Gesellschaftspolitik

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im @forumstadtpark Begegnungsräume, gesellschaftspolitische Diskurse, Theorie, lokal-polit. Debatten, Soziale Bewegungen
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Im Rahmen der Konferenz „Who cares?“ Wird es am Samstag, den 21.6. einen Workshop und einen Streiknachmittag geben – heute stellen wir sie euch genauer vor. ____ 14-17:00 | We spill the tea of patriarchy - Gemeinsamer Streiknachmittag mit F*Streik (@fstreikgraz ) | Im Juni jährt sich wieder der feministische Raubtag oder auch hier in Graz bekannt als feministischer Streiktag. Bis zum 12.Juni arbeiten Frauen, inter-, non-binäre und trans Personen gratis, wenn unbezahlte Arbeit, wie die Sorge um Mitmenschen, Haushaltsarbeit, emotionale Arbeit und vieles mehr in der geschlechtsspezifisch ungleichen Bezahlung berücksichtigt wird. Deshalb ruft der der F*Streik Graz im Rahmen der Konferenz “Who Cares?” zum Streik auf und lädt dazu ein, alles liegen und stehen zu lassen, um gemeinsam Forderungen für die Anerkennung unbezahlter und unsichtbar gemachter Arbeit und Ideen für eine kollektive Organisierung von Sorgearbeit zu entwickeln. ____ 14:00 | Workshop mit Dilan Karataş |Sorgezentrierte Netzwerkkarten - Wie sind wir in vielfältige Sorgebeziehungen eingebettet?  In diesem Workshop möchten wir mit Hilfe von Netzwerkkarten persönliche oder professionelle Care-Praktiken zeichnen, betrachten und gemeinsam reflektieren. Entlang von Knoten und Kanten und in Nähe und Distanz lässt sich ein vielfältiges Netzwerk an Akteur:innen entwerfen, die eine Visualisierung von konfliktbehafteten und prekären Arbeitsbedingungen der Care-Arbeit ermöglicht. ____ Illustration ©️Sebastian Freudenschuss (@freudi.jpg )
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10 months ago
20.& 21.6. | 20:30 | Filmscreenings im Rahmen der Konferenz „Who Cares? Raub in der Fürsorge und Versorgung“ ___ 20.06. | 20:30 Mâine Mă Duc - Tomorrow I Leave Thema: Arbeitsbedingungen von 24-Stunden-Betreuer:innen und internationale Ausbeutungsketten (75 min/ Original mit eng. Untertitel), anschließendes Filmgespräch mit Regisseur Lukas Schöffel ___ 21.06. | 20:30 The Pickers - Bittere Früchte Thema: Arbeitsbedingungen von migrantischen Erntehelfer*innen in Europa (85 min/ Original mit dt. Untertitel)
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11 months ago
21.06. | 18:00 Podium Zum Raub an transnationalen Sorgearbeiter:innen und die Notwendigkeit solidarischer Sorgekämpfe mit Brigitte Aulenbacher, Dilan Karataş, Anna Leder, Cordula Fötsch ____ Sorgearbeiter:innen erleben alltäglichen systemischen Raub unter profitgetriebenen Arbeitsregminen, internationale Ausbeutungsketten und misogynen sowie rassistisch verkörperten Enteignungspolitiken. Obwohl Erntearbeiter:innen und 24-Stunden-Betreuer:innen gesellschaftlich notwendige Arbeit leisten, Leben erhalten und die Versorgung sichern, leben sie jedoch selbst meist in unsicheren, entrechteten, für viele unsichtbaren Bedingungen. Wie würde sich Gesellschaft gestalten, wenn wir Sorgearbeit ins Zentrum rücken? Welche politischen Kämpfen für eine solidarische Sorge und Versorgung für Alle sind dafür notwendig? ____ Brigitte Aulenbacher war bis 2024 Professorin für Soziologie an der JKU Linz mit ua. folgenden Forschungsschwerpunkten: feministische Kapitalismuskritik,Geschlechterforschung, Sorge- und Care-Arbeit. Dilan Karataş ist Geographin und Urban Designerin und forscht verordnet zwischen Feministischer Geographie und Labour Geographie zu Care und Gesundheit in strukturschwachen Räumen. Im Fokus ihrer Forschung stehen geschlechtsspezifische Dimensionen und prekäre Arbeitsbedingungen von professioneller und privater Care-Arbeit. Cordula Fötsch ist Aktivistin der sezonieri-Kampagne, Agrarwissenschafterin und Gemeinschaftsgärtnerin. Anna Leder ist freiberufliche Physiotherapeutin und Mitbegründerin der IG24, der Interessengemeinschaft der 24-Stunden-Betreuerinnen.
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11 months ago
20.06. | 18:00 Vortrag: Was ist uns die Sorgearbeit wert? Konflikte um Sorgeextraktion und Gerechtigkeit im Rahmen der Konferenz „Who Cares? Raub in der Fürsorge und Versorgung“ ____ Bei der Sorge geht’s ums Ganze, ums Leben. Denn wir stecken in einer Krise der sozialen Reproduktion. Wie kommen wir raus aus dem Pflegenotstand und den Versorgungs- und Personalmängeln? Bisher findet soziale Reproduktion zum großen Teil durch Sorgeextraktion von Frauen, von Arbeitskräften aus anderen Ländern und aus wirtschaftlich prekären Schichten statt. Wie lässt sich mehr Arbeits- und Sorgegerechtigkeit herstellen? ____ Christa Wichterich hat viele Jahre als Journalistin in Indien und Afrika und als Gastprofessorin für Geschlechterpolitik an deutschen Universitäten gearbeitet. Jetzt publiziert sie als freie Soziologin zu feministischer politischer Ökonomie und Ökologie.
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11 months ago
20-21.6. | Who cares? Raub in der Fürsorge und Versorgung | Konferenz _____ Die Konferenz Who Cares? beleuchtet die Mechanismen des Raubs, der alltäglich an Sorgearbeitenden stattfindet. Sorgearbeit ist das Fundament jeder Gesellschaft, dennoch wird sie systematisch unsichtbar gemacht, abgewertet. Dabei bleiben Menschen oft isoliert und Sorgearbeitende ausgebeutet. Denn im kapitalistischen System haben nicht menschliche Bedürfnisse, sondern Profit vorrang - auf Kosten von Arbeitsmigrant:innen, Sorgetragenden und Sorgebedürftigen. Besonders gegenwärtig werden solidarische Kämpfe für eine andere Art zu leben und zu sorgen, zunehmend notwendiger. _____ Das vollständige Programm der Konferenz ist auf den Slides, wie auch der Website zu finden. ©️ Grafik: Sebastian Freudenschuss (@freudi.jpg )
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11 months ago
Ausstellung | 26.4.-8.5. Eröffnung: 26.4, 18:00 | Öffnungszeiten danach: Di - Sa: 14-18:00 _____ Die in Berlin anlässlich des Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ entwickelte Ausstellung begibt sich auf eine historische Spurensuche: Wann wurden Forderungen nach Enteignungen laut? Wie wurden sie umgesetzt? Wer wurde enteignet, wer wollte enteignen und wer hat dagegen oder dafür protestiert? Der Begriff Enteignung wird historisch ambivalent durchleuchtet – sowohl als emanzipatorische Gerechtigkeitsforderung sozialer Bewegungen des 19., 20. und 21. Jahrhunderts als auch als autoritäres Werkzeug diktatorischer Systeme. ——— Projektteam: Lisa Schank, Niels Hölmer, Theresa Kühnert, Laura Fischinger, Lion Sauterleute, Vanessa A. Opoku 🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀 Exhibition | 26.4.-8.5. Opening: 26.4, 18:00 | Opening hours afterwards: Tue- Sa: 14-18:00 _____ The exhibition developed in Berlin on the occasion of the referendum „Deutsche Wohnen & Co. expropriate“ embarks on a historical search for clues: When were demands for expropriation made? How were they implemented? Who was expropriated, who wanted to expropriate and who protested against or in favor of it? The concept of expropriation is examined in a historically ambivalent way - both as an emancipatory demand for justice by social movements of the 19th, 20th and 21st centuries and as an authoritarian tool of dictatorial systems. ——— Project team: Lisa Schank, Niels Hölmer, Theresa Kühnert, Laura Fischinger, Lion Sauterleute, Vanessa A. Opoku
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1 year ago
26.4 | Konferenz für Enteignung: Speaker Sabine Nuss lebt als freie Autorin, Publizistin, Moderatorin und Podcast-Host in Berlin.Sie ist Herausgeberin und Autorin verschiedener Bücher zu den Themen Ideologie, Genese und Praxis des Privateigentums, Naturverhältnisse, sowie Digitalisierung im Kapitalismus.Seit 2025 ist sie Fellow am Center for Social Critique an der Humboldt Universität in Berlin mit Forschungsschwerpunkt zum Vergesellschaftung.  Manuela Zechner arbeitet in feministischer Forschung, Vermittlung und Aktivismus und ist Mitbegründerin der Common Ecologies School. Sie produziert den Podcast Earthcare Fieldcast, hat 2021 das Buch „Commoning Care and Collective Power“ publiziert, und ist derzeit Postdoc am Centre for Applied Ecological Thinking der Uni Kopenhagen. Justus Henze studierte in Hamburg und Berlin Sozialökonomie und Urbanistik. Er ist bei Deutsche Wohnen & Co. enteignen und  aktiv, organisierte die Vergesellschaftungskonferenz 2022 mit. Er arbeitet bei communia zum Thema Vergesellschaftung der Energiewende.  ©️Foto 1: Sabine Nuss ©️Foto 2: Lena Prehal ©️Foto 3: communia (english version in the comments!)
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1 year ago
26. 4. | Konferenz für Enteignung Vortrags- und Diskursformat Zur Eröffnung der Agentur wird der Enteignungsbegriff aus verschiedenen kritischen Perspektiven beleuchtet. Neben einer Expert:innenführung durch die Ausstellung „Enteignung. Geschichte eines umkämpften Begriffs“ wird eine Podiumsdiskussion aktuelle politische Debatten und Kämpfe um die Demokratisierung von Eigentumsverhältnissen einordnen. Sabine Nuss, Expertin zum Thema Eigentum im Kapitalismus, wird über das Verhältnis von Eigentum, Ausbeutung und Freiheit sprechen. Gemeinsam mit Manuela Zechner und Aktivist:innen der Initiative „RWE&Co (Energiekonzerne) Enteignen“ wird sie Vergesellschaftung als emanzipatorische Alternative der Wiederaneignung diskutieren. Besonderer Fokus werden die Diskutant:innen dabei auf gerechte und soziale Verteilung im Bereich von Sorgearbeit sowie in der Energieversorgung legen.   Diskursprogramm kuratiert von Sara T. Huber und Markus Gönitzer. ©️Illustration: Sebastian Freudenschuss (@freudi.jpg ) 🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀 26. 4. | Conference for Expropriation Lecture and discussion To mark the opening of the Agency, the concept of expropriation will be examined from various critical perspectives. In addition to a tour of the exhibition „Expropriation: History of a Contested Concept“, a panel discussion will provide context to current political debates and struggles around the democratisation of property relations. Sabine Nuss, an expert on property under capitalism, will talk about the relationship between property, exploitation, and freedom. Together with Manuela Zechner and activists from the initiative „RWE&Co (Energiekonzerne) Enteignen“ (“Expropriate RWE&Co (Energy Firms)”), she will discuss communalisation as an emancipatory alternative that allows for re-appropriation. The panellists will focus in particular on fair and social distribution in the areas of care work and energy supply. Discourse programme curated by Sara T. Huber and Markus Gönitzer ©️Illustration: Sebastian Freudenschuss (@freudi.jpg )
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1 year ago
Jahresthema Apr.-Dez. 25 | Forum Stadtpark – Int. Agentur für Enteignung ——— Am 26. April startet das Forum Stadtpark in das neue Jahresthema und verwandelt sich in die Internationale Agentur für Enteignung. Grafisch begleitet werden wir dieses Jahr von Sebastian Freudenschuss (@freudi.jpg ), der in einer eigens für das Jahresthema entworfenen Illustrationsserie zwei Agent:innen der „Int. Agentur für Enteignung“ als Hauptcharaktere zum Leben erweckt und deren Geschichten bildlich erzählt. ——— Das gesamte Programm, wie auch weiterführende Informationen zum Jahresthema sind auf der Website zu finden. ©️Illustration: Sebastian Freudenschuss (@freudi.jpg ) 🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀🌀 Annual theme Apr.-Dec. 25 | Forum Stadtpark - Int. agency for expropriation ——— On April 26, Forum Stadtpark will kick off the new annual theme and transform itself into the International Agency for Expropriation. This year we will be accompanied graphically by Sebastian Freudenschuss, who will bring two agents of the „Int. Agency for Expropriation“ to life as the main characters in a series of illustrations specially designed for the annual theme and tell their stories visually. ——— The entire program, as well as further information on the annual theme, can be found on the website. ©️Illustration: Sebastian Freudenschuss (@freudi.jpg )
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1 year ago
11.4.| Buchpräsentation Nullpunkte der Gewalt. Antisemitismus, Nationalsozialismus und Hexenverfolgung im Lavanttal Präsentation mit Adina Camhy (@adina_camhy ) und Heimo Halbrainer im Gespräch mit den Herausgeber:innen Katharina Pressl (@ruinbuin ) und Daniel Gönitzer ——— Im Sammelband „Nullpunkte der Gewalt. Antisemitismus, Nationalsozialismus und Hexenverfolgung im Lavanttal“ (Clio, 2025) werden das Lavanttal in Kärnten/Koroška und seine Gewaltgeschichte anhand von Schlaglichtern auf Antisemitismus, Nationalsozialismus und Hexenverfolgung als Nullpunkte der Gewalt beleuchtet. Die Beiträge zur vergessenen, verschwiegenen und verdrängten Gewaltgeschichte sind ihrem „Gegenteil“ gewidmet: einem solidarischen und offenen Tal. Der Blick wird - gerade in Österreich notwendigerweise - über den urbanen Tellerrand hinausgeworfen, um davon ausgehend allgemeinere Zusammenhänge zu beleuchten. ——— //Der Sammelband besteht aus Beiträgen von Adina Camhy, Daniel Gönitzer, Heimo Halbrainer, Valentin Hauser, Christian Klösch, Wilhelm Kuehs, Andrea M. Lauritsch, Elena Messner, Katharina Pressl, Marlene Radl, Alexandra Schmidt, Manuel Swatek, Viktoria Tatschl, Johannes Thonhauser, Alexander Verdnik// ©️Cover: Georg Rigerl
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1 year ago
Koloniale Verstrickungen – eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Afro-Asiatischen Institut Graz @aai.graz und dem African Science Hub der @universityofgraz __ Am Sonntag, 16. März, versuchen wir verschiedene Spuren kolonialen Erbes, kolonialer Gegenwart und Widerstände dagegen in Graz freizulegen. Der Stadtspaziergang findet im Rahmen der diesjährigen Österreichischen Antirassismus.Tage statt. Voranmeldung per Mail an: [email protected] 📅 Wann: Sonntag, 16. März ab 14 Uhr 📍 Treffpunkt: Afro-Asiatisches Institut Graz, Leechgasse 22-24, 8010 Graz Während wir spazieren, können wir in Austausch treten, Erfahrungen und widerständiges Wissen teilen! #ForumStadtpark #Antirassismustage #KolonialeVerstrickungen #Rassismus #Graz #AfroAsiatischesInstitut #Solidarität #KulturFürAlle
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1 year ago
Ausstellungsansichten | 7.12.24 - 15.1.25 The Resistance Quilt Project @the_resistance_quilt_project __ Fotos: © Silvia Hödl @silwitchi Weitere Fotos findet ihr auf unserer Website & Facebookseite! #forumstadtpark #resistancequiltproject #feministartactivism #ninunamenos #graz
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1 year ago