Daniela Brahm

@daniela.brahm

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Auweia
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1 year ago
… immer diese top down Sonne …
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1 year ago
Vor 8 Jahren gezeichnet … stimmt immer noch …
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1 year ago
… ein paar Zeichnungen aus meiner „MAD Berlin“ Serie sind ab Mittwoch in dieser Ausstellung zu sehen. Profitopolis oder der Zustand der Stadt 23. Mai 2024 – 28. Feb. 2025 Werkbundarchiv – Museum der Dinge Leipziger Straße 54 10117 Berlin
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1 year ago
Nicht zu vergessen, auch #hansjochenvogel gehört dazu. Hans-Jochen Vogel (1926-2020) war ein sozialdemokratischer Politiker, Oberbürgermeister von München und Bundesminister für Raumordnung. Ab Mitte der 1960er Jahre bis in hohe Alter trat er gegen die exorbitant steigenden Bodenpreise an. Er forderte das direkte Abschöpfen leistungsloser Gewinne aus Bodeneigentum durch eine Bodenwertzuwachssteuer und einen Planungswertausgleich. Zudem sollte Bodeneigentum in zwei rechtliche Formen aufgeteilt werden. In Gegenden mit knappem Boden sollte den Kommunen das Verfügungseigentum, also das Recht, den Nutzer und die Art der Nutzung zu bestimmen, eingeräumt werden. Die privaten Eigentümer dagegen sollten ein bedingtes Nutzungseigentum am Boden erhalten, die darauf errichteten Häuser aber selbst besitzen. Daniela Brahm, aus der Serie “What’s got into them?” 2022, Gouache und Tinte auf Papier, 100 x 70 cm
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3 years ago
Daniela Brahm Aus der Serie “What’s got into them?” 2022, Gouache und Tinte auf Papier, 100 x 70 cm Hans Bernoulli (1876-1959) war ein schweizerischer Architekt und Stadtplaner, Anhänger der Freiwirtschaftslehre und engagierte sich im sozialen Wohnungsbau mit Gartenstadtsiedlungen. Er trat für die sukzessive Kommunalisierung des Bodens ein und entwarf ein Modell, in dem die öffentliche Landverwaltung Grundeigentum gegen Staatsschuldscheine erwirbt. Statt des Landeigentümers sollte dann die öffentliche Verwaltung die Grundrente erheben und mit dem eingenommenen Geld dem Landeigentümer die Schuldscheine verzinsen. Sobald die Grundrente steigen würde, könnten aus den Überschüssen die Tilgung der Staatsschuldscheine finanziert werden.
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3 years ago
Daniela Brahm Aus der Serie “What’s got into them?” 2022, Gouache und Tinte auf Papier, 100 x 70 cm Sun Yat-sen (1866-1925) war ein chinesischer Revolutionär und Staatsmann, erster provisorischer Präsident nach dem 2000-jährigen Kaiserreich und wird als Gründer des modernen Chinas verehrt. Seine Three principles of the people (1923) sind in Taiwan bis heute prägend. Sun war der Meinung, dass der Grund für die sozialen Probleme des Westens darin lag, dass er die Bodenfrage nicht gelöst habe. Schon 1905 schlug er eine Methode zur Selbsteinschätzung von Bodenwerten vor. Jeder Landbesitzer sollte die Bewertung seines Landes selbst vornehmen. Dem Staat sollte dann das Recht vorbehalten sein, das Land zu diesem Preis zu besteuern oder zu erwerben. Sun ging davon aus, dass dieses System die Landbesitzer davon abhalten würde, ihr Land zu niedrig zu bewerten, denn dann würde der Staat es kaufen. Die Grundbesitzer würden es aber auch nicht überbewerten, denn das hätte dann eine hohe Steuer zur Folge. #bodenreform #landreform
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3 years ago
Daniela Brahm Aus der Serie “What’s got into them?” 2022, Gouache und Tinte auf Papier, 100 x 70 cm Henry George (1839-97) war ein US-amerikanischer Ökonom und Politiker. In Progress and Poverty (1879), einem der damals meistgelesenen Bücher Amerikas, legte er dar, warum das private Grundeigentum die Ursache für die zunehmende soziale Ungerechtigkeit sei. Anders als Arbeit und Kapital sollte Boden hoch besteuert werden, weil sein Wert vor allem durch die umgebende Infrastruktur, Straßen, Schulen, Kirchen bestimmt wird, eine Leistung, die die Allgemeinheit geschaffen hat und auch an diese abgegolten werden sollte. Über den Wert der eigenen Arbeit kann jeder selbst verfügen, nicht aber über die Bodenwertsteigerung, die allen gehört. Er schlug die Einführung der „Single Tax“ vor, einer Steuer auf Landbesitz, die alle anderen Steuern ersetzen sollte. Verstaatlichungen lehnte er ab. Die leistungslose Grundrente zu konfiszieren hätte, so George, den gleichen Effekt, wie das Land selbst zu konfiszieren.
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3 years ago
Wir feiern 15 Jahre ExRotaprint mit einer Ausstellung über die Wurzeln, Knospen und Blüten unseres Projekts, mit Dokus und Fiktionen, Filmen und jede Menge Zeichnungen – ein feuchtfröhliches Zusammensein mit Kunst und Devotionalien. Eröffnung mit Verpflegung ist am Freitag, den 30. September 2022 von 17 bis 21 Uhr, Samstag 1. und Sonntag 2. Oktober ist von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ort: ExRotaprint „Glaskiste“ Gottschedstraße 4 Aufgang 3 13357 Berlin
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3 years ago
“What’s got into them?” Daniela Brahm, 2022, 6 Portraits, Gouache und Tinte auf Papier, 100 x 70 cm Die Serie handelt von historischen Persönlichkeiten, die in unterschiedlichen Kontexten von der Notwendigkeit beseelt waren, neue Wege für einen anderen Umgang mit Grund und Boden aufzuzeigen. Ihre wirtschafts- und gesellschaftsreformerischen Vorschläge wurden in ihrer Zeit heiß diskutiert, sind aber nie umgesetzt worden. Bis heute ist das allgemeine Recht, dass die Erträge aus Bodeneigentum dem Eigentümer zustehen, unangetastet. Was ist bloß in sie gefahren, Gerechtigkeit durch die Einschränkung des Rechts auf Bodeneigentum einzufordern… Bis 28. Oktober zu sehen in der #GalerieMirkoMayer in Köln #JohnStuartMill #HenryGeorge #MarkTwain #SunYatsen #HansBernoulli #HansJochenVogel #danielabrahm #galeriemirkomayer #Kunst #Portrait #Bodenreform #Landreform #Bodenpolitik #Bodenfrage #LandIssue #nomanmadetheland #BodenistkeineWare
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3 years ago
Herzliche Einladung zu unserer Ausstellung: POLITICS & DECORATION Daniela Brahm und Les Schliesser in der Galerie Mirko Mayer Erftstrasse 29, 50672 Köln Eröffnung 8. September 2022, 18:00 - 21:00 bis 28. Oktober 2022 Daniela Brahm zeigt mit ihrer Portraitserie „What‘s got into them?“ Protagonisten der Bodenfrage seit John Stuart Mill. Das Eigentum an Grund und Boden war und ist eine gesellschaftliche Herausforderung, viele Ökonomen und Bodenreformer sind mit ihren Thesen heute wieder aktuell. Eine zweite Serie großformatiger Zeichnungen „Berlin Dilemma (My Berlin)“ handelt von den absurden kulturellen Verschichtungen, von Machtkämpfen und Widersprüchen der Hauptstadtgenese. Les Schliesser wendet sich angesichts der allgemeinen Lage ins subjektiv Escapistische. Kleine Aquarelle aus der Serie „Blümchenbilder“ assoziieren frei Zufallsformen und ergänzen die eher dunkel pointierten „Kartoffelzeichnungen“, eine Serie von Tuschezeichnungen, die das laufende, mediale Geschehen aufnehmen. „Sunday Paintings“ und Keramiken mit Wildbienen-Potential bilden den dekorativen Pol der Ausstellung. Daniela Brahm und Les Schliesser sind langjährige Künstler der Galerie und arbeiten gemeinsam mit ihrem Projekt „ExRotaprint“ an einer offenen und nicht am Profit orientierten Stadtentwicklung. ExRotaprint ist ein 10.000 qm umfassender denkmalgeschützter Industriestandort im Berliner Wedding. Daniela Brahm and Les Schliesser are longtime artists at the gallery and are collaborating on their project "ExRotaprint" for an open, not-for-profit urban development. ExRotaprint is a 10,000 square meter landmarked industrial site in Berlin's Wedding district. Abbildungen: Daniela Brahm "Mark Twain: Buy land they are not making it anymore" 2022, Gouache and ink on paper, 100x70 cm Les Schliesser "Klumpen" 2022, glasierte Keramik, 25x18x11 cm
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3 years ago
Daniela Brahm „John Stuart Mill: No Man Made the Land“ 2022, Gouache auf Papier, 70 × 100 cm #Bodenreform #Landreform #Bodenfrage #Landissue #nomanmadetheland #johnstuartmill #Bodenistkeineware
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4 years ago