Titel: “Selbsthilfe”
Eine Lampe (ca. 40cm hoch, 15cm im Durchmesser), eine Epoxidharzplatte (18x24cm) und 6 Glückskekszettel, sowie die Materialien in Glasgefäßen.
Materialien: IKEA-Lampe, Glückskekse, Epoxidharz, Glasgefäße
Für "!M S!NN.²" vom
@knoten.kollektiv
Inspiriert von einer Arbeit von
@benleander_ und Vera Hagemann
Über People Pleasing in Situationen, in denen man Grenzen setzen möchte.
“Du musst niemandem vorspielen, nicht gewachsen zu sein.”
“Du hast die Wahl zu gehen.”
“Du schuldest niemandem ein Lächeln”
“Wenn du nicht streiten möchtest, ist es auch eine Option nicht hinzugehen.”
“Was mit einer Person passiert, nachdem du sie aus deinem Leben cuttest, ist nicht deine Verantwortung.”
“Wenn die jemand Energie kostet, musst du der Person auch keine Energie geben.”
In zahlreichen unterschiedlichsten zwischenmenschlichen Beziehungen kommen wir in die Situation, runterzuschlucken. Das ist schließlich, was einem beigebracht wird: lächeln, keinen Streit vom Zaun brechen, nicken, abwinken. Doch egal ob mit einer fremden Person, welche einen ungewollten Kommentar von sich gibt, oder einem Familienmitglied, das alte Muster wiederholt, manchmal wünscht man sich, eine Grenze ziehen zu dürfen. Auszubrechen. Eine Situation, die einem eh schon unangenehm ist, für die andere Person auch unangenehm zu gestalten. Und manchmal wünscht man sich, dass irgendjemand einem die Erlaubnis dafür gibt. Vielleicht eine höhere Macht, vielleicht eine gute Freundin, vielleicht auch ein Glückskeks. Deswegen muss man manchmal selbst Hand anlegen, Manifestationen bauen, vielleicht so tun, als wäre es nicht die eigene Idee gewesen. Sich selbst beraten und herauslesen, was für einen am Besten ist. Damit niemand mehr die Verantwortung hat, aus Scheiße Gold zu machen.