Ein kleiner Bücher Dump, weil ich in der letzten Zeit zu faul war zu posten, aber gute Bücher gelesen habe.
1. A British snack, for a real British story. Die ersten zwei Teile der „Donnerstagsmordclub“ Reihe von
@misterosman habe ich weg gelesen wie nichts. Perfekt für den Sommer. Feel good crime, aber ohne zu flach zu sein. Eine ehemalige MI5 Agentin, ein Gewerkschafter, eine Krankenschwester und ein Psychiater, lösen spannende Fälle - und das alles im Altersheim.
2. „Die Wut die bleibt“ von
@the_zuckergoscherl . Ich weiß, ich bin late to the party, aber genauso begeistert wie alle anderen. Ein Buch über zwei starke Frauen und ihre Wut, bzw. die Wut aller Frauen, die wir nur zu selten raus lassen. Ich bin beim Lesen selbst so wütend geworden, dass ich in der Bahn beinahe jemanden angeschrien hätte, der zu nah an mir vorbei ging. Nicht weil das Buch einen wütend macht, aber weil ich die Situationen der Frauen selbst gut kenne und oft vergesse darüber einfach mal wütend zu sein.
3. „Heimweh“ von
@grahnort . Ich liebe Graham Norton als Moderator und Kommentator des ESC, aber er schreibt anscheinend auch gute Bücher. Eine traurige aber schöne Geschichte über Familie und vor allem über Irland.
4. „Der Junge, der Gedanken lesen konnte“ von
@kirsten_boie . Ein Kinderbuch, das die meiste Zeit auf einem Friedhof spielt - großartig. Ich liebe alle Charaktere und ich liebe es, dass das Thema Tod behandelt wird, in einer Abenteuergeschichte.
5. und 6. Zwischendurch müssen immer wieder historische Krimis her. „Die Fälscher“ von Cay Rademacher ist der dritte Teil einer Reihe von Krimis aus der Nachkriegszeit in Hamburg. Das erste „Der Trümmermörder“ mochte ich sehr gerne. Wie hat es sich angefühlt, im ausgebombten Hamburg zu leben? Durch diese Reihe bekommt man einen Eindruck davon. Der dritte Teil war auch gut, der zweite hat mich nicht überzeugt. Und „Leaving Berlin“ von Joseph Kanon ist einfach ein guter klassischer Spionagethriller. Was will man mehr?