AD ACE (
@ad___ace ) spricht bei KICKDRUM über eine Zeile aus einem ihrer Songs die ihr am meisten bedeutet: „‚Bin zu frech, zu gay, zu broke und zu asozial? Baba, ich bin gerne so, was soll ich dir noch sagen.‘ Mein Dad fand ab irgendeinem Zeitpunkt in meinem Leben alles scheiße, was ich gemacht habe. Ich habe nicht ausgereicht, meine Partnerin war falsch, wie ich mich gekleidet habe, war hässlich und unangebracht, meine Wahl des Studiums die falsche. Er hat, glaub ich, bis heute nicht verstanden, dass das alles ich war, die er da abgewertet hat, und dass ich das alles mit Liebe und Entscheidung für mich gemacht habe.“
🔎 Frech, laut, unangepasst, nachdenklich, mit einem Hang zur Lyrik und Consciousness Rap. ad ace (sprich: Ey, die Eys!) bringt einen Vibe auf die Bühne, nach dem Hip-Hop seit den Neunzigern sucht: Conscious Skills auf smoothen BoomBap-Beats, gepaart mit rotzigem Charme und ehrlicher Haltung. Die Kölner MC steht seit 2022 für Oldschool Beats und einem Feingefühl für Nuancen. Seit einem Jahr ist ad ace gemeinsam mit Frau Fratz unterwegs – NRW represent. Bei KICKDRUM spricht die Musikerin auch über den verrückteste Ort, an dem sie einen Song geschrieben hat:
„Verrückt ist der Ort jetzt nicht, aber ich schreibe gerne mit Blick aufs Wasser, am liebsten auf der Mauer in Köln-Mülheim am Rhein. Wer kennt, der kennt, hehe. Dieser Ort ist Zur-Ruhe-Kommen, Meditation, Treffpunkt und noch vieles mehr für mich.“ 🗣️
Abschließend wird ad ace noch los: „Die EP von frau fratz und mir, produziert von
@yenzi.flp , steht in den Startlöcher. Ich hab Bock auf 2026! Meine Botschaft dabei? HipHop is feminine — und feminin ist das, was du draus machst und machen möchtest.“
#adace #interview #KICKDRUM 📸
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