20.& 21.6. | 20:30 | Filmscreenings
im Rahmen der Konferenz „Who Cares? Raub in der Fürsorge und Versorgung“
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20.06. | 20:30
Mâine Mă Duc - Tomorrow I Leave
Thema: Arbeitsbedingungen von 24-Stunden-Betreuer:innen und internationale Ausbeutungsketten
(75 min/ Original mit eng. Untertitel),
anschließendes Filmgespräch mit Regisseur Lukas Schöffel
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21.06. | 20:30
The Pickers - Bittere Früchte
Thema: Arbeitsbedingungen von migrantischen Erntehelfer*innen in Europa
(85 min/ Original mit dt. Untertitel)
21.06. | 18:00
Podium Zum Raub an transnationalen Sorgearbeiter:innen und die Notwendigkeit solidarischer Sorgekämpfe
mit Brigitte Aulenbacher, Dilan Karataş, Anna Leder, Cordula Fötsch
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Sorgearbeiter:innen erleben alltäglichen systemischen Raub unter profitgetriebenen Arbeitsregminen, internationale Ausbeutungsketten und misogynen sowie rassistisch verkörperten Enteignungspolitiken. Obwohl Erntearbeiter:innen und 24-Stunden-Betreuer:innen gesellschaftlich notwendige Arbeit leisten, Leben erhalten und die Versorgung sichern, leben sie jedoch selbst meist in unsicheren, entrechteten, für viele unsichtbaren Bedingungen. Wie würde sich Gesellschaft gestalten, wenn wir Sorgearbeit ins Zentrum rücken? Welche politischen Kämpfen für eine solidarische Sorge und Versorgung für Alle sind dafür notwendig?
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Brigitte Aulenbacher
war bis 2024 Professorin für Soziologie an der JKU Linz mit ua. folgenden Forschungsschwerpunkten: feministische Kapitalismuskritik,Geschlechterforschung, Sorge- und Care-Arbeit.
Dilan Karataş
ist Geographin und Urban Designerin und forscht verordnet zwischen Feministischer Geographie und Labour Geographie zu Care und Gesundheit in strukturschwachen Räumen. Im Fokus ihrer Forschung stehen geschlechtsspezifische Dimensionen und prekäre Arbeitsbedingungen von professioneller und privater Care-Arbeit.
Cordula Fötsch ist Aktivistin der sezonieri-Kampagne, Agrarwissenschafterin und Gemeinschaftsgärtnerin.
Anna Leder
ist freiberufliche Physiotherapeutin und Mitbegründerin der IG24, der Interessengemeinschaft der 24-Stunden-Betreuerinnen.
20.06. | 18:00
Vortrag: Was ist uns die Sorgearbeit wert? Konflikte um Sorgeextraktion und Gerechtigkeit
im Rahmen der Konferenz „Who Cares? Raub in der Fürsorge und Versorgung“
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Bei der Sorge geht’s ums Ganze, ums Leben. Denn wir stecken in einer Krise der sozialen Reproduktion. Wie kommen wir raus aus dem Pflegenotstand und den Versorgungs- und Personalmängeln? Bisher findet soziale Reproduktion zum großen Teil durch Sorgeextraktion von Frauen, von Arbeitskräften aus anderen Ländern und aus wirtschaftlich prekären Schichten statt. Wie lässt sich mehr Arbeits- und Sorgegerechtigkeit herstellen?
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Christa Wichterich
hat viele Jahre als Journalistin in Indien und Afrika und als Gastprofessorin für Geschlechterpolitik an deutschen Universitäten gearbeitet. Jetzt publiziert sie als freie Soziologin zu feministischer politischer Ökonomie und Ökologie.
Ausstellung | 26.4.-8.5.
Eröffnung: 26.4, 18:00 | Öffnungszeiten danach: Di - Sa: 14-18:00
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Die in Berlin anlässlich des Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ entwickelte Ausstellung begibt sich auf eine historische Spurensuche: Wann wurden Forderungen nach Enteignungen laut? Wie wurden sie umgesetzt? Wer wurde enteignet, wer wollte enteignen und wer hat dagegen oder dafür protestiert? Der Begriff Enteignung wird historisch ambivalent durchleuchtet – sowohl als emanzipatorische Gerechtigkeitsforderung sozialer Bewegungen des 19., 20. und 21. Jahrhunderts als auch als autoritäres Werkzeug diktatorischer Systeme.
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Projektteam: Lisa Schank, Niels Hölmer, Theresa Kühnert, Laura Fischinger, Lion Sauterleute, Vanessa A. Opoku
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Exhibition | 26.4.-8.5.
Opening: 26.4, 18:00 | Opening hours afterwards: Tue- Sa: 14-18:00
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The exhibition developed in Berlin on the occasion of the referendum „Deutsche Wohnen & Co. expropriate“ embarks on a historical search for clues: When were demands for expropriation made? How were they implemented? Who was expropriated, who wanted to expropriate and who protested against or in favor of it? The concept of expropriation is examined in a historically ambivalent way - both as an emancipatory demand for justice by social movements of the 19th, 20th and 21st centuries and as an authoritarian tool of dictatorial systems.
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Project team: Lisa Schank, Niels Hölmer, Theresa Kühnert, Laura Fischinger, Lion Sauterleute, Vanessa A. Opoku
Koloniale Verstrickungen – eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Afro-Asiatischen Institut Graz @aai.graz und dem African Science Hub der @universityofgraz
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Am Sonntag, 16. März, versuchen wir verschiedene Spuren kolonialen Erbes, kolonialer Gegenwart und Widerstände dagegen in Graz freizulegen. Der Stadtspaziergang findet im Rahmen der diesjährigen Österreichischen Antirassismus.Tage statt.
Voranmeldung per Mail an: [email protected]
📅 Wann: Sonntag, 16. März ab 14 Uhr
📍 Treffpunkt: Afro-Asiatisches Institut Graz, Leechgasse 22-24, 8010 Graz
Während wir spazieren, können wir in Austausch treten, Erfahrungen und widerständiges Wissen teilen!
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