Heute mit CIFY im Gespräch. 🎸
Man kennt sich lange: Seit gut 20 Jahren sind sie befreundet, die Band selbst gibt es seit elf Jahren. Die Idee zu CIFY ist nicht über Nacht entstanden, sondern über die Zeit gewachsen.
Ihren Sound beschreiben sie selbst mit klaren Worten: dreckig, laut, tief und schief. Genrelich bewegen sie sich zwischen Rock, Post-Metal, Sludge und Stoner.
Mit Blick auf die Dresdner Kulturszene sind sie eher ernüchtert: Im Vergleich zu früher wirke vieles mau, vor allem im Punkrock-Bereich. Es gebe zwar noch einzelne Orte wie die
@chemiefabrik_dresden oder den
@ostpol_dresden , doch Clubs wie U-Boot (später) Sabotage seien Geschichte. Punkrock sei insgesamt spürbar weniger geworden.
Wenn es um Wunsch-Performances geht, denken sie gern größer: orchestrale Projekte, etwa mit der
@dresdnerphilharmonie 😉 , aber auch Wunschcollabs z.B. mit
@rotorotor ,
@coilgunsnoise stehen auf ihrer Wunschliste.
Auf ihrer Projektagenda stehen außerdem besondere Ideen: Aufnahmen mit Saxofon oder ein Unplugged-Set, also bewusst akustisch und reduziert.
Acts, die man ihrer Meinung nach in Dresden auf dem Schirm haben sollte, sind
@joca.rap @neustaedterharz @atnaofficial @upsize_dresden @plotzband @fabulous__shit und
@joaldinger
Wichtige Kollektive und Strukturen sind für sie unter anderem
@elbsludgebooking Freundeskreis Freies Musizieren
@kukulida_01099 und
@super.jetski
Ihr Wunsch an die Dresdner Musik- und Kulturszene: leichter zugängliche Fördertöpfe, eine Mindestgage für Bands – und trotz aller Kritik sehen sie auch etwas Positives: Es gibt wieder viele neue Kollektive und viele junge, motivierte Bands, die Bock haben.
Und ganz wichtig:
Das nächste Konzert von CIFY findet am 20.02. im Konzertkeller vom
@riesaefau statt.
Ich freu mich, dass CIFY Teil von #SounDDcheck sind – laut, schief und genau richtig. 💥