Compassion Deutschland

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compassion.de Kinder aus Armut befreien im Namen Jesu 🧒 2,3 Mio. Kinder im Patenschaftsprogramm ⛪️ über 8.600 Partnerkirchen 🌍 29 Länder weltweit
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Hiromy aus Bolivien wurde in kurzer Zeit von ihren Eltern verlassen: Kurz nachdem ihr Vater die Familie verließ, zog auch ihre Mutter weg. Hiromy und ihre Geschwister blieben bei der Großmutter zurück. Ihre Großmutter meldete Hiromy im Kinderzentrum an. „Am Anfang wollte ich nicht hingehen“, erinnert sie sich. „Als ich aber auf einem Camp vom Kinderzentrum Gott kennenlernte, wollte ich keinen Tag mehr verpassen.“ „Sie sagten mir, dass ich wertvoll und bedeutsam bin, und sie ermutigten mich, Neues auszuprobieren“, sagt Hiromy weiter. Bald entdeckten die Mitarbeiter ihr kreatives Talent und ermutigten sie darin. Im Kinderzentrum und außerhalb konnte Hiromy mehrere Kurse absolvieren: einen Computerkurs, Handwerkskurse wie Schmuckherstellung und Konditoreikurse. „Ich kann aus Erfahrung sagen, dass die Kurse wirklich dabei helfen, Einkommen zu erwirtschaften und sich eine Zukunft aufzubauen“, sagt Hiromy. „Es sind Mittel, die Menschen aus Armut befreien und jungen Menschen Mut geben, nächste Schritte zu gehen.“ Inzwischen hat sie eine Familie gegründet. Während ihrer Schwangerschaft mit der heute dreijährigen Hadassa fing sie an, regelmäßig zu backen, und bekam so viele Anfragen, dass sie einige ablehnen musste. Heute arbeitet sie als selbstständige Konditorin. Zuhause backt sie Torten, Kuchen, Gebäck und sogar Spezialkost für Diabetiker. In Zukunft hofft sie, einen separaten Ort zum Backen zu finden und weitere Kurse zu belegen, damit ihr Geschäft wächst. „Wenn ich nicht im Kinderzentrum gewesen wäre, wäre alles anders gekommen“, sagt Hiromy. „Ich hätte meinen Wert nicht entdeckt und nicht erkannt, was ich gut kann. Das Kinderzentrum wurde meine Familie.“ 📷 Galia Oropeza, Compassion Bolivien #Backkunst #CompassionBolivia #baking #smallbusinessowner #povertyrelief
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2 hours ago
„Meine Familie war mir egal“, sagt Fostala. Durch seine Alkoholabhängigkeit verprasste er das gesamte erwirtschaftete Geld der Familie. Kelvin und seine Geschwister machten sich Sorgen, dass seine Mutter, die viel weinte, die Familie irgendwann verlassen würde. An einem Tag veränderte sich der Lauf der Familie. Fostala wollte gerade wieder in die Kneipe gehen, doch es war kein Geld mehr da. Isaac, der Pastor und Leiter des Kinderzentrums machte zu diesem Zeitpunkt einen Besuch bei der Familie. Als Fostala das Gespräch mitbekam, wurde er innerlich berührt. Er merkte: Was er machte, war nicht richtig. Er sah die Verantwortung, die er als Vater hatte, und bereute sein Handeln. Nach und nach hörte Fostala auf zu trinken. Er begann, zu beten und nahm an Kursen aus dem Kinderzentrum teil. Er lernte, wie er mit Finanzen umgehen konnte und begann, sein Geld sinnvoll auszugeben. Fostala begann mit Reparaturen am Haus, mit der Haltung von Schweinen und mit dem Gemüseanbau zur Selbstversorgung. Kelvin ist froh über die Veränderung und auch Fostala staunt: „Wir sind eine glückliche Familie. Gott hat mein Herz verändert und ich bin stolz, ein Vater und Ehemann zu sein, der für die Familie da ist und sie unterstützt.“ Heute ist der internationale Tag der Familien. Gerade an diesem Tag wird deutlich, wie wertvoll ein sicheres, liebevolles Familienumfeld für Kinder und Jugendliche ist. Die Geschichte von Fostala, seiner Frau und seinen Kindern zeigt, dass Veränderung möglich ist. Die lokalen Compassion‑Partnerkirchen begleiten Kinder und ihre Familien nachhaltig und umfassend, sodass sie neue Zuversicht und Perspektiven erhalten können. 📷 Luke Tembo #InternationalerTagderFamilie #Compassion #Veränderung #Malawi
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3 days ago
Zwei Brüder und ehemalige Patenkinder von Compassion verwandeln heute edlen ecuadorianischen Kakao in reichhaltige Schokolade! Mit Tradition, Handwerk und viel Herz bauen sie mehr als nur eine kleine Fabrik auf – es ist ihre Lebensgrundlage. Was ihnen wichtig ist und welche Rolle das Compassion-Kinderzentrum gespielt, erzählen Alex und David euch selbst! Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr die ganze Geschichte: youtu.be/zb63IS-2we4 #Compassion #Armutbekämpfen #Chocolate #Cacao #Ecuador Handwerk Familie Inspiration
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4 days ago
Wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun: Welchen besonderen Dank erwartet ihr von Gott?... Nein! Liebt eure Feinde. Tut Gutes und verleiht, ohne etwas dafür zu erhoffen. Lukas 6,33a + 35a Feindesliebe: Ist das die beste oder dümmste Idee, die das Christentum in die Welt gesetzt hat? Wir leben in einer Zeit aufgeheizter Kulturkämpfe. Rechts gegen links. Progressiv gegen konservativ. Wir gegen die. Die großen Probleme unserer Welt scheinen sich nur lösen zu lassen, indem man die Gegenseite überzeugt oder besiegt. Dazwischen scheint es wenig zu geben. Und so dreht sich das Rad von Gewalt und Konflikten immer weiter. Jesus lädt uns mit der Feindesliebe zu einem revolutionären Lebensstil ein. Die Vision: Christinnen und Christen sollen Menschen sein, bei denen das Rad der Gewalt und Gegengewalt zum Stehen kommt. Die das Böse mit Gutem überwinden. Die nicht nur zu denen gut sind, mit denen sie sich sowieso verstehen. Denn die großen Kämpfe beginnen ja schon im Kleinen: Beim Ärger in der Nachbarschaft, dem Familienstreit oder scheinbar unlösbaren Konflikten in der Gemeinde. Wenn dabei alle immer auf ihrem Recht beharren, keinen Ausgleich mehr suchen oder kein „Ja“ mehr zueinander finden, verhärten sich bloß noch die Fronten. An der Situation verändert sich nichts. Bei Feindesliebe geht es nicht um Sympathie. Sondern darum, aufeinander zuzugehen, auch wenn es schwerfällt. Nicht zurückzuschlagen. Rachefantasien loszulassen. Die Kraft dazu kommt von Gott. Wir müssen nur den Mut mitbringen, loszugehen. Bei wem kannst du damit anfangen? Matthias Klügel Gemeindereferent Compassion Deutschland #Feindesliebe #LoveYourNeighbour #Love #Compassion
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5 days ago
Am 1. Juni ist Internationaler Kindertag. 🎉 Zu diesem Anlass laden wir ein, für Kinder aus aller Welt zu beten. Unser Gebetsmaterial steht kostenlos zum Download bereit und beinhaltet Anregungen für verschiedene Settings: 🙏 Gebetsmaterial für das Gebet für & mit Kindern In fünf Einheiten geht es um Themen wie Freundschaft, Vorbilder oder Sorgen von Kindern aus aller Welt. Eine kurze Vorlesereise wird durch Gesprächsimpulse, Gebetsideen und Aktionen ergänzt. Geeignet für Familien und Kindergruppen im Grundschulalter bis zu den ersten Klassen der weiterführenden Schule. 🙏 Gebetsimpulse & Fürbittengebet Hier stehen die „Großen“ im Vordergrund. Wenn im Rahmen der Gottesdienste rund um den Internationalen Kindertag in einem Gemeindegebet oder während der Fürbitte für Kinder gebetet wird, benennen die Präsentationsfolien wichtige Anliegen von Kindern hier in Deutschland und anderswo auf der Welt. 🙏 Kindergottesdienst-Entwurf Für die Gottesdienste der „Kleineren“ in Sonntagsschule oder Kinderkirche gibt es einen durchdachten Entwurf. Ein biblischer Impuls zur Bedeutung des Gebets wird von kreativen Gestaltungs- und Spielideen gerahmt und nimmt die Kinder im Kindergottesdienst mit auf eine Entdeckungsreise rund um die Welt. Den Link zum Material findest du in der Bio. Bist du dabei? #InternationalerKindertag #Gebet #Compassion #Kinder
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6 days ago
Zwischen Zuversicht und Angst erwartet Cecile aus Burkina Faso ihr drittes Kind. „Ich hatte mit meinen ersten zwei Kindern Schwierigkeiten beim Stillen“, erzählt sie. „Deshalb bete ich, dass mein drittes Kind ausreichend Muttermilch von mir bekommt, wenn es geboren ist.“ Mit ihrer Familie lebt sie in einer informellen Siedlung in Armut. „Ich weiß nicht einmal, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, weil ich noch keinen Ultraschall machen lassen konnte.“ Viele grundlegende Leistungen, die werdende Mütter normalerweise in Anspruch nehmen können, bleiben ihr verwehrt. Cecile und ihr Mann arbeiten hart, um ihre Familie zu versorgen – doch das Geld ist immer knapp. Während ihr Mann auf dem Bau mit unsicheren Kurzzeitverträgen arbeitet, sitzt Cecile an ihrer Nähmaschine. „Ich repariere nicht nur zerrissene Kleidung, sondern entwerfe auch neue Outfits für Kinder und Erwachsene aus der Nachbarschaft. Mein Traum ist es, meine Fähigkeiten zu verbessern und als Modedesignerin bekannt zu werden.“ Immer wieder flüstert sie Gebete, wenn sie ihr ungeborenes Kind spürt – in der Hoffnung, in das Mutter-Kind-Programm der lokalen Partnerkirche von Compassion aufgenommen zu werden. Schließlich wird ihr Wunsch Wirklichkeit: Cecile erhält Zugang zu prä- und postnataler Beratung, medizinischer Versorgung und Schulungen. Sie lernt mehr über Hygiene und Erziehung und kann sich besser auf die Geburt vorbereiten. „Vor der Geburt meines Babys habe ich keine Kleidung, keine Schuhe und keine Wiege gekauft. Ich wollte warten und sehen, was ich mir leisten kann“, erinnert sich Cecile. Heute fühlt sie sich deutlich besser vorbereitet – und weiß, dass sie und ihr Baby Teil einer starken Gemeinschaft sind. 📷 Jehojakim, Compassion Burkina Faso Mehr zum Mutter-Kind-Programm in Burkina Faso und wie du unterstützen kannst: passion.de/mutter-kind-programm #schwanger #pregnant #MutterKindProgramm #BurkinaFaso
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10 days ago
Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria? Und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas? Matthäus 13,55 Gott hat es gefallen, seinen Sohn nicht als König auf die Welt kommen zu lassen, obwohl er ein König ist. Ein kleines Baby in ärmlichen Verhältnissen, ein Junge, der aufwachsen musste. Jesus wuchs bei einem Handwerker auf. Sein Vater war Zimmermann. Daher konnten ihn die Leute damals auch einordnen: „Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns?“ bedeutet so viel wie: „Wo hat der denn das mit den Wundern gelernt?“ Jesus ist bis heute der Zimmermann geblieben. Der Baumeister der Seelen, der Mann, der aus Ruinen etwas Schönes entstehen lässt. Er ist fähig, die Fragmente unseres Lebens in neue Bilder zu verwandeln, die nicht nur stimmig sind, sondern auch passend für uns. Es braucht einen Zimmermann, der die Geometrie unserer Verfehlungen und falschen Entscheidungen lösen kann, der weiß, wo unsere Brüche sind und der nicht nur das äußere Gerüst repariert, sondern bis ins tiefste Innere erkennt, was uns fehlt. Immer wieder höre ich fromme Sätze, die zwar nett klingen, aber von unserem Leben oft nicht gedeckt sind. Einer ist: „Gott schreibt auf krummen Linien gerade.“ Meine Erfahrung ist: Es gibt gar keine geraden Linien. Jeder von uns hat Bruchstellen, hat Gruben, in die wir nicht nur einmal gefallen sind, Stolpersteine und verschlungene Lebensläufe. Diamanten aus Asche zu formen, darin ist Jesus der absolute Meister. Wenn ich die Lebensläufe von Kindern und Jugendlichen in den Compassion-Kinderzentren sehe, dann ist da meistens kein gerader Weg zu erkennen. Aber die Ergebnisse sind gut. Wir brauchen einen Baumeister, einen Zimmermann der Seele, um die Fragmente wieder zusammen zu setzen und aus Ruinen stabile Gebäude zu machen. Ich brauche diesen Handwerker, der weiß, wo die Risse verborgen sind und der mein Lebenshaus von innen stärkt. Steve Volke, CEO Compassion Deutschland #Jesus #FromAshesToGlory #Bibel
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12 days ago
Die Region Kenias, aus der der neunjährige Junior kommt, ist sehr wasserarm und wird immer wieder von extremen Wetterereignissen heimgesucht. Dennoch sind 71 % der Bevölkerung dort abhängig vom Regen für ihr Land. Das führt zu Lebensmittelunsicherheit und Mangelernährung. Nun haben dreiviertel der Familien aus den Kinderzentren aus Juniors Region einen sogenannten Schlüssellochgarten gebaut. Ein Schlüssellochgarten ist eine Form des Hochbeets – ein hüfthoher, runder Garten. In der Mitte wird ein Korb platziert. Dort werden Essensabfälle wie auf einem Kompost entsorgt. Rundherum wird Erde aufgeschichtet, ausgenommen einem kleinen Weg zur Mitte hin, was ihn von oben wie ein Schlüsselloch aussehen lässt. Warum sind die Schlüssellochgärten so wichtig? 👉 Die Schlüssellochgärten benötigen wenig Wasser. 👉 Die Familien haben rund ums Jahr Nahrung aus den Gärten. Zusätzliches verkaufen sie auf dem lokalen Markt. 👉 Im Kinderzentrum lernen die Familien, natürliche Pestizide aus Papayablättern, Knoblauch, scharfem Chili und einer Pflanze namens Lantana camara herzustellen. Das spart Geld, das sie sonst für chemische Pestizide ausgeben müssten und dient ihrer Gesundheit. 👉 Familien können selbstwirksam handeln, sind weniger abhängig und gewinnen Würde zurück. „Der Schlüssellochgarten ist besonders, weil er nicht-chemische Methoden nutzt. Je besser wir mit der Umwelt umgehen, desto besser geht es uns und dem Klima“, sagt Mercy, Mitarbeiterin aus dem Kinderzentrum. 📷 Kevin Nyakwada, Compassion Kenia
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14 days ago
Möchtest du einen Abend voller guter Musik und Inspiration erleben? Bei Hoffnungslichter steht das Thema „Hoffnung“ im Blickpunkt. Das abwechslungsreiche Programm ist eine Mischung aus Lied- und Wortbeiträgen von Albert Frey und Steve Volke. Bekannte Songs wie „Anker in der Zeit“, „Wo ich auch stehe“ oder auch „Lobe den Herrn meine Seele“ werden neben neuen Songs zu Gehör gebracht. Dazwischen wahre und bewegende Geschichten, die deutlich machen, wie Gott das Leben von Menschen verändert und Hoffnung verbreitet. Die Tourdaten für Mai findest du in der zweiten Slide und auf compassion.de/hoffnungslichter Sehen wir uns?
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18 days ago
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. Jeremia 29,11 Diese Worte galten ursprünglich Menschen in der Fremde, im Exil – weit weg von dem Leben, das sie sich erhofft hatten. Und doch sagt Gott nicht: „Ich sehe eure Lage nicht“, sondern: „Ich weiß.“ Dieses „Ich weiß“ steckt voller Gewissheit, Fürsorge und Überblick. Wo wir oft nur das Hier und Jetzt sehen, sieht Gott das ganze Bild. Kein billiger Trost – sondern Hoffnung unter härtesten Bedingungen. 2020 war ich in Kibera, einem der größten Slums Nairobis. Was mich am tiefsten traf, war nicht die materielle Not – es war die Hoffnungslosigkeit. Der Psychologe Martin Seligman nennt das erlernte Hilflosigkeit: Wer immer wieder erfährt, dass nichts, was er tut, etwas ändert, hört auf, es zu versuchen. Keine Schwäche – sondern eine rationale Schlussfolgerung aus einer brutalen Erfahrung. Armut zementiert sich selbst durch die Überzeugung, dass Veränderung unmöglich ist. Genau das kannten auch die Exilanten in Babel. Der Theologe Gustavo Gutiérrez fragte: „Wie kann man den Armen sagen: Gott liebt euch?" Seine Antwort: Indem Gott einer von ihnen wird. Jesus wurde nicht im Glanz von Macht geboren, sondern in einem zugigen Stall – ein Zeichen, auf wessen Seite er steht: bei den Übersehenen, den Armen, den Suchenden. „Zukunft und Hoffnung“ – zwei Worte wie ein Lichtstrahl in dunkler Zeit. Hoffnung ist tiefes Vertrauen darauf, dass Gott wirkt, auch wenn wir es noch nicht erkennen. Zukunft bedeutet: Deine Geschichte bleibt offen in Gottes Händen – auch wenn Hoffnung Geduld und das Aushalten von Ungewissheit verlangt. Genau dazu hat Jeremia die Menschen im Exil herausgefordert: nicht aufzugeben, sondern weiterzuleben, weiterzubauen, weiterzuhoffen. Kannst du hoffen, ohne schon die Erfüllung zu sehen? Gott kennt den Plan – auch wenn du ihn noch nicht erkennen kannst. Andreas Schuß – Teamleitung Advocacy #hoffnung #hoffnungslosigkeit #jesus #vertrauen
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19 days ago
„Du musst nicht auf einer Kanzel stehen, um ein Licht für andere zu sein“, sagt Lilis. Eigentlich wollte die 25-jährige Pastorin werden und hätte dafür einen Studienplatz bekommen. Wie viele junge Menschen wäre sie dafür aus der ländlichen Region in eine Großstadt Indonesiens gezogen. Doch Lilis blieb. Weil alle ihrer fünf Geschwister in die Großstadt gezogen waren, entschied sich Lilis, ihre Mutter nicht allein zu lassen. Seit ihrer Kindheit ging Lilis ins Kinderzentrum. Danach machte sie einen Bachelor als Grundschullehrerin. Heute unterrichtet sie vormittags in einer Schule und arbeitet nachmittags für das Kinderzentrum. Dort ist Lilis zuständig für das Mutter-Kind-Programm. Compassion begleitet Mütter dabei vor, während und nach der Geburt. Die Mitarbeiter sorgen für die lebensnotwendigen Bedürfnisse der Frauen und Kinder, wie Lebensmittel und medizinische Versorgung. Im Kinderzentrum gibt es Schulungen und gemeinsame Aktivitäten für die Mütter und ihre Babys. Meistens läuft sie durch Wälder, um Familien zu Hause zu besuchen. Von Sturmwarnungen lässt sie sich nicht abhalten. Dort angekommen sieht sie nach den Babys und bringt den Müttern neben wichtigen Erziehungsmaßnahmen auch Bibeltexte nahe. „Die Arbeit macht auch deshalb so viel Freude, weil die Familien mich warmherzig willkommen heißen, als wäre ich Teil der Familie“, erzählt Lilis. „Ich bin dankbar, Compassion-Alumni zu sein“, sagt Lilis. „Im Kinderzentrum wird der Charakter so gut geprägt wie sonst nirgends.“ Henry, Leiter des Kinderzentrums freut sich sehr über Lilis: „Ich hoffe, dass es mehr und mehr junge Erwachsene wie Lilis gibt, die andere so ermutigen und die Zukunft unseres Dorfes prägen.“ 📷 Hutama Limarta, Compassion Indonesien #MutterKindProgramm #CompassionIndonesia #socialwork #communityservice
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21 days ago
Der neunjährige Ian und seine Mutter Rocio aus Peru wollten sich gerade auf den Heimweg von der Beerdigung eines Nachbarn machen, als plötzlich starker Regen einsetzte. Die schweren Tropfen verwandelten die Straße schnell in einen Fluss. Rocio drängte Ian, schnell nach Hause zu gehen. Dort angekommen fanden sie Ians Cousine weinend vor, die mit Ians Onkel in einem Haus mit Ian und seiner Mutter wohnen. „Unser Haus wurde überschwemmt“, erzählt Ian. „Mein Zimmer war ganz durchnässt. Die Dachplatten sind heruntergefallen, sogar die über der Dusche. Am traurigsten war ich darüber, dass meine Bibel nass wurde, weil es meine einzige war.“ Seine Mutter Rocio sagt: „Ich nahm die Matratzen raus und wollte sie retten, aber sie waren unbrauchbar und rochen schlecht. Ich bekam Angst und machte mir Sorgen.“ Rocio hat kein regelmäßiges Einkommen und findet gelegentlich Jobs, bei denen sie jungen Müttern hilft, Formulare und Papiere auszufüllen oder als Security bei sozialen Events an Feiertagen. Weil Ian seit seinem vierten Lebensjahr zum Compassion-Kinderzentrum geht, bekam seine Mutter am nächsten Tag einen Anruf aus dem Kinderzentrum. Sie unterstützten die Familien, die durch den Sturm besonders betroffen waren. Ein paar Tage später erhielten Ian und seine Familie neue Dachplatten, eine Matratze, Bettzeug, ein Moskitonetz, Kleidung, Lebensmittel und Schulutensilien vom Kinderzentrum. So konnten Ians Onkel und einige Nachbarn das Dach erneuern. „Ich war sehr glücklich“, erzählt Rocio. „Die Leute aus dem Kinderzentrum waren immer gute Leute, aber das hatte ich nicht erwartet.“ Ian geht gerne ins Kinderzentrum. „Mir gefällt es am meisten, im Kinderzentrum Bibelverse auswendig zu lernen“, sagt er. „Wir haben Spaß dort, wir hören von Gott und ich mag es, meinem Paten zu schreiben.“ Fernando Sinacay, Compassion Peru #Nothilfe #Compassion #Kinderzentrum #barmherzig #bible #socialsupport
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24 days ago