne Zunge sprach, ohne Augen sah und ohne Herz lebte - ohne Blut von großer Kraft war und ohne Gehirn sichtbar plane schmiedete. Viel lebendiger, glĂŒhender, intelligenter war sie geworden, besessen von Haß und RachegelĂŒsten - erfĂŒllt von einer Kraft und Wut die unmenschlich waren. Was uns betraf, so konnten wir uns nur durch Flucht vor der völligen Vernichtung durch dieses schreckliche und bewunderungswĂŒrdige Wesen entziehen. Noch beim Erwachen war ich von dieser eindeutigen Bewunderung fĂŒr sie erfĂŒllt. Ich bedauerte es, daß der Traum aufhörte, sonst hĂ€tte ich wahrscheinlich erfahren, auf welche Weise das Wesen mich vernichtet hĂ€tte. Oder war das Wesen ich selbst? Oder war es ein Bild fĂŒr mein Warten auf das Wunder?“ Unika ZĂŒrn, „Notizen einer Blutarmen“ Darstellerin und KostĂŒm @greta.gbr Danke!
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2 months ago
„Ich trĂ€umte also in dieser vergangenen Nacht von einem schönen gefĂ€hrlichen Wesen, halb MĂ€dchen, halb Schlange, das mordlustig war. Darum nahm man ihm alle wichtigen Organe mit denen es Unheil stiften konnte. Man nahm ihm also die Augen, die Zunge, das Herz und dergleichen mehr, um es ganz unschĂ€dlich zu machen. Da sie so schön war, wollte man sie uns zur Augenweide erhalten, indem man sie so geschickt mumifizierte, dass sie wie lebend wirkte. Als dies geschehen war, zeigte sich zu unserem Entsetzen, daß das Wesen ohne Zunge sprach, ohne Augen sah und ohne Herz lebte - ohne Blut von großer Kraft war und ohne Gehirn sichtbar plane schmiedete. Viel lebendiger, glĂŒhender, intelligenter war sie geworden, besessen von Haß und RachegelĂŒsten - erfĂŒllt von einer Kraft und Wut die unmenschlich waren. Was uns betraf, so konnten wir uns nur durch Flucht vor der völligen Vernichtung durch dieses schreckliche und bewunderungswĂŒrdige Wesen entziehen. Noch beim Erwachen war ich von dieser eindeutigen Bewunderung fĂŒr sie erfĂŒllt. Ich bedauerte es, daß der Traum aufhörte, sonst hĂ€tte ich wahrscheinlich erfahren, auf welche Weise das Wesen mich vernichtet hĂ€tte. Oder war das Wesen ich selbst? Oder war es ein Bild fĂŒr mein Warten auf das Wunder?“ Unika ZĂŒrn, „Notizen einer Blutarmen“ excerpt, 6.14Min, 2025
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2 months ago
<Schmerzensschachtel>, 2025 In <Gestalten der Leere>, Edel Extra, 2025 „Am Spinnrad der Stunden spinn deine Wolle, Kleine, spinn deinen Haß. Sie haben die Kadenz umgekehrt. Du bist nur noch Raserei. Eines Tages, ohne den SchlĂŒssel zu nehmen, wirst du das Fenster ĂŒberwinden, und ade, ewiger Vater! Am Spinnrad der Stunden, web meine Feder, Kleine, web den Mond. Sie haben deinen Wald abgeholzt. Sie haben deine Vögel ausgeweidet. Du bist nur noch eine Schmerzensschachtel.“ Danielle SarrĂ©ra, „ArsenikblĂŒten“ „Wortleiber hĂ€ngen sich mit kleinen Haken um meine Lippen
“ Valie Export, in eigenen Worten Thank you for the pictures (2&3)! @kati.schubin
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2 months ago
<mit fĂŒnffachem Atemwechsel von unten nach oben> 2025 In <Gestalten der Leere>, Edel Extra, 2025 „Auf dem Weg zum Zimmer der Augen dachte ich an einen Satz, den ich irgendwo gelesen hatte und ein Fragment davon mochte so gelautet haben: Es gibt Handlungen, die wir versĂ€umt haben zu begehen und die nicht aufhören, nach uns zu rufen. Dieser Satz gab mir den Mut, die TĂŒr zum Zimmer der Augen zu öffnen. Auf dem Tisch stand ein silberner Teller. Erst als ich mich darĂŒber beugte, sah ich die zwei kleinen Gespinste von großer Zierlichkeit wie Nabelblumen darin liegen, die die Form von Herzen hatten. Mit feinen Nadelstichen, die mich zum Weinen brachten, drangen sie in meine Augen ein.“ Unika ZĂŒrn,“Das Haus der Krankheiten“ „ICH WÜNSCHE MIR HIER AUF MEINE RECHTE POBACKE EIN GIFTIGES METASOMA VON EINEM SKORPION. DER STACHEL WO DAS GIFT SITZT“
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2 months ago
<Gestalten der Leere> Edel Extra, NĂŒrnberg, 2025 In Unica ZĂŒrn’s „Haus der Krankheiten“,I see a body-sculpture whose interior contains no eyes, but rather beds of images; no mouth, but the bed of whispers; no nose, but the bed of scents; and no ear, for it is the bed of sounds. A sensual construct made up of resting places, sites of recovery
 ...and plenty of forbidden rooms. Forbidden because they are places of socially constructed femininity, which must be incorporated in order to be considered a woman. So it is the breast room and the abdominal space as well as the chamber of hearts, all to be avoided at all costs. Danielle SarrĂ©ra makes the figures of the void the sole subject of her poetry: figures without arms, without legs, without a tongue, without a spirit. „I’m nothing but a box of pain now.“ In <Gestalten der Leere> I combine the voices of ZĂŒrn and SarrĂ©ra with my own.
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2 months ago
(re)membrane Die Ausstellung (re)membrane erforscht Membranen als zugleich trennende und verbindende Elemente – zwischen (Un)Sichtbarkeit, Erinnerung und Schmerz. Vier FLINTA*-KĂŒnstler:innen nutzen installative und performative Praktiken, um patriarchale Traumata, die sich in unsere Körper eingeschrieben haben, sichtbar zu machen. Der Ausstellungsraum wird zu einem Ort semipermeabler Grenzen – jener Membranen, die schĂŒtzen und doch durchlĂ€ssig sind. Es geht um das SpĂŒren des Körpers von innen, um das Aufbrechen verkrusteter Strukturen und das Schaffen von Resonanzmomenten. Ein Heilungsprozess beginnt, der darin besteht, die Zellmembran zu öffnen: Schmerz in ErmĂ€chtigung zu verwandeln und Erinnerungen in neue Narrative zu ĂŒberschreiben. Ort: Edel Extra @edelextra Ausstellungszeitraum: 10.05. – 16.05. 2025 Vernissage: 09.05.2025, 18:00 Uhr mit Performance Finissage: 17.05.2025, 18:00 Uhr Öffnungszeiten: Sa 10.05., So 11.05., Do 15.05., Fr 16.05. —14:00 -18:00 Uhr KĂŒnstler*innen: ANĐA @anda.oooo JO(hanna) Gruber @eine.jo Marzia Di Carlo @marzia_di_carlo_ Antonia Schnabl @antonia.schnabl Design: Mark Sauter @markio0o font „Serifbabe Alpha Regular“ by @charlotte__rohde Danke fĂŒr die UnterstĂŒtzung der @digitalwerkstatt_adbk @adbk_nuernberg (re)membrane The exhibition (re)membrane explores membranes as elements that both separate and connect—negotiating (in)visibility, memory, and pain. Four FLINTA* artists employ installation and performance practices to render visible the patriarchal traumas inscribed into our bodies. The exhibition space becomes a site of semipermeable boundaries—those membranes that protect yet remain permeable. It is about sensing the body from within, rupturing calcified structures, and creating moments of resonance. A process of healing begins by opening the cellular membrane: transforming pain into empowerment and overwriting memories with new narratives. Location: Edel Extra @edelextra Exhibition Dates: May 10–16, 2025 Opening Vernissage: May 9, 2025, 6:00 PM Closing Finissage: May 17, 2025, 6:00 PM Opening Hours: Sat. May 10, Sun. May 11, Thu. May 15, Fri. May 16 — 2:00–6:00 PM
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1 year ago
(re)membrane Die Ausstellung (re)membrane erforscht Membranen als zugleich trennende und verbindende Elemente – zwischen (Un)Sichtbarkeit, Erinnerung und Schmerz. Vier FLINTA*-KĂŒnstler:innen nutzen installative und performative Praktiken, um patriarchale Traumata, die sich in unsere Körper eingeschrieben haben, sichtbar zu machen. Der Ausstellungsraum wird zu einem Ort semipermeabler Grenzen – jener Membranen, die schĂŒtzen und doch durchlĂ€ssig sind. Es geht um das SpĂŒren des Körpers von innen, um das Aufbrechen verkrusteter Strukturen und das Schaffen von Resonanzmomenten. Ein Heilungsprozess beginnt, der darin besteht, die Zellmembran zu öffnen: Schmerz in ErmĂ€chtigung zu verwandeln und Erinnerungen in neue Narrative zu ĂŒberschreiben. Ort: Edel Extra @edelextra Ausstellungszeitraum: 10.05. – 16.05. 2025 Vernissage: 09.05.2025, 18:00 Uhr mit Performance Finissage: 17.05.2025, 18:00 Uhr Öffnungszeiten: Sa 10.05., So 11.05., Do 15.05., Fr 16.05. —14:00 -18:00 Uhr KĂŒnstler*innen: ANĐA @anda.oooo JO(hanna) Gruber @eine.jo Marzia Di Carlo @marzia_di_carlo_ Antonia Schnabl @antonia.schnabl Design: Mark Sauter @markio0o font "Serifbabe Alpha Regular" by @charlotte__rohde Danke fĂŒr die UnterstĂŒtzung der @digitalwerkstatt_adbk @adbk_nuernberg (re)membrane The exhibition (re)membrane explores membranes as elements that both separate and connect—negotiating (in)visibility, memory, and pain. Four FLINTA* artists employ installation and performance practices to render visible the patriarchal traumas inscribed into our bodies. The exhibition space becomes a site of semipermeable boundaries—those membranes that protect yet remain permeable. It is about sensing the body from within, rupturing calcified structures, and creating moments of resonance. A process of healing begins by opening the cellular membrane: transforming pain into empowerment and overwriting memories with new narratives. Location: Edel Extra @edelextra Exhibition Dates: May 10–16, 2025 Opening Vernissage: May 9, 2025, 6:00 PM Closing Finissage: May 17, 2025, 6:00 PM Opening Hours: Sat. May 10, Sun. May 11, Thu. May 15, Fri. May 16 — 2:00–6:00 PM
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1 year ago