Frank Wonisch

@der.wonisch

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CHÂTEAU AUSONE 2000 Ausone macht keine Werbung. Muss er nicht. Sieben Hektar Kalkstein am Hang von Saint-Émilion, vier Familien in fünfhundert Jahren, eine Lage benannt nach einem römischen Dichter — ob Ausonius hier wirklich seine Reben hatte, ist archäologisch noch offen. Den Namen trägt der Wein trotzdem mit der Selbstverständlichkeit eines Adelstitels, den niemand hinterfragen würde. „Château Ausone 2000“: Premier Grand Cru Classé A. Diese Kategorie hat zirka vier Mitglieder. In ganz Bordeaux. Der Jahrgang 2000 war dort ohnehin schon Legende — Ausone hat ihn dann noch einmal übertroffen. Im Glas: Veilchen, zerdrückter Kalkstein, schwarze Johannisbeere, ein Hauch weißer Schokolade irgendwo hinten, den man nicht erwartet hat. Dann öffnet sich der Wein, und dann noch einmal. Tannine wie Seide, die man trotzdem spürt. Der Abgang läuft in slow motion. Parker sieht fünfzig weitere Jahre vor ihm. Mit 25 ist Ausone also gerade erst erwachsen geworden. Wie das bei echten Talenten eben so läuft. Ausone doesn’t advertise. Doesn’t need to. Seven hectares of limestone on the slopes of Saint-Émilion, four families over five hundred years, an estate named after a Roman poet — whether Ausonius actually planted his vines here remains archaeologically unresolved. The wine carries the name anyway, with the quiet certainty of a title no one would dare question. „Château Ausone 2000“: Premier Grand Cru Classé A. That category has four members. In all of Bordeaux. The 2000 vintage was already legend — Ausone then proceeded to outdo it.
 In the glass: violets, crushed limestone, blackcurrant, a hint of white chocolate somewhere in the back you didn’t see coming. Then the wine opens. And then opens again. Tannins like silk you can still feel. The finish runs in slow motion.
 Parker gives it another fifty years. At 25, Ausone has barely grown up. That’s how it goes with real talent.
 #ausone #saintémilion #bordeaux #bordeauxwine #finewine grandcru
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8 days ago
Wir dürfen wieder dabei sein, bei der Verleihung der @oe3hitradio Podcast Awards! 🥳 Was es genau wird, wissen wir noch nicht. Aber wir wissen, dass das nur dank eurer sensationellen Unterstützung möglich war. Deshalb: D A N K E! 🫶 #oe3podcastaward
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2 months ago
Black FM auf die #1! Podcast des Jahres Bitte liebe Leut einmal täglich im linktree in der Bio unterstützen. Die Boomer tippseln den Text hier einfach in die Browserleiste: https://oe3dabei.orf.at/lottery/index.php?id=2114 DANKE!
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2 months ago
Schaffen WIR es in die „Meistergruppe“? 🤔 Jedenfalls nur mit DIR! 🖤 Nominiere „BlackFM.at“ bis zum 27. Februar täglich für den @oe3hitradio Podcast Award. Den Link findet du in unserer Bio. #ö3podcastaward
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2 months ago
Château Haut-Brion 2002 – Der Gentleman unter den Pessac-Légonanern. Full disclosure. Kork Massaker. Aber trotzdem … Tiefes Granat, rauchiger Auftakt, dann Tabak, Teer, dunkle Beeren, alles wie unter Samt. Die Tannine? Seidig, schmeichelnd, mit Grip. Kein Muskelspiel, sondern Körperspannung. Im Moment noch zurückhaltend, fast scheu – aber das ist kein Makel. Das ist nobles Understatement. In 10 Jahren? Wahrscheinlich überirdisch. Wer Bordeaux liebt, weil er denkt, nicht nur trinkt – hier ist dein Wein. Château Haut-Brion 2002 – The Gentleman of Pessac. Full disclosure: Cork massacre. But although… Deep garnet color, smoky entry, then tobacco, tar, dark berries – all draped in velvet. The tannins? Silky, smooth, firm. No brawn – just poise. Still reserved, almost shy. But that’s not a flaw – it’s quiet nobility. Give it 10 years, and it may just touch the divine. For those who love Bordeaux not just for taste – but for thought. #HautBrion #Bordeaux2002 #pessacleognan
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3 months ago
Domaine du Bel Air – Les Vingt Lieux Dits 2017 Cabernet Franc mit Charakter, Charme & Kieselstaub. Vergiss Supermarkt-Loire. Das hier ist old-school mit neuem Anstrich – saftig, salzig, seriös. Von 40-jährigen Reben auf Kies und Mergel, spontan vergoren, mit Zeit im Tuffsteinkeller und null Filtrations-Firlefanz. Was ins Glas kommt, ist pur: Johannisbeeren mit Stiel, Zwetschge, nasser Stein, ein Hauch Hefezopf und richtig gute Laune auf Cabernet Franc. Rubinrot im Glas, mit ordentlich Zug am Gaumen. Kühl, knackig, floral und druckvoll – aber nie schwer. Eher so: ein Schluck, noch ein Schluck, Flasche leer. Trinkfluss mit Party-Appeal. Ein Wein für alle, die Cabernet Franc lieben – oder es endlich damit anfangen sollten. Domaine du Bel Air – Les Vingt Lieux Dits 2017 Cabernet Franc with character, charm & crushed gravel. Forget your supermarket Loire. This is old-school with a fresh twist – juicy, salty, and seriously good. From 40-year-old vines on gravel and marl, wild-fermented, aged in a tuff-stone cellar, and bottled without any filtration fuss. What hits the glass is pure: red and black currants (with stems!), plum, wet stone, a whisper of brioche – and a whole lot of Cab Franc joy. Deep ruby in the glass, with real tension on the palate. Cool, crisp, floral and energetic – but never heavy. More like: one sip, another sip… bottle gone. Precision meets pleasure. For those who already love Cabernet Franc – or finally should. #CabernetFranc #LoireValley #domainedubelairbourgueil
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3 months ago
Viña Tondonia Blanco Reserva 2008 – Weißwein aus einer anderen Zeit. Vergiss alles, was du über Weißwein zu wissen glaubst. Wirklich alles. Denn dieser Wein spielt nicht in Kategorien wie „frisch & fruchtig“. Der hier kommt aus einer anderen Welt. Aus einer Zeitkapsel namens Lopez de Heredia, wo Wein noch so gemacht wird wie vor 150 Jahren. Und schmeckt, als hätte man ihn in Stein gemeißelt. 2008 ist kühl, salzig, zitrisch und kreidig. Dazu ein Hauch Honig und alte Eiche, die nicht poltert, sondern flüstert. Lass ihn atmen. Lass dir Zeit. Gönn ihm große Gläser. Und bitte: nicht zu kalt trinken. Was du bekommst, ist kein Crowdpleaser – sondern ein Charakterkopf. Ein Monument in flüssiger Form. Viña Tondonia Blanco Reserva 2008 – A white wine from another time. Forget everything you think you know about white wine. Seriously. All of it. This isn’t fresh & fruity. This is López de Heredia – a living time capsule where wine is still made like it was 150 years ago. And it tastes carved in stone. The 2008? Cool, citrusy, salty, chalky. A whisper of honey, a brush of old oak. No show. Just soul. Give it air. Give it time. Big glasses. Not too cold. What you’ll get isn’t a crowd-pleaser – it’s a character. A liquid monument. #ViñaTondonia #LopezDeHeredia #RiojaBlanco
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3 months ago
Château Phélan Ségur 2015 – Saint-Estèphe mit Stil und Substanz Power, Politur und ein Hauch Understatement. Zwischen den Saint-Estèphe-Superstars wie Montrose & Co wirkt Phélan Ségur fast wie der ewige Fünfte. Doch wer hinschmeckt, merkt schnell: Das hier ist kein Mitläufer, das ist ein leiser Anführer. 2015? Dicht wie ein Samtteppich. Schwarze Kirsche, Maulbeere, Brombeere, dazu Erde, Würze und ein saftiger Mittelbau, der fast fleischig wirkt. Cabernet mit Nachdruck. Ja, ihm fehlt vielleicht der letzte, säurefrische Kick zur absoluten Größe – aber genau das macht ihn auch charmant. Kein Supermodel mit Ecken, sondern ein perfekt sitzender Maßanzug mit lässig offenem Hemdkragen. Ein Wein, der nichts beweisen muss – aber viel zu sagen hat. Château Phélan Ségur 2015 – Saint-Estèphe with Style & Substance Power, polish, and a touch of quiet confidence. In the shadow of Saint-Estèphe’s headliners – Montrose, Cos, Calon – Phélan Ségur often flies under the radar. But in 2015, this estate doesn’t just keep up. It walks the walk. The wine? Dense like velvet. Black cherry, mulberry, blackberry, earthy spice, and a plush, almost meaty mid-palate. Cabernet with muscle – but no brute. Sure, it might lack that final jolt of acid-driven tension to reach the stratosphere. But that’s also what makes it irresistible. Less runway diva, more custom-tailored charm. A wine that doesn’t shout – but speaks volumes. #SaintEstephe #PhelanSegur
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4 months ago
Weniger Kalkofen, Ritzinger Ried. 2016. Blaufränkisch mit Rückgrat. Ein Wein wie ein Stromschlag im Samthandschuh. Aus einer Lage, wo früher Kalk gebrannt wurde und heute Maulbeerbäume Schatten spenden, kommt dieser nervenstarke Blaufränkisch. Kalkreich, südlich ausgerichtet und trotzdem kühl – eine paradox schöne Kombination. Am Gaumen? Ein Tanz aus heller Beerenfrucht, vibrierender Säure und ultrafeinem Tannin. Fast wie elektrisierter Kalkstaub, der sich auf der Zunge absetzt – griffig, fordernd, elegant. Kein Show-Off, sondern ein stiller Star mit Tiefgang. Blaufränkisch, wie er sein sollte: ungeschminkt, charaktervoll, sexy in seiner Direktheit Weniger Kalkofen, Ritzinger Ried. 2016. Blaufränkisch with Backbone. Like an electric jolt wrapped in velvet From a site once used for burning limestone, now framed by 18th-century mulberry trees, comes this razor-sharp Blaufränkisch. High in limestone, south-facing yet cool – a paradox carved in terroir. On the palate? Bright berry fruit, a spine of racy acidity, and tannins fine as chalk dust. It grips, it tingles, it hums with energy. Think static electricity meets crushed stone. No makeup, no makeup needed. Just raw elegance and quiet power. A wine that whispers – direct & loud #blaufränkisch #weningerwine #kalkofen
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4 months ago
Etwas spät. Aber hey … Umathum St. Laurent vom Stein 2015 – Weihnachten in flüssig. Es ist kein echtes Weihnachten ohne diesen Wein. Punkt. Dunkles Karminrot, in der Nase Weichsel und Orangenzeste, dazu Tabak, Zeder und ein Hauch von Kaminholz. Am Gaumen: reife Kirschen, Brombeeren, feine Würze, seidiges Tannin. Alles sitzt, nichts drängt sich vor. 18 Monate im kleinen Eichenfass, dann nochmal 15 in der Flasche – dieser St. Laurent ist kein Schnellstarter, sondern ein stiller Marathonläufer mit Stil. Ein Wein, der unter dem Christbaum genauso glänzt wie beim Festessen. Lagerfähig? Aber sowas von. Trinken? Jetzt. Oder in zehn Jahren. Oder zu Weihnachten 2035. #umathum #stlaurent #weihnachtswein Umathum St. Laurent vom Stein 2015 – Christmas, bottled. It’s not a real Christmas without this wine. Period. Deep carmine in the glass, with aromas of sour cherry and orange peel, hints of tobacco and cedar. On the palate: ripe cherries, blackberries, fine spice and silky tannins – all in perfect balance. 18 months in oak, 15 more in bottle. This is no sprinter – it’s a graceful long-distance runner. The kind of wine that shines under the tree and on the table. Drink now. Or in 10 years. Or Christmas 2035.
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4 months ago
Hermitage Blanc 2018 – Bernard Faurie’s goldene Gravur. Keine Frischebombe. Kein Apérowein. Das hier ist Hermitage Blanc – ein flüssiger Fresko aus Marsanne & Roussanne. Orange Marmelade, Zitronenbutter, Quince, Honig, Blütenöl. Der Duft allein könnte als Parfüm Karriere machen. Am Gaumen? Majestätisch. Breit. Pure Frucht, getragen von einem Finish, das länger bleibt als dein letzter Sommerflirt. 2018 zeigt sich früh sexy – aber mach dir nichts vor: Dieses Biest lebt auch in 40 Jahren noch. Ein Weißwein wie ein Kathedralenfenster. Funkelnd & ewig. Hermitage Blanc 2018 – Bernard Faurie’s golden engraving. This isn’t a crisp white. This isn’t for happy hour. This is Hermitage Blanc – liquid fresco in Marsanne & Roussanne. Buttered citrus, orange marmalade, quince, honeysuckle, flower oil – the nose alone could be bottled as luxury perfume. On the palate? Majestic. Rich. Pure fruit wrapped in a finish that lingers longer than your last summer crush. 2018 is sexy now, no doubt – but don’t be fooled: this beauty will sing for 40+ years. A white wine like stained glass – radiant, layered, eternal. #HermitageBlanc #northernrhone
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4 months ago
Sommerpause? Trocken.
Herbst? Prickelnd. Wir sind zurück aus der Dry Summer Pause – und ja, der Durst war real. Aber jetzt gibt’s wieder Wein. Online. Im Glas. Im echten Leben. Und wir starten nicht mit einem warmen Händedruck, sondern mit einem Knall aus Reims: DOM RUINART 2013 Blanc de Blancs Grand Cru.
100 % Chardonnay, 100 % Grand Cru, 100 % „zieh dir was Frisches an“. > Côte des Blancs trifft Montagne de Reims.
> Neun Jahre auf der Hefe – mehr Ruhe als dein Yogalehrer.
> 5,5g Dosage – sweet spot für trockene Genießer. Im Glas: Weißgold mit Silberblick.
In der Nase: Toast, Nougat, Arancini (ja, wie die frittierten Dinger – nur edler).
Am Gaumen: Kamille küsst Zitrus, feine Perlage trifft Tiefgang. Ein Champagner wie ein gut gebauter Lebenslauf:
Streng selektiert, reif, ausgewogen – und nur schwer zu kriegen.
(Degorgiert 10/23 – also ganz frisch aus dem Hefeschlaf erwacht.) Schluss mit trocken. Jetzt wird’s ernst. Und schäumend. #DryNoMore
#DomRuinart2013 #GrandCruBaby
#SchampusMitAnsage #ChampagneCampaign
#ZurückImWeinUniversum #SektfrühstückIstEineEinstellung
#WeinMitWortwitz #DrinkDifferently 

Dry summer pause? Over.
Autumn? Sparkling. We’re back – the Dry Summer Pause was real, but thirst waits for no one.
And no, we’re not easing in with a gentle pour. We’re sabering our way into fall with this bottle of serious sparkle: DOM RUINART 2013 Blanc de Blancs Grand Cru.
100% Chardonnay. 100% Grand Cru.
100% Dress-up-for-this-glass energy. > Côte des Blancs meets Montagne de Reims.
> Aged 9 years on the lees – more chill than your therapist.
> Dosage? 5.5g – dry, but not rude. In the glass: pale gold with silver reflexes.
On the nose: toasted brioche, nougat, Arancini (yes, those – just fancier).
On the palate: chamomile, citrus, fine mousse, and a finish that sticks around longer than your ex. A Champagne with résumé energy:
Tightly allocated, perfectly aged, and seriously polished.
(Disgorged 10/23 – fresh out the cellar, ready to flex.) Dry is done. Let it pour. #DryNoMore
#DomRuinart2013 #GrandCruGlowUp
#ChampagneNotChampagneProblems
#FizzWithIntent #SabrageSeason
#WeinWithAnEdge #DrinkDifferently
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7 months ago