Wir freuen uns, mit euch unseren neuen Webauftritt zu teilen: Nun sind wir besser auf jenes ausgerichtet, wofür wir mit dieser Seite Raum schaffen wollen: das Erforschen, Vernetzen, Diskutieren, Intervenieren und Publizieren!
Graphic Design: Malaïka Schürch @malaikaschuerch ✨
OLIWIA HÄLTERLEIN
Wir Töchter
📅Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr
📍Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, 4051 Basel
Eine Familie, zwei Jahrhunderte, drei Frauen: Die Grossmutter, Marianna, wächst am Ende des Zweiten Weltkriegs auf und führt das Leben einer einfachen Bäuerin. Ihre Tochter Róza verlässt das vom Sozialismus geprägte Dorf und folgt Szymek nach Gdansk, wo die Schuhe auf dem Asphalt klackern und die Solidarnosc-Revolution ihre Anfänge nimmt. Ihre Tochter Waleria wächst im Westen des wiedervereinigten Deutschlands auf. Sie verlernt ihre Muttersprache und die Welt ihrer Babcia Marianna, einst ihr Zuhause, rückt in immer weitere Ferne. Doch als die erwachsene Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, stellen sich ihr unerwartete Fragen: Was bedeutet es, die Letzte zu sein? Was schuldet Waleria den Frauen in ihrer Familie? Und welche Geschichten gehen mit ihr zu Ende? «Ein Buch wie eine Matrjoschka!» (Barbi Marković)
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe «Körper erzählen». Sie lädt dazu ein, anhand einer Konstellation aus aktuellen, klugen und ästhetisch selbstbewussten Texten Fragen zu Genealogien, Körpererfahrungen und Gewaltverhältnissen gemeinsam nachzugehen.
Eine Kooperation zwischen dem Literaturhaus Basel und Art of Intervention.
Moderation: Cornelia Pierstorff
Foto: @minz.und.kunst
Herzliche Einladung zu «The Most Wuthering Heights Day Ever»!
🕔 20.5., 17-20 Uhr
📍 Kunstmuseum Basel | Neubau, Raum «Anlieferung»
♿ Wir bemühen uns, eine möglichst barrierearme Teilnahme zu ermöglichen.
🔗 Link in Bio für alle Details!
Kate Bushs Musikvideo «Wuthering Heights» inspiriert seit seiner Veröffentlichung weltweite Flashmob-Events unter dem Titel «The Most Wuthering Heights Day Ever». Ein zentraler roter Faden dieser Flashmobs ist die rote Bekleidung der Tanzenden – wie im Video von Bush.
Diese Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms 25 Jahre Zentrum Gender Studies. In Kooperation mit AoI und dem queer-feministischen Tanzkollektiv femtak @femtak bringt das ZGS diese Performance nach Basel.
Nach einer kurzen Ansprache von Andrea Braidt eröffnet das spielerische Einüben und Überzeichnen der Choreografie einen Raum für kollektive, ästhetische und affektive Erfahrungen von Gleichheit in der Differenz. Anschliessend wird der Flashmob bei gutem Wetter auf dem Theaterplatz durchgeführt; bei schlechtem Wetter im Kunstmuseum Basel.
Konzept & Organisation: Dominique Grisard & Doris Leibetseder, mit freundlichem Dank an das Kunstmuseum Basel @kunstmuseumbasel , femtak und Art of Intervention
Bild: Drei Frauen einen Text lesend, Leipzig 1948. Foto: Renate und Roger Rössing. Quelle: Deutsche Fotothek via Wikimedia Commons, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany.
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#artofintervention #tmwhde #flashmob #katebush #dance
Nadia Brügger und Valerie Meyer stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit über Schweizer Schriftstellerinnen in den 1970ern vor: In einem öffentlichen Gastvortrag am 7. Mai, um 14 Uhr, im Deutschen Seminar der Universität Zürich.
Andrea Zimmermann schreibt in diesem Beitrag darüber, weshalb diese Arbeit so wichtig ist.
Die Ergebnisse ihrer Forschung publizierten Brügger und Meyer letztes Jahr unter dem Titel «Widerstand und Übermut: Schweizer Schriftstellerinnen der 1970er Jahre» im Hier und Jetzt Verlag.
🔗 Link in Bio
Slide 1: «Schreibenden Frauen begegnen. ‹Widerstand und Übermut› – eine Einladung von Andrea Zimmermann»
Slide 2: «Ein Buch, dem eine intensive Recherche in Archiven vorausging: Die Autorinnen [Nadia Brügger und Valerie-Katharina Meyer] haben es sich zur Aufgabe gemacht, der beeindruck-enden Literatur-produktion von Frauen in den 1970er Jahren in der Schweiz nachzugehen.» Zitat von Andrea Zimmermann
Slide 3: «Es sind zwar erst 50 Jahre, doch viele Autorinnen, die damals debütierten, sind aus dem kollektiven Gedächtnis verschwun-den. [Dabei wurden] diese Autorinnen nicht einfach «vergessen»: von einem passiven Vorgang kann nicht die Rede sein.» Zitat von Andrea Zimmermann
Slide 4: «Es ist ein großer Verdienst von Nadia Brügger und Valerie-Katharina Meyer, diese Themen, Genealogien und Autorinnen wieder sichtbar zu machen.» Zitat von Andrea Zimmermann
Slide 5: «Gastvortrag: Dr. Nadia Brügger, Dr. Valerie Meyer. 07.05., 14 Uhr, Uni Zürich, Deutsches Seminar, Raum SOD-1-105»
Bild: Drei Frauen einen Text lesend, Leipzig 1948. Foto: Renate und Roger Rössing. Quelle: Deutsche Fotothek via Wikimedia Commons, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany.
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#artofintervention #widerstandunduebermut #feminismus #autorinnen #literaturbetrieb
«Wenn diese Verbindungen nicht ‹natürlich› und ‹universell› gegeben sind, wie lange behauptet wurde, dann können wir sie verändern.»
Aline Vogt @alinalinsta hat jüngst ihren PhD mit einer Arbeit über Mensch-Tier- und Geschlechterverhältnisse in der französischen Aufklärung abgeschlossen. Für AoI nutzt sie ihr vertieftes Wissen für einen Eintrag im Lexikon der Intervention zum Begriff «Tier».
🔗 Link in Bio
Slide 1: «T wie Tier. Von Aline Vogt. Lexikon der Intervention.»
Slide 2: «Obwohl der Mensch selbst ebenfalls ein Tier ist, wird durch diesen Abgrenzungs- beziehungsweise Abwertungsprozess «der Mensch» sprachlich überhaupt erst laufend hergestellt.» Zitat von Aline Vogt
Slide 3: «Es gilt deshalb, gerade auch aus einer feministischen Perspektive, die Selbstverständlichkeit zu hinterfragen, mit der einige Tiere heute objektiviert und nutzbar gemacht werden.» Zitat von Aline Vogt
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#artofintervention #lexikonderintervention #tier #feminismus #tierrechte
«Dabei implizieren all diese Weisen des Flanierens neue Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten; andere Tempi des Unterwegsseins und eine andere Verteilung von Aufmerksamkeiten, die zur Schaffung neuer Allianzen führen kann.»
Julia Rüegger @julia_rueegger schreibt in ihrem Eintrag für das Lexikon der Intervention über das Flanieren und bietet dabei einen ausführlichen Einblick in die Geschichte und Gegenwart dieser besonderen Art des Gehens, einer Praxis «des ziellose[n], zweckfreie[n] Umherschweifen[s]».
🔗 Link in Bio
Slide 1: «F wie Flanieren. Vom ziellosen Gehen als widerständige Praxis. Von Julia Rüegger. Lexikon der Intervention.»
Slide 2: «So ist dem Flanieren von Beginn an der Widerstand gegen eine herrschafts-förmige Ordnung der Stadt eingeschrieben, die sich im Zuge der Rationalisierung, Zentralisierung, Militarisierung und Kommodifizierung der modernen Großstädte bemächtigte.» Zitat von Julia Rüegger
Slide 3: «[S]eit einiger Zeit [werden] herrschaftskritische und inklusive Formen des Flanierens erprobt, die oftmals von jenen ausgehen, die in der klassischen Tradition des Flanierens ausgeklammert blieben.» Zitat von Julia Rüegger
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#artofintervention #lexikonderintervention #flanieren #derive