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BHT ARCHITEKTUR

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Willkommen in der digitalen Galerie des Studiengangs Architektur der Berliner Hochschule für Technik #bht_arch
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B08 Gebäudeentwurf II / Prof. Minka Kersten, GD Heike Dertmann Freiluftbibliothek am Monbijoupark „Sanctrum Libris“ Die Freiluftbibliothek am Monbijoupark liegt direkt an der Spree und nutzt die Höhenunterschiede zwischen Flussufer und Monbijoubrücke gezielt aus. Durch die Ausrichtung nach Osten lassen sich das Morgenlicht sowie der Blick auf die Museuminsel genießen, während das angrenzende Café zum Lesen einlädt. Die geneigte Südfassade dient tagsüber als Sonnenschutz. Die eckige, an einen Sakralbau erinnernde Formensprache soll unterschiedliche Emotionen und Erwartungen hervorrufen und wirkt dabei teilweise bewusst irritierend. Die Ost- und Südfassaden sind vollständig verglast und ermöglichen einen hohen Tageslichteinfall, während die übrigen Fassaden geschlossener gestaltet sind. Beton, Holz und Glas prägen die Architektur des Gebäudes sowohl im Außen- als auch im Innenraum. Besonders das Holz verleiht dem Beton eine warme und angenehme Wirkung, die durch die im Raum verteilten Bücher zusätzlich unterstützt wird. Zeichnungen und Modellfotos: Veronika Bryl, Anastasia Postica #bht_arch
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2 days ago
B27b Bauen im Bestand / Prof. Matthias Haber WERK BUCH - Umbau und Umnutzung eines Industriedenkmals Schneiderwerk Buch Der Entwurf „Schneiderwerk Buch“ versteht sich als zeitgenössische Ergänzung des historischen Backhauses in Berlin-Pankow Buch, errichtet 1906 von Ludwig Hoffmann. Der denkmalgeschützte Bestand bildet dabei den atmosphärischen und räumlichen Ausgangspunkt, während der neue Anbau und die Außenraumgestaltung die funktionale und städtebauliche Neuordnung des Ensembles übernehmen. Der Anbau ist als Konstruktion aus Stahl und Glas mit einem Beton Sockel ausgebildet und setzt einen bewussten Kontrast zur Massivität des Bestands. Er übernimmt eine zentrale vermittelnde Rolle: Als neuer Eingang organisiert er die Erschließung des Geländes und verbindet das bestehende Backhaus mit den angrenzenden Gebäuden. Durch seine auffallende Formensprache tritt der Anbau für Vorbeigehende- und Fahrende in den Vordergrund und soll auf das Neue hinweisen. Die Transparenz des Materials ermöglicht den Blick ins Innere. Dort entsteht mit Vorhängen, die sowohl als Sonnenschutz als auch als raumgliederndes Element dienen, ein einzigartiger Raum. Das Zusammenspiel aus der Höhe des Anbaus und den transparenten Stoffen ergibt ein besonderes Raumgefühl. Ein wesentlicher Bestandteil des Entwurfs ist die Außenraumplanung, die als verbindendes Element zwischen den Baukörpern fungiert. Die Gartenanlage ist abstrakt aus Motiven der französischen und englischen Gartenkunst entwickelt und übersetzt deren Prinzipien – Achsen, Raumfolgen und klare Wegestrukturen – in eine zeitgemäße Gestaltung. Der Freiraum übernimmt dabei nicht nur eine gestalterische, sondern auch eine städtebauliche Funktion: Er erschließt die Eingänge zum Backhaus und zum Maschinenhaus und ordnet das Areal als zusammenhängendes Ensemble neu. Zeichnungen und Modellfotos: Miriam Lucht, Larissa Rodemann, Timo Schneegans #bht_arch
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4 days ago
B14 Gebäudeentwurf III / Prof. Minka Kersten, Prof. Ritz Ritzer B15 Entwerfen und Konstruieren III / Prof. Henning von Wedemeyer Gemeinsam Wohnen PAW 1. In der Alvenslebenstraße 1 entsteht ein Wohnungsbau der Gemeinschaft und Privatsphäre miteinander verbindet. Im Fokus lag der Umgang mit den Vorherrschenden Lichtverhältnissen auf einem nach Nord Westen ausgerichteten Eckgrundstück zwischen zwei 5 geschössigen Brandwänden. Im Erdgeschoss befindet sich ein Plattenladen, der die Umgebung belebt und zu einem gewöhnlichen Verkaufsgeschäft einen Ort zum Zusammentreffen der Stadtbewohner bietet. In den beiden darüber liegenden Geschossen bilden insgesamt fünf bis sechs Wohnungen eine Clustereinheit, welche durch einen Maisonette-Gemeinschaftsbereich verbunden sind. Die geschossübergreifende Struktur vereint drei zweier-Wohnquartiere, eine Familienwohnung, sowie ein rollstuhlgerechtes Wohnapartment. Dieses zweigeschossige Maisonette-Gemeinschaftsprinzip wiederholt sich im dritten und vierten Geschoss. Die Gemeinschaftsräume bieten Platz für einen großen gemeinschaftlichen Wohnbereich, sowie individuelle Nutzungen. Die Erschließung erfolgt durch am Maisonette-Gemeinschaftsraum anliegende Gemeinschaftsterrassen, die zudem eine Qualität für die Bewohner bieten. Um das Konzept der Gemeinschaft abzurunden befindet sich im Dachgeschoss ein weiterer kleinerer Gemeinschaftsbereich, sowie eine große Dachterrasse für alle Bewohner des PAW 1. Zeichnungen und Modellfoto: Arne Große, Nils Danzeisen #bht_arch
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6 days ago
🌏[JOURNÉE INTERNATIONALE]🌏 🤝L'ensam a accueilli 20 étudiants allemands de l'école d'architecture de Berlin, pendant deux jours. @bht_arch Après un accueil par le directeur Martin Chénot et une visite de l'école, les étudiants ont réalisé un workshop sur l'adaptation de l'habitat au climat méditerranéen. Ils ont présenté leur recherche et réflexion à partir de maquettes. Le séjour s'est clôturé par une discussion entre Daniel Andersh, Vinicius Raducanu et Ayse Hicsasmaz. 👏Bravo à l'équipe du service des relations internationales pour l'organisation de cette journée.
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10 days ago
B14 Gebäudeentwurf III / Prof. Minka Kersten, Prof. Ritz Ritzer Gemeinsam Wohnen r e f u g i a . p e r s p e k t i v e   Das Projekt r e f u g i a reformuliert den Begriff des Frauenhauses und macht bisher Unsichtbares sichtbar. Der Entwurf stellt keinen anonymen Ort dar, sondern ein bewusst gestaltetes Zuhause. Ein Raum, der Sicherheit bietet und gleichzeitig neue Perspektiven schafft. Das Wohnhaus richtet sich an Frauen, Jung und Alt, Mütter und ihre Kinder. r e f u g i a vereint individuelle Lebensgeschichten, bietet ihnen den benötigten Raum und schafft die Möglichkeit, ihre Geschichten neu zu schreiben, in einer geschützten Umgebung. Öffentliche und halböffentliche Nutzungen wie ein Café sowie Yoga- und Bewegungsräume sollen den Bewohnerinnen ermöglichen, erste Schritte zurück in die Arbeitswelt zu schaffen. Begegnung, Austausch und Selbstbestimmung sollen gemeinschaftlich gefördert werden. Der architektonische Grundgedanke spiegelt sich in unserem Konzept des Frauenhauses mit einem klar strukturierten, brutalistisch angelehnten Baukörper wider. Clusterwohnungen bieten einen persönlichen Rückzugsort, Gemeinschaftsräume Orte der Begegnung und des Austauschs. Die massiven Ziegelwände bilden mit den Stützen die Tragstuktur unseres Baukörpers. Ein wiederkehrendes gestalterisches Motiv ist der Trichter als räumliche Übersetzung des Entwurfsgedankens. Er findet sich in unserem Eingangsbereich, in der vertikalen Erschließung, sowie den lichtgebenden, trichterförmigen Lichtspalten wieder. r e f u g i a verbindet Schutz und Offenheit, Schwere und Licht, und fördert Gemeinschaft sowie Individualität. Unser Entwurf soll einen architektonischen Rahmen dafür schaffen. Zeichnungen und Modellfotos: Anna Adam, Ruth Dray #bht_arch
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10 days ago
M07a Bauen im Bestand II / Prof. Dr.-Ing. Henrike Schoper, Dipl. Ing. Jakob Becker Schwieriges Erbe - Neues Waldhaus Grillenburg   Neues Jägerhaus & Ensemble   Verborgen, historisch gewachsen und von Wandel geprägt, liegt die Schlossinsel Grillenburg im Tharandter Wald südwestlich von Dresden. Umgeben von künstlichen Seen bildet sie einen Ort zwischen Isolation und Begegnung, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht und durch unterschiedliche politische Epochen geformt wurde. Das Projekt „Neues Jägerhaus & Ensemble“ transformiert die historische Insel in ein zeitgemäßes Ausstellungs- und Vermittlungszentrum. Im Fokus steht der sensible Umgang mit dem belasteten Erbe der NS-Heimatstilarchitektur, dem eine neue architektonische Erzählung entgegengesetzt wird, die den Wald als vielschichtigen Lebensraum begreift. Das in den 1930ern erbaute Neue Jägerhaus wird nicht als Solitär, sondern als Teil eines Ensembles verstanden. Durch die Ergänzung von Künstlerresidenzen, Lernküche, Workshopräumen und einem Café entsteht ein lebendiger Waldcampus. Architektonisch wird das Gebäude radikal ausgehöhlt: Es bleibt nur die äußere Hülle mit Tragstruktur, während eine neue, eigenständige innere Kubatur eingesetzt wird. Der entstehende Zwischenraum fungiert als umlaufender musealer Erschließungsweg, der Alt und Neu kontrastiert erfahrbar macht. Der Zugang erfolgt über einen teilunterirdischen Neubau, dessen Form aus einer Spiegelung des Bestandsgrundrisses entwickelt ist. Von dort führt ein Aufzug in den historischen Bunker, der als isolierter Erinnerungsraum dient. Eine skulpturale Treppenanlage organisiert die vertikale Erschließung und bricht die bestehende Ordnung auf. Die räumliche Dramaturgie folgt der Schichtung des Waldes: vom geologischen Untergrund über den Waldboden bis hinauf zu den Baumkronen und dem Dachraum.   Zeichnungen und Modellfotos: Lukas Jarsumbeck, Robin Köpfler, Adrian Ricken #bht_arch
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12 days ago
AUSSTELLUNG // SEIDE, SPARGEL, TABAKPFLANZEN - HUGENOTTISCHES ERBE IN BRANDENBURG Ausstellungseröffnung am 10. Mai 2026 im Tabakmuseum Vierraden Die Sonderausstellung „SEIDE, SPARGEL, TABAKPFLANZEN - HUGENOTTISCHES ERBE IN BRANDENBURG“ im Garten des Tabakmuseums Vierraden entstand in Zusammenarbeit der BHT mit der Humboldt-Universität zu Berlin.  Die Ausstellung ist open air und über den ganzen Sommer - nämlich parallel zum Wachsen und Ernten der Tabakpflanzen -  bis Ende September zu sehen und kann ab dem 10. Mai bis zum 4. Oktober 2026 im Rahmen der Öffnungszeiten und nach individueller Vereinbarung besucht werden. Das Tabakmuseum öffnet bereits ab dem 2. Mai 2026 seine Pforten. Vernissage im Tabakmuseum
Wann: Sonntag, 10.5. um 15 Uhr
Wo: Breite Str. 14, 16303 Schwedt/Oder, Ortsteil Vierraden. 
Gartenfest mit Live-Musik.
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17 days ago
M01a Entwerfen und Konstruieren / Prof. Rüdiger Ebel Trabant - Geomatikum Hamburg Das Projekt Trabant beschäftigt sich mit der Sanierung und Erweiterung eines Hochschulgebäudes für Mathematik, Physik und Geowissenschaften der Universität Hamburg. Die bestehende Bausubstanz aus den 1980er Jahren ist räumlich nicht mehr für modernen Universitätsbetrieb geeignet und besonders im Fassadenbereich auch mit Bauschäden belastet. Ziel der Arbeit ist es daher, für die voraussehbare Zeit unmittelbare Schäden am Gebäude abzuwenden und anschließend die Struktur räumlich und baulich zu modernisieren. Der Kernansatz des Entwurfs ist eine größtmögliche Erhaltung der bestehenden Bausubstanz. Die im Stahlbeton gespeicherten grauen Emissionen sollen so lange wie möglich erhalten, und nicht durch neu produzierte Bauteile mit identischer Funktion ersetzt werden. Deshalb werden in einem ersten Schritt die Bestandsbrüstungen an kritischen Stellen saniert und durch eine Verkleidung mit wiederverwendetem Trapezblech vor weiterer Erosion geschützt. Diesem Ethos folgend, wurden auch weitere Potenziale für Bauteilwiederverwendung im Entwurf untersucht. In einem weiteren Schritt wurde die räumliche Qualität und Identität des Gebäudes behandelt. Das bestehende Hochhaus wird in dreigeschossige Zonen augeteilt, welche verschiedene Nutzungsprofile des Hochschulbetriebs bedienen. Die Struktur wird durch einen zusätzlichen Turm ergänzt, dem namensstiftenden „Trabant“, welcher in jedem dritten Geschoss große Flächen mit Freiraumcharakter bietet. Diese werden je nach Nutzungsprofil der dreigeschossigen Zone bespielt. Durch den Turm werden die Höhe und vertikale Organisation des Gebäudes im Innenraum unmittelbar erfahrbar. Gleichzeitig wirkt die Struktur als „Leuchtturm“ im Stadtraum und verleiht dem vorher als trist wahrgenommenen Gebäude zusätzliche Identität. Zeichnungen: Hannes Marbin, Armin Przywara, Egmont Wittig #bht_arch
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19 days ago
M07a Bauen im Bestand / Prof. Dr. Henrike Schoper, LB Jakob Becker Waldweg Grillenburg Der Waldweg Grillenburg aktiviert das Areal um das historische Jägerhaus durch die gezielte Revitalisierung, Erweiterung und Vernetzung der bestehenden Gebäude. Das ehemalige Fahrerhaus bildet den Auftakt des Ensembles und fungiert als Informationspunkt mit Shop und Ticketverkauf. In kurzer Distanz folgt das neue Café, bestehend aus einer Überdachung und einem eigenständigen, gehüllten Baukörper. Zur Adaption der historischen Bautradition greifen alle Neubauten das Motiv des Dachstuhls auf. Sämtliche Ergänzungen sind als Holzkonstruktionen ausgebildet, wobei jedes Gebäude eine eigene Interpretation entwickelt. Ein neu errichteter Aussichtsturm neben dem Bootshaus ermöglicht weite Blicke über das Areal und die Waldlandschaft. Die ehemalige Kegelbahn wird zu einem Museumsgang umfunktioniert und mündet in eine verbindende Überdachung zwischen Kegelbahn und Jägerhaus. An dieser Schnittstelle liegt der neue Haupteingang. Eine zurückhaltende Erweiterung nimmt die Kubatur des Bestands auf, integriert das Fluchttreppenhaus und ergänzt das Volumen unaufdringlich. Im Inneren des Jägerhauses öffnet sich ein doppelgeschossiges Foyer, geprägt von den vier bestehenden Kaminzügen. Hier befinden sich Garderobe und Nebenräume. In den Gewölberäumen ist ein Archiv zur Ortsgeschichte untergebracht. Das Haupthaus nimmt die Ausstellungsräume auf. Die bestehende Kreuzstruktur bleibt erhalten, wird jedoch durch Wandnischen, Vitrinen und Stellwände räumlich relativiert. Der ehemalige Haupteingang ist nur noch als blinde Öffnung ablesbar, die historische Treppe wurde entfernt, wodurch die ursprüngliche Achsialität bewusst geschwächt wird. Den Abschluss des Rundgangs bildet das ehemalige Gärtnerhaus mit Erweiterung als Gegenpol zum Fahrerhaus. Hier befinden sich eine Holzwerkstatt sowie Räume für Workshops und Bildungsangebote. Alle Neubauten ordnen sich den Bestandsbauten unter und ergänzen den Weg subtil durch reduzierte Materialität mit dunkelgrün lasierter Holzschalung im Außenraum sowie roh belassenen Holzoberflächen im Inneren. Zeichnungen und Modellfotos: Gertje Koslik, Sebastian Schlums
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26 days ago
M01a Bauen im Bestand / Roland Poppensieker WIR – Das Quartier am Leuchtturm: Wohnen – Interaktion – Raum für Begegnung Der Entwurf knüpft an Wittstocks kleinstädtischen Maßstab und seinen historischen Charakter an und übersetzt ihn in ein zeitgemäßes Ensemble aus Wohnen, Arbeiten und gemeinsam nutzbaren Angeboten. Der Erhalt des vorhandenen Baubestands ist konstitutiver Bestandteil des Konzepts. Die Gebäude werden instand gesetzt und es werden lediglich kleine Änderungen vorgenommen, um ihren Charakter zu bewahren. Gemeinschaftliche Nutzungen wie ein Quartierscafé und kleine Werkstätte finden am Knotenpunkt der Kreuzung ihren Platz. Entlang der Heiligegeiststraße vervollständigen fünf Neubauten das Ensemble, welche sich in Volumen und Rhythmus in das bestehende Straßenbild einfügen. Die Tiny Houses sind zum Wohnen für Familien konzipiert. Den räumlichen und programmatischen Höhepunkt bildet der „Leuchtturm“ im rückwärtigen Grundstücksbereich unmittelbar an der Stadtmauer. Die bestehende Remise wird mit einem zeitgemäßen, klar ablesbaren Baukörper ergänzt und erweitert. Hier verdichten sich die öffentlichen Nutzungen mit anmietbaren Räumen für Ausstellungen und Veranstaltungen für das gesamte Quartier. Zeichnungen und Modellfotos: Anne Fahrig, Emelie Grambauer, Sarah Schulz #bht_arch
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27 days ago
B14 Entwerfen und Konstruieren / Prof. Henning von Wedemeyer    Der Entwurf Core 34 präsentiert ein lebendiges Gebäude im Herzen des Quartiers. Es bricht die Grenzen zwischen öffentlichem Raum und privatem Wohnen auf und schafft eine neue Qualität des städtischen Miteinanders. Die unteren beiden Geschosse fungieren als pulsierendes Herzstück für die Nachbarschaft. Im Erdgeschoss befinden sich ein einladendes Café und ein flexibler Veranstaltungsraum als soziale Schnittstelle zur Straße. Im ersten Obergeschoss sind eine Stadtteilbibliothek sowie soziale Beratungsräume untergebracht. Durch eine offene Galeriebauweise sind beide Ebenen miteinander verwoben. Die vertikale Offenheit fördert Kommunikation und schafft ein großzügiges, helles Raumgefühl. Ab dem dritten Obergeschoss entfaltet der Entwurf seine namensgebende Besonderheit, den zentralen Erschließungskern. Dieser Kern ist mehr als ein Treppenhaus. Von oben durch Tageslicht geflutet, wirkt er wie eine vertikale Lichtskulptur und bildet das Rückgrat der Wohnbereiche vom dritten bis zum fünften Obergeschoss. Fensterbänder belichten die Wohnungen nicht nur von der Fassade, sondern auch aus diesem hellen Zentrum heraus. Es entsteht ein Spiel aus Licht und Schatten, das den Flurzonen eine ruhige Atmosphäre verleiht. Pro Etage entstehen vier Wohneinheiten. Das Herz jeder Wohnung ist ein zentraler Sanitärkern. Er ist vollständig umgehbar und ermöglicht eine fließende Raumsequenz ohne Sackgassen. In die Wandflächen integrierte Schränke lassen Stauraum und Technik verschwinden, sodass die kompakten Grundrisse großzügig wirken. Den Abschluss bildet eine begrünte Dachterrasse als gemeinschaftlicher Rückzugsort mit Blick über die Stadt. Sie bietet Raum für Urban Gardening, Entspannung und nachbarschaftliche Begegnungen. Die Konstruktion folgt einem nachhaltigen Ansatz in Holzmassivbauweise. Lediglich der zentrale Erschließungskern sowie die Brandwände sind aus Stahlbeton ausgeführt, während die übrige Struktur in Holz realisiert wird. Zeichnungen und Modellfotos: Leon Timm, Florens Herkenhoff #bht_arch
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1 month ago
LOOM x PROFs Am Dienstag waren unsere Professor:innen bei unserer „WHO HAS SHAPED YOU?“ Ausstellung in der BDA Galerie zu Besuch. Nach einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung sind wir ins Gespräch gekommen und haben darüber diskutiert, wie wir künftig enger zusammenarbeiten und Veränderungen in der Lehre anstoßen können. Ein offener, ehrlicher Austausch, der gezeigt hat, wie viel möglich ist, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und wir uns einander zuhören. Wir nehmen viel daraus mit und hoffen, den Dialog bald fortzusetzen. Danke an alle Professor:innen und LOOMies, die da waren 🌸 Fotos: Lennart Vogler
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1 month ago