DGPh vorOrt Sektion Bildung
Book Release & Talk – photo/dialogues Vol. 2
Donnerstag, 7. Mai 2026, – ANNELISE/Dortmund
ab 18 Uhr vorOrt
ab 18:30 Uhr Insta-Live bei @dgph_ev
Zum Book Release & Talk in Dortmund lädt der DGPh-Sektionsvorstand Bildung DGPh-Mitglieder und Freund*innen der DGPh herzlich ein. Judith Anna Rüther, Rebecca Schell, Paul Herberg & Marcel René Marburger (stellvertretender Vorsitzender der DGPh Sektion Bildung) sprechen bei diesem Termin über das Thema Fotobuch.
/event/annelise-photo-dialogues/
photo/dialogues sind ein Projekt des Masterstudiengangs Fotografie/Photographic Studies der Fachhochschule Dortmund @fhdo_foto initiiert und unter der Leitung von Prof. Dr. Marcel René Marburger. Mit heterogenen Formaten (Interviews, Ausstellungen, Interventionen) soll es einen fortwährenden Diskurs über Fotografie ermöglichen und aufrechterhalten.
Der soeben erschienene Band photo/dialogues Vol. 2 enthält Interviews mit sechs verschiedenen Spezialist*innen zum Thema Fotobuch – Thomas Gust, Alexa Becker, Markus Schaden, Frederic Lezmi, Judith Anna Rüther, Anna-Sophie Springer. Aus verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen Fotobuch schauend, gibt der Band einen profunden Einblick in die Konzeption, Gestaltung und Verbreitung von Fotobüchern.
ANNELISE: Gneisenaustr. 30, 44147 Dortmund
#dgph #deutschegesellschaftfürphotographie #jubiläum #75jahredgph #bildung #felixdobbert @felixdobbert #marcelrenemarburger #photodialogues #bookrelease #judithannaruether @judithannaruether #rebeccaschell @rebeccasophieschell_photograph #paulherberg @paulherbergphoto #annelise #dortmund
Online-Talk der Sektion Kunst, Markt und Recht:
Fotokunst und Fotoszene heute
Q&A mit Peter Truschner
Dienstag, 12. Mai 2026, 19 Uhr
Online-Talk mit Peter Truschner – im Fokus steht die zeitgenössische Fotokunst und ihre Bedingungen, von künstlerischer Praxis über institutionelle Strukturen bis zur Sichtbarkeit im Markt.
Die Fotoszene ist heute komplexer denn je: Zwischen Ausbildung, Förderstrukturen, Galerien und Medien stellt sich für viele Fotograf:innen die Frage, wie künstlerische Positionen überhaupt noch sichtbar werden können. Zugänge wirken oft verschlossen, Karrieren verlaufen fragmentiert, und die Balance zwischen künstlerischer Integrität und Marktanforderungen bleibt eine zentrale Herausforderung.
Im Gespräch mit Peter Truschner bietet sich die Möglichkeit, diese Themen aus einer fundierten und zugleich praxisnahen Perspektive zu diskutieren. Truschner vereint fotografische Arbeit, theoretische Reflexion und publizistische Tätigkeit. Als Autor und langjähriger Beobachter der internationalen Fotoszene – unter anderem in seiner Kolumne „Fotolot“ im Kulturmagazin Perlentaucher – analysiert er regelmäßig Ausstellungen, Fotobücher und Entwicklungen im Kunstbetrieb.
Seine Beiträge bewegen sich dabei bewusst an den Schnittstellen: zwischen Kunst und Theorie, zwischen Bild und gesellschaftlichem Kontext sowie zwischen individueller Praxis und institutionellen Rahmenbedingungen. Themen wie die Relevanz von Fotografie, die Rolle von Narration im Bild, der Einfluss von Ausbildungssystemen oder die Frage, wie sich neue Positionen im Kunstfeld behaupten können, stehen dabei immer wieder im Zentrum seiner Arbeit.
Teilnehmer*innen können eigene Themen einbringen – etwa zur aktuellen Ausstellungsszene, zu Entwicklungen im Fotobuchbereich, zur Rolle von Kritik und Medien oder zur eigenen Positionierung als Fotograf*in.
Link zu Teilnahme:
/dgph_fokus/online-talk/dgph-online-talk-der-sektion-kunst-markt-und-recht-fotokunst-und-fotoszene
@peter.truschner
#DGPh #deutschegesellschaftfuerphotographie #75jahredgph #wecelebratephotography #photography #fotografie #kunst #markt #recht #fotokunst #fotoszene #q&a #petertruschner
Vor 75 Jahren, am 20. April 1951, öffnete in Köln die erste internationale Photokina ihre Tore. 📸 Was 1950 als nationale Photo-Kino-Ausstellung begann, wurde innerhalb eines Jahres zur internationalen Leitmesse für Fotografie und Film. 🎞️ Hinter der Idee standen zwei Männer: der Publizist und Fotosammler L. Fritz Gruber und Agfa-Direktor Bruno Uhl. 🤝 Bis zu ihrer Einstellung 2020 zog die Photokina Hunderttausende Besuchende nach Köln und zeigte sieben Jahrzehnte lang das Neueste aus Fotografie und Film aus aller Welt. 🌍
📷: Slide 1: (1) Photokina, Contarex-Modell über Zeiss Ikon-Stand 1958, Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 045313 / Fotograf: Willy Pragher (2) Chargesheimer, Photokina 1963 – Vorführung einer Profikamera mit Fotomodell, KSM. Slide 2: (1) Messeköln um 1950, KSM (2) Photokina-Plakette,KSM (3) Photokina-Anstecknadel, KSM. Slide 3: (1) L. Fritz Gruber, KSM (2) Bruno Uhl, (c) Deutsche Gesellschaft für Photographie, DGPh. Slide 4: Plan der Photkina 1951, KSM Slide 5: Walter Dick, Gründung der Deutschen Gesellschaft für Photographie im „Silbergrill“ am 18.04.1951, KSM. Slide 6: (1) Bilderschau, Chim's Kinder, Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 045321 / Fotograf: Willy Pragher (2) Chargesheimer, Fotokünstler auf der Photokina, 1963, KSM (3) Photokina, Bilderschau Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 093161e / Fotograf: Willy Pragher. Slide 7: (1)Photokina, Photohändler aus Liberia 1956, Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 045329b / Fotograf: Willy Pragher (2) Photokina, Fräulein Ebertz betrachtet Optiken 1958, Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 045316c / Fotograf: Willy Pragher (3) Chargesheimer, Photokina 1963 - Messebesucher mit Zigarre und extralangem Objektiv, KSM. Slide 8: Photokina, Schleussner-Stand, von oben, 1952, Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 022365 / Fotograf: Willy Pragher. Slide 9: Photokina-Plakate, KSM. #ksmreloaded #stadtgeschichteanders #kölnischesstadtmuseum #photokina
75 Jahre DGPh
75 Years DGPh
75 ans de la DGPh
– we celebrate photography
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Heute, am 18. April 2026 ruft die Deutsche Gesellschaft für Photographie alle Mitglieder und Freund*innen der Fotografie weltweit dazu auf, am selben Tag ein Foto zu machen – als symbolischen Akt der Verbundenheit durch Licht, Wahrnehmung und Zeit. Die eingesandten Bilder formen gemeinsam ein kollektives Portrait des Tages anlässlich des 75. Jubiläums der DGPh.
Today, on 18 April 2026, the German Photographic Society invites all its members and friends of photography worldwide to take a photograph on the same day – as a symbolic act of unity through light, perception and time. Together, the submitted images form a collective portrait of the day, marking the 75th anniversary of the DGPh.
Aujourd´hui le 18 avril 2026, la Société Allemande de Photographie invite tous ses membres et amis de la photographie dans le monde entier à prendre une photo le même jour – comme acte symbolique d'unité à travers la lumière, la perception et le temps. Les images soumises forment ensemble un portrait collectif de la journée, à l'occasion du 75e anniversaire de la DGPh.
Unter allen Einsendungen verlosen wir eine Kamera unseres Partners Leica. Gewinner*innen werden nach dem 30. April 2026 ermittelt.
We are raffling a camera from our partner Leica among all entries. The winner will be announced after 30 April 2026.
Nous mettons en jeu un appareil photo de notre partenaire Leica parmi toutes les participations. Le gagnant sera annoncé après le 30 avril 2026.
wecelebratephotography.com
Fotografie als Wissenschaft, Archiv und Experiment 📸
Zu Gast an der @tudresden : Die Sektion „Geschichte und Archive“ der Deutschen Gesellschaft für Photographie (@dgph_ev ) besuchte die Sammlungen des Instituts für Angewandte Physik (IAP) mit der Sammlungsleiterin Else Schlegel – und einem besonderen Fokus auf die Hermann-Krone-Sammlung. Als eine der frühesten und bedeutendsten universitären Lehrsammlungen zur Fotografie eröffnet sie einen einzigartigen Zugang zur Verbindung von Bild, Technik und Wissen: von frühen fotografischen Verfahren über Fragen der technischen Umsetzung und der Reproduzierbarkeit bin hin zu Vermittlung und wissenschaftlicher Visualisierung. Im Dialog damit stand eine weitere Sammlung des IAP – die Wissenschaftlich-Photographische Sammlung –, welche Fotografie nicht nur als Medium der Darstellung, sondern als integralen Teil der objektbasierten Wissens- und Wissenschaftsgeschichte sichtbar macht.
Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit der @dgph_ev und darauf, diese Perspektiven künftig noch stärker in gemeinsame Formate und Kooperationen zu überführen.
Fotos: 1) Nikos Choutsedanakis und 2) Hermann Krone, „Historisches Lehrmuseum für Photographie, Tafel 22, Bild 3: Selbstporträt mit fotografischen Apparaten, um 1856–1858 (TUD, Hermann-Krone-Sammlung)
#Kustodie #DGPh #HermannKrone
Online Talk der Sektion Kunst, Markt und Recht
Bildrechte - was sind Eure Fragen?
Großes Q&A mit Rechtsanwalt Sebastian Deubelli
Dienstag, 14. April 2026 • 19 Uhr
Impulsvortrag und Q&A: Sebastian Deubelli, Mitglied des Sektionsvorstands Kunst, Markt und Recht
Praxistipps zur Drittrechteklärung – Fotografieren im Kunstkontext
Fotografien aus Ausstellungen, Ateliers oder dem Kunstbetrieb sind für viele Fotograf*innen ein zentraler Bestandteil ihres Portfolios – und zugleich rechtlich oft komplexer als angenommen. Denn neben dem eigenen Urheberrecht können zahlreiche weitere Rechte betroffen sein: etwa am abgebildeten Kunstwerk, am Ort der Aufnahme oder an dargestellten Personen.
Wann dürfen Fotografien von Kunstwerken auf der eigenen Website gezeigt werden? Welche Rechte müssen für eine Weiterlizenzierung an Dritte eingeholt werden? Und welche Rolle spielen dabei Museen, Galerien oder die abgebildeten Künstler*innen selbst?
Rechtsanwalt Sebastian Deubelli gibt in diesem Online-Talk einen praxisnahen Überblick über die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt anhand realer Fallkonstellationen aus seinem Kanzleibetrieb, worauf Fotograf*innen bei der Nutzung und Verwertung ihrer Bilder achten sollten.
Im Anschluss an den Impuls besteht Gelegenheit zur Diskussion und für Fragen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Teilnehmen über den Link in folgendem Text auf der Website:
/dgph_fokus/online-talk/dgph-online-talk-praxistipps-zur-drittrechteklaerung-fotografieren-im
@papa_mit_robe
#DGPh #deutschegesellschaftfuerphotographie #photography #fotografie #fotografin #fotograf #kunst #markt #recht #bildrechte #praxistipps #q&a #deubelli
DGPh BilderSchauen
für DGPh Mitglieder
Ausstellungsbesuch | Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW
Kuratorinnenführung mit Claudia Schubert und Gabriele Conrath-Scholl
Dienstag, 31. März 2026, 18 Uhr (Treffpunkt 17:45 Uhr, 1. OG)
Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur
Ausgehend von unterschiedlichen Orten in Nordrhein-Westfalen kommen in der Ausstellung am Beispiel von 14 Positionen wesentliche Aspekte der Gegenwart zur Betrachtung. Ein starker Fokus liegt dabei auf dem urbanen Raum, auf industriellen Strukturen sowie auf den vielgestaltigen Facetten der Gesellschaft und dem sozialen Miteinander. Reflektiert wird auch der zeitaktuelle Umgang mit Hinterlassenschaften der Vergangenheit, mit einem Ausblick in zukünftige Zusammenhänge. Einbezogen sind dabei Künstlerinnen und Künstler mehrerer Generationen, ansässig in NRW, auch teils mit Biographien, die in internationale Herkunftsländer verweisen. Ihre fotografischen Werkreihen, entstanden zwischen den 1990er Jahren und 2024, präsentieren sie sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß, auch filmische Arbeiten sind einbezogen.
Zu sehen sind Arbeiten von Almourad Aldeeb, Paul Avis, Boris Becker (DGPh), Frank Dömer, Emine Ercihan, Kathrin Esser, Claudia Fährenkemper (DGPh), Katharina Kemme, Alexander Lackmann, Jeffrey Ladd, Melina Lehmacher, Gregor Schneider, Gerhard Winkler, Philip Zietmann
Durch die Ausstellungen führen werden die Kuratorin der Ausstellung, Claudia Schubert und die Leiterin der Photographischen Sammlung, Gabriele Conrath-Scholl.
Bitte melden Sie sich über das Onlineformular zur Teilnahme an
/form/fuehrung-durch-die-ausstellung-l
#DGPh #deutschegesellschaftfuerphotographie #75jahredgph #wecelebratephotography #photography #fotografie #bilderschauen #skstiftung #photographischesammlung #ausstellung #lebensräume #claudiaschubert #gabrieleconrathscholl
Online-Talk der Sektion Kunst, Markt und Recht:
Autorenschaft, Auswahl, Verantwortung:
Fotografie in der redaktionellen Praxis
Im Gespräch: Prof. Dr. Karen Fromm und Henner Flohr
Moderation: Silke Güldner
Dienstag, 10. März 2026 • 19 Uhr
Im Online-Talk mit Prof. Dr. Karen Fromm, Professorin für Visual Journalism and Documentary Photography an der Hochschule Hannover und Henner Flohr, Leiter der Bildredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sprechen wir über die Schwierigkeiten und Chancen für journalistische Fotografie in Zeiten, in denen Bildmanipulationen durch KI-Tools immer einfacher werden, während die Arbeitsbedingungen für Fotograf*innen komplizierter werden. Im Fokus stehen Bildstrategien, die Aufmerksamkeit erzeugen, Vertrauen schaffen und redaktionellen Ansprüchen auch unter veränderten technischen und ethischen Bedingungen standhalten.
Ausgehend von konkreten Beispielen aus der F.A.Z. geht es um redaktionelle Auswahlprozesse, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz sowie um Fragen von Authentizität und Verantwortung. Der Talk beleuchtet zudem, was (junge) Fotograf*innen heute noch vom Fotojournalismus erwarten dürfen und was Redaktionen im Gegenzug von zeitgenössischer Fotografie verlangen.
Karen Fromm berichtet über die Ausbildung im Studiengang Visual Journalism and Documentary Photography, der ausgehend von den Medien Fotografie und Video multidisziplinäre visuelle Kompetenzen mit dem Fokus auf journalistische und dokumentarische Erzählweisen vermittelt.
Henner Flohr gibt Einblick in die Arbeitsweise der F.A.Z.-Bildredaktion, in aktuelle Herausforderungen des Bildjournalismus und in Perspektiven für Fotograf*innen, die in einer sich wandelnden Medienlandschaft sichtbar und relevant bleiben wollen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Teilnehmen über den Link in folgendem Text auf der Website:
/dgph_fokus/online-talk/online-talk-der-sektion-kunst-markt-und-recht-fotografie-der-redaktionellen
#DGPh #deutschegesellschaftfuerphotographie #photography #fotografie #fotografin #fotograf #kunst #markt #recht #silkegüldner #autorschaft #verantwortung #redaktionellepraxis #karenfromm #hennerflohr
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie launcht das Online-Portal
"Netzwerk DDR-Foto"
– Ein systematischer Überblick über das fotografische Erbe der DDR
– erste Teilveröffentlichung von Ergebnissen der Machbarkeitsstudie „DGPh Netzwerk DDR-Foto“, jetzt online.
Mit der Veröffentlichung zentraler Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „DGPh Netzwerk DDR-Foto“ liegt erstmals ein systematischer Überblick über das fotografische Erbe der DDR vor. Die von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) initiierte und von der Kulturstiftung der Länder geförderte Studie zeigt Umfang, Zustand und Perspektiven fotografischer Bestände aus der DDR und schafft damit eine zentrale Grundlage für zukünftige Forschung, Archivierung und Vermittlung. ...
weitere Informationen: /netzwerk-ddr-foto
... Damit entsteht erstmals eine zentrale Referenzplattform nicht allein für die Forschung, sondern auch für eine interessierte Öffentlichkeit. Die Plattform versteht sich als Ausgangspunkt für weiterführende Forschungen und als Grundlage für eine Sichtbarmachung und nachhaltige Sicherung des fotografischen Erbes der DDR.
Projektinformationen:
Auftraggeber der Machbarkeitsstudie:
Deutsche Gesellschaft für Photographie e. V. (Michael Biedowicz, Anna Gripp, Dr. Adelheid Komenda).
Durchführung: Annekathrin Müller, M.A., Fotohistorikerin und Kunstwissenschaftlerin, Leipzig
Förderung der Machbarkeitsstudie:
Kulturstiftung der Länder
Förderung der Teilpublikation der Ergebnisse:
VG BildKunst Kulturwerk VG Bild-Kunst
Projektleitung, konzeptionelle und redaktionelle Betreuung und Umsetzung:
Dr. Adelheid Komenda, Dr. des. Jelena Albers
Die Preisträger*innen des Otto Steinert-Preises. DGPh-Förderpreis für Fotografie stehen fest. Ausgezeichnet werden Samuel Solazzo (1. Preis), Clarita Maria (2. Preis) und Elliott Kreyenberg (3. Preis).
Die Bandbreite der Themen – gesellschaftlich relevant und aktuell – spiegelt sich in den drei ausgezeichneten Projekten wider, die sich mit den existenziellen Fragen wie Akzeptanz, Liebe, Sicherheit, Trauer, Wahrhaftigkeit und Zugehörigkeit beschäftigen.
In ihrer Jurysitzung bestimmte die diesjährige Jury aus einer Shortlist von zehn fotografischen Projekten für den Otto Steinert-Preis. DGPh-Förderpreis für Fotografie die drei Preisträger*innen Die Jury setzte sich zusammen aus Alexander Hagmann @alexanderhagmann , Heide Häusler @heatherhome und Helena Melikov @me.helena sowie Aliona Kardash @_aliona_kardash (Preisträgerin 2023) und Katharina Täschner @katharina.tae , Kuratorin am C/O Berlin.
Vorstellung Shortlist
Der Otto Steinert-Preis – DGPh Förderpreis für Fotografie 2026/27
Samuel Solazzo „A Collection of Valuable Copies (AT)“
@samuelsolazzo
„A Collection of Valuable Copies“ richtet den Blick auf jene oft übersehenen Speicher archäologischen Wissens: Gipsabgüsse, Glasnegative, Dias und Modelle der Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig. Solazzo nähert sich diesen Objekten fotografisch als materiellen Zeugnissen mit eigener Biografie – geprägt von Zerstörung, Reparatur und Gebrauch.
Im Zentrum steht die Frage nach Original und Kopie: Obwohl Abgüsse und Fotografien Reproduktionen sind, haben sie durch ihre Geschichte eine eigene Einzigartigkeit entwickelt. Beschädigungen und Fehlstellen werden nicht als Mangel verstanden, sondern als Träger von Zeit und Bedeutung. Die Arbeit verbindet fotografische und skulpturale Perspektiven und denkt Fotografie als haptisches, dreidimensionales Objekt kultureller Erinnerung.