Wir freuen uns schon riesig auf den großen Auftakt der bobiennale 2025 am Mittwoch, 18. Juni ab 19 Uhr!
Zur Eröffnung der fünftägigen BoPolis führen
@die_manege @miriammichel_performances @socialmiedya und
@ok.wow.kollektiv einen Dialog mit einem ungewöhnlichen Mitbewohner auf dem Gelände: Der Mauereidechse 🦎
Denn neben Gleis 9 und Rotunde, genau da, wo die bobiennale fünf Tage lang die Vielfalt der Künste zeigt, zwischen den Zäunen, Gräsern, Gleisen und Hallen wohnt die Mauereidechse – und weil die Echse dort lebt, können wir in der Brache jenseits des Zauns nicht aktiv werden. Auch ein geplanter Hotelbau muss für die Echsen Sorge tragen: vor Baubeginn werden sie umgesiedelt. Die Mauereidechsen sind besondere, geschützte Tiere, die zu den Neozoen gehören, das sind Tiere, die - ähnlich wie die Menschen – die Kontinente durchwandern, sich auf den Weg machen, ihre Lebensräume verlassen, um sich woanders neu anzusiedeln.
Die Brache erzählt von Erinnerungen, von dem, was diese Stadt einmal war, aber auch von dem, was sie werden kann. Ihre Mauern und Risse sind Spuren in die Vergangenheit. Und genauso erzählt auch die Echse von vergangenen Zeiten.
Im Dialog mit den Künsten entsteht ein futuristischer Ausblick zwischen Landschaft, Stadt, Natur und Kunst. Also begrüßen wir die Mauereidechse als das Wappentier unserer zukünftigen Stadt der Künste, denn wie sie richten wir uns ein in den verfallenden Architekturen des Öffentlichen, wir bewohnen und beleben die Ruinen des alten Europas, in prekären Mauerwerken und Förderlandschaften halten wir durch, vom Aussterben bedroht, aber resilient und ausdauernd bleiben wir da, wo wir sind: im Herzen der Stadt, die wir erinnern und immer wieder neu erfinden!
Die Eröffnung der bobiennale 2025 wurde kuratiert von Sabine Reich, designierte Intendantin des
@prtbochum