Gemeinsam mit der @architektenkammer_berlin und weiteren Verbänden der Planungsbranche fordert der BDA Berlin im Vorfeld der 2026 anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen einen grundlegenden Kurswechsel in der Stadtentwicklung Berlins.
Auf Initiative der AK Berlin haben die Verbände das gemeinsame Positionspapier „Berlin (weiter) bauen“ verfasst. Darin fordern sie entschlossenes Handeln und umfassende Maßnahmen zur Förderung von Baukultur, Klimaschutz und bezahlbarem Wohnraum. „Berlin braucht jetzt eine echte Bauwende – ökologisch, sozial und qualitätsorientiert. Planung ist keine Nebensache, sondern eine zentrale Zukunftsaufgabe für diese Stadt“, betont der Präsident der Architektenkammer Berlin Prof. @eikeroswag .
Im Mittelpunkt stehen fünf Handlungsfelder:
▪Baukultur fördern und wahren
▪Klimaresilienz stärken
▪Mobilität zeitgemäß entwickeln
▪Lebenswerte Quartiere und Wohnraum für alle schaffen
▪Planungskultur als Grundpfeiler für Qualität sichern
Die Vorsitzenden des BDA Berlin Laura Fograsi-Ludloff und Hajo Paap erklären:
„Wir stehen bereit, die Bauwende voranzubringen und am Umbau Berlins zu einer nachhaltigen, sozial ausgewogenen und lebenswerten Metropole mitzuwirken. Mit unserem gemeinsamen Positionspapier zeigen wir konkrete Wege auf, wie dies gelingen kann. Die Politik muss die entsprechenden stadtentwicklungspolitischen Weichen stellen.“
Zugleich betonen sie:
„Als Architektinnen und Architekten haben wir in unserer Arbeit immer auch die Stadt und ihre Gesellschaft im Blick. Diese Expertise als Garant für eine sozial nachhaltige Stadt muss erhalten und gefördert werden: durch Marktzugang, faire Verfahren und die Trennung von Planung und Ausführung.“
Link zum Positionspapier in Lang- und Kurzfassung in Bio.
Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des BDA Berlin,
unsere nächste Ausstellung NEU IM BDA widmen wir den 2026 in unseren Landesverband berufenen Mitgliedern und zeigen ausgewählte Arbeiten aus ihrem Werk.
Wir laden Sie herzlich zur Vernissage ein, die am 12. Mai 2026 um 19 Uhr in der BDA Galerie Berlin stattfindet.
In diesem Jahr wurden 32 Architektinnen und Architekten sowie ein außerordentliches Mitglied neu in den Berliner Landesverband des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA berufen. Mit der Berufung würdigt der BDA herausragende architektonische Leistungen ebenso wie ein besonderes Engagement für Baukultur und Berufsstand.
NEU IM BDA bietet Gelegenheit, die „Neuen“ kennenzulernen. Was kennzeichnet ihre Arbeit? Welche konkreten Projekte und Entwürfe sind beispielhaft für ihr Werk?
Die Ausstellung zeigt eine große Vielfalt architektonischer Aufgaben – darunter zahlreiche Projekte im Bestand –, geprägt von den individuellen Handschriften der neuen BDA-Kolleg:innen. Die Bandbreite reicht dabei von städtebaulichen Planungen und Großprojekten bis hin zu kleinen, gleichermaßen exzellenten Vorhaben, die beispielhaft für eine qualitätvolle Baukunst stehen.
NEU IM BDA wird bis zum 28. Mai 2026 in der Galerie des BDA Berlin gezeigt.
NEU IM BDA
Ausstellung BDA Galerie Berlin: 13. – 28.05.2026
Vernissage: 12.05.2026, 19:00 Uhr
BDA Galerie Berlin
Mommsenstraße 64, 10629 Berlin
Öffnungszeiten montags – donnerstags 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung
T 030 886 83 206, [email protected]
Grafik:
STUDIO RIETHMÜLLER
#bdaberlin #architektur #baukultur
Franziska Eichstädt-Bohlig beim BDA Berlin anlässlich der Buchvorstellung von „Grundeigentum verpflichtet – Warum wir eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik brauchen“ am 15.04.2026. über die Rolle des entschuldeten Bestands als Potenzial für bezahlbares Wohnen. #bodenpolitik #mieten #buchvorstellung
Gemeinsam mit dem studentischen Kollektiv LOOM laden wir am 24. April 2026 um 18.30 Uhr zur Finissage unserer Ausstellung „WHO HAS SHAPED YOU?“ in die BDA Galerie ein.
Wer prägt unsere schöpferische Identität? Haben wir unsere Vorbilder bewusst gewählt oder wurden sie uns vorgegeben? Wie beeinflussen diese Vorbilder unsere Wahrnehmung, unser kreatives Selbstbild und unser Berufsbild und wie können wir diese Muster aufbrechen?
Die Ausstellung WHO HAS SHAPED YOU? setzt sich mit den Prägungen unserer schöpferischen Identität auseinander. Sie hinterfragt stereotype Vorbilder und macht Repräsentationslücken anhand verschiedener Stationen sichtbar. Aus studentischer Perspektive eröffnet sie einen Raum für Reflexion, Kritik und neue Bezugspunkte.
Im Zentrum der Finissage steht eine Paneldiskussion unter der Leitfrage „Wie geht es jetzt weiter?“. Gemeinsam mit Gästen aus Praxis, Lehre und Studierenden möchten wir uns darüber unterhalten, wie sich Themen rund um Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und strukturelle Ungleichheiten langfristig in der Baukultur und Architekturausbildung verankern lassen.
Hierbei soll sich im gemeinsamen Dialog der Blick bewusst nach vorne richten und über die Ausstellung hinaus nach weitergehenden Möglichkeiten gesucht werden, um die in der Ausstellung sichtbar gewordenen sozialen Fragestellungen selbstverständlicher Teil der Lehre und Praxis werden zu lassen, ohne das diese als „Special Interest“ einzelner marginalisierter Gruppen betrachtet werden.
WHO HAS SHAPED YOU?
Finissage: 24.04.2026
Panel-Diskussion: 19:00 Uhr
Live-Musik: 21:00 Uhr
Panelgäste:
Marina Kuck
Vizepräsidentin der @architektenkammer_berlin
Architektin und Beraterin
Perspektivwechsel
Studentische Initiative an der @fachhochschulepotsdam@bht_loom
Studentisches Kollektiv an der Berliner Hochschule für Technik (BHT)
Prof. @henningvonwedemeyer
Prodekan des Fachbereichs Architektur und Gebäudetechnik an der Berliner Hochschule für Technik BHT
Professor für Baukonstruktion und Entwerfen
Hajo Paap
Vorsitzender BDA Berlin, Architekt
Kurator:innen der Ausstellung
LOOM, @transstruktura und Elke Duda (@wia_berlin )
Mit freundlicher Unterstützung @grohe_de
“Who has shaped you?”
Gemeinsam mit dem Netzwerk LOOM besuchen wir ihre aktuelle Ausstellung „WHO HAS SHAPED YOU?“ in der BDA Galerie Berlin.
LOOM wird uns persönlich durch die Ausstellung führen und Einblicke in ihre Arbeit geben. Im Anschluss bleibt Zeit für Austausch und Vernetzung.
LOOM ist ein feministisches und intersektionales Netzwerk aus Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Berliner Hochschule für Technik. Das Kollektiv setzt sich kritisch mit Strukturen in Architektur, Stadtplanung und insbesondere der Architekturausbildung auseinander und arbeitet daran, diese vielfältiger, gerechter und inklusiver zu gestalten.
Die Austellung „WHO HAS SHAPED YOU?“ beschäftigt sich mit der Frage, welche Menschen, Vorbilder und Strukturen unsere gestalterische Identität prägen. Sie untersucht, wie Einflüsse aus Ausbildung, Praxis und persönlichen Erfahrungen unser Verständnis von Architektur formen – und lädt dazu ein, bestehende Narrative zu hinterfragen und neue Perspektiven sichtbar zu machen.
Anmeldung bis 10.04.2026 an [email protected]
Wir freuen uns auf euch!
#studiumlandschaftsarchitektur #studiumarchitektur #lehre #architecture #landscapearchitecture #netzwerken
@bht_loom@wia_berlin@bda.berlin@bdla.de@tud_pflanze@fg_code@fg.lob
Special mit Gast in #Berlin! „Architektur des Glücks“ wirft einen Blick auf soziale und raumplanerische Aspekte des Bauens. Was passiert mit Gebäuden, die ‚nutzlos‘ geworden sind? Eine tragische, skurrile Geschichte – zum Staunen und Nachdenken. Seid ihr dabei?
🎥Berlin @filmkunst66
📅 Mittwoch, 04.03.
⏰ 18:00 Uhr
🎙️Zu Gast: Laura Fogarasi-Ludloff (BDA).
#ArchitekturDesGlücks #Dokumentarfilm #architekturfilm
HEUTE: Curator’s Talk
„Architektur zwischen Norm und Experiment“
19 Uhr | BDA Berlin | Mommsenstraße 64
mit
Dr. Jürgen Tietz, Nachkriegsmoderne Experte, Architekturkritiker, Berlin
Tillmann Wagner, Architekturexperiment Experte, Studio Tillmann Wagner, Berlin
V-Prof. Dr. Gernot Weckherlin, Ernst Neufert Experte, Hochschule Anhalt
Leyla Oduncu, Katharina Middelkamp, Jan Floreck, Next Gen Expert:innen, PBSA Düsseldorf
Moderation:
Prof. Astrid Bornheim, PBSA Düsseldorf
Prof. Jan R. Krause, AMM Bochum
Das Expert:innengespräch und die Ausstellung „under pressure" nehmen das Doppeljubiläum 125 Jahre Ernst Neufert und 90 Jahre Bauentwurfslehre zum Anlass, Themenfelder wie Einfachheit und Komplexität, Mindeststandards und Mindestmaße, Materialressourcen und Materialminimum interdisziplinär, divers und kritisch zu diskutieren und eine Neubewertung des architektonischen Erbes der Nachkriegsmoderne in Zeiten der Bauwende zu reflektieren.
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Die von Astrid Bornheim kuratierte Ausstellung ist eine Kooperation der BDA Galerie Berlin mit der PBSA Peter Behrens School of Arts | Hochschule Düsseldorf und dem Masterstudiengang AMM Architektur Media Management | Hochschule Bochum.
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