Schon Lenin wusste: „Ohne Revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben“. Und auch wenn das mit der Bewegung im Moment nur mäßig läuft, so ist es doch elementar, die Welt, in der wir leben zu verstehen und die möglichen Fehler der Bewegungen vor uns zu analysieren.
Aus diesem Grund betreiben wir politische Bildung nicht nur im Internet, sondern auch in der realen Welt. Im Moment bieten wir Vorträge und Workshops zu folgenden Themen an:
Die Verbindung der Klimakatastrophe und dem Kapitalismus, Die Suche nach einer gemeinsamen linken Utopie und die möglichen Fallstricke dabei, Die Versuche der extremen Rechten einen Fuß in Gewerkschaften zu bekommen und das Für-und Wieder von linkem Online-Aktivismus.
Schreibt und also gerne, wenn ihr Interesse an den Themen habt, genauso sind wir aber auch offen, zu anderen Themen etwas vorzubereiten!
#directionf #vorträge #workshops #vortrag #workshop #klimakatastrophe #kapitalismus #utopien #gewerkschaften #onlineaktivismus
Schraube. Weggefährte. Genosse. Freund.
Unserer Gruppe warst du immer besonders verbunden. Sei es mit Logos, Grafiken oder Plakaten, in der direkten politischen Organisierung als dieses Projekt noch in den Kinderschuhen gesteckt hat oder in der wohlwollenden, solidarischen Auseinandersetzung mit uns.
Als Stammgast bei unseren Parties, an Wohnzimmer-, Küchen- oder improvisierten Tischen haben wir unzählige Flaschen Wein getrunken, gemeinsam die Revolution geplant, gelacht, uns gestritten und wieder vertragen. Du warst geradlinig, herzlich und immer da, wenn wir dich brauchten. Du hast viele von uns begleitet und berührt!
Du wirst uns fehlen! 🖤
Besonders heute an Himmelfahrt stehen Berichte von Übergriffen oder übergriffigen Männern fast schon an der Tagesordnung. Doch was ist eigentlich bei denen los, die gerade nicht outgecallt werden?
Irgendwo zwischen Selbstmitleid und Profilierung als Feminist wabern ganz schön viele vermeintlich reflektierte Männer rum und checken gar nicht wieso sie Teil des Problems sind.
#directionf #vatertag #himmelfahrt #männertag
Was ist eigentlich mit „unserem“ Kanzler los? Jede seiner wirtschaftlichen Maßnahmen macht das Leben für Arbeiter:innen mieser. Wir geben dem Fiebertraum nochmal einen Überblick.
Ist Trump ein Faschist? Ist Putin ein Faschist? Fest steht: es wird auch in linken Kreisen mit diesem und anderen Wörtern hantiert, ohne dass eine genau Definition der Staaten und ihrer Herrscher passiert. Das können wir in einem Reel auch nicht leisten, wollen aber darauf aufmerksam machen, dass die Unterschiede zwischen liberaler Demokratie und einem autoritären Staat nicht direkt bedeuten, der Faschismus in Reinform ist zurück. Dies soll übrigens weder eine Verteidigung der liberalen Demokratie sein, die natürlich ihre ganz eigenen Probleme hat, noch die russländische Autokratie herunterspielen.
Alle wollen immer Frieden. Zumindest sagt kaum eine Kriegspartei, egal ob in Russland, der Ukraine oder nun im USA/Israel-Iran-Krieg, dass sie den Krieg möchte. Doch was genau meint Frieden eigentlich und kann es im Kapitalismus wirklichen Frieden geben?
Wenn euch das Thema interessiert, könnt ihr vertiefend dazu den Artikel von Julian K. Duschek aus dem Distanz Magazin 8 lesen (/magazin/8-krieg-und-frieden/)
Was meinte Clara Zetkin eigentlich, wenn sie von der „Frauenfrage“ sprach?
Der Begriff war im 19. Jahrhundert weit verbreitet. Gemeint war damit die gesellschaftliche Debatte darüber, welche Stellung Frauen in der entstehenden kapitalistischen Ordnung einnehmen – rechtlich, politisch und vor allem ökonomisch. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Trennung von Erwerbs- und Sorgearbeit wurde die Ungleichstellung von Frauen zu einer offenen sozialen Konfliktlinie.
Für Zetkin war die „Frauenfrage“ keine isolierte Gleichstellungsfrage und auch kein moralisches Problem. Sie war Ausdruck der kapitalistischen Produktionsweise selbst. Denn erst sie habe Sorgearbeit entwertet, Frauen ökonomisch abhängig gemacht und ihre politische Rechtlosigkeit verfestigt.
Für Clara Zetkin war daher klar: Die Frauenfrage ist Teil der sozialen Frage. Und sie lässt sich nicht innerhalb der bestehenden Eigentums- und Machtverhältnisse lösen.
Ihr materialistischer Feminismus appelliert daher: Nicht nur Rechte einfordern – sondern die ökonomische Grundlage verändern, durch die die Ungleichheit immer wieder hervorgebracht wird und sie manifestiert. Entsprechend gilt: Ohne Klassenkampf keine vollständige Frauenemanzipation.
Wie seht ihr das aus heutiger Perspektive? Wie könnte Zetkins materialistischer Feminismus heute (weiter-)gedacht werden?
Workshop „Klimawandel und Kapitalismus“❗️
🗓️28.03. ab 10:00
📍Blumenbachstraße 5, Gotha
Kostenlos, keine Anmeldung nötig
Mit @directionf_
Inhalt:
Während noch vor ein paar Jahren die Klimakrise in aller Munde war und Bewegungen wie Fridays for Future die etablierte Politik scheinbar vor sich hertrieben und sogar Markus Söder dazu brachten, sich einen Baum umarmend fotografieren zu lassen, so scheint die Krise heutzutage wieder fast vergessen zu sein.
Kriege, Inflation, Rechtsruck.. es sind scheinbar einfach zu viele Krisen um sich noch mit dem Klima zu beschäftigen.
Doch wir meinen, dass die Klimakrise praktisch mit jeder anderen Krise in Zusammenhang steht und sich auch ein Schuldiger für diese Krise(n) finden lässt: der Kapitalismus. Wie dieser funktioniert, und warum er immer krisenhaft ist und demnach auch kein vernünftiger Klimaschutz in ihm möglich ist, wollen wir gemeinsam mit euch erarbeiten.
Wenn du von (schweren) Depressionen oder akuten Suizidgedanken betroffen bist oder Menschen in deinem Umfeld psychisch krank sind, nehmt bitte professionelle Hilfe in Anspruch und sprecht darüber!
Ihr könnt euch jederzeit an einen regionalen Krisen-Notdienst wenden, die Telefonseelsorge unter 116 123 oder per Chat kontaktieren oder über die Rettungsstellen Kontakt zu Psychiater*innen aufnehmen.
Bitte lasst Euch helfen!
Die Veröffentlichungen der E-Files werfen nach wie vor ein düsteres Licht auf weite Teile der herrschenden Klasse. Zahllose Politiker, Tech-Bros, Promis und Adlige sind verstrickt. Verschwörungsphantasten wittern die große Weltverschwörung und meinen sie hätten es ja immer schon gesagt. Wir haben uns mal angeschaut, worüber niemand spricht
Vernünftigste und pro-feministische Männer haben nichts mit Misogynie am Hut, oder? Wie wird Mann denn zum Incel? Im letzten Teil unserer Serie zu Männlichkeit im Internet entlarvt Veronika Kracher den Mythos der gesellschaftlichen Randständigkeit des gewaltsamen Queer- und Frauenhasses.