Die fabelhaften Brückner Bros: Jetzt im @stern (fotografiert von @fritz.beck im Festsaals des Alten Wirt Riedering, wo sie als Schuhplattler und Musikanten und Darsteller im Hirtenspiel einst angefangen haben)
Maximilian.: Was viele nicht wissen: Flo hat vor mir gedreht.
Florian: … weil du auf der Schauspielschule warst und deshalb die Rolle nicht übernehmen durftest. Also hast du mich empfohlen.
Maximilian.: Aber du hast dir das ja trotzdem hart erarbeitet und musstest das Casting bestehen.
Florian: (spielt hochgestochen) Unsinn, ich hab deinen großen Namen ausgenützt!
Maximilian: Im Ernst, wir haben ein Prinzip: Wir treten nie gegeneinander um eine Rolle an. Wir machen vorher untereinander aus, wer zum Casting hingeht. Beim Pumuckl war das so. Am schönsten ist, wenn wir etwas gemeinsam machen, etwa jetzt für „Jennerwein“, einen Film, bei dem ich das Drehbuch schreibe und Flo die Hauptrolle spielt.
Florian.: Am besten funktionieren wir als Synergie.
Es gab eine Zeit ohne James Bond, so wie gerade. Timothy Dalton war als Agent eher ruhmlos 1989 in Pension gegangen, meine Freunde Irene Kisling, Kaveh Ahi und Peter Cermak grübelten darüber, welches Motto unser Clubbing im MEKKA auf der Mariahilfer haben sollte – und entschieden uns für eine 007-Nacht mit einer Verfolgungsjagd zweier Stuntmen auf der Außenfassade, tanzenden Bond-Girl-Gogos hinter beleuchteten Wänden im Schattenriss, russischer Generäle am Einlass. Nur wenige Wochen später sollten die Brokkolis verkünden, dass Pierce Brosnan übernimmt. Wir waren eine gute Urlaubs-Vertretung.