Auch der Freiburger Weihbischof Dr. Peter Birkhofer besuchte uns heute am Stand. Er unterstützt die Arbeit der Ackermann-Gemeinde in der Erzdiözese Freiburg intensiv und hat schon mehrfach persönlich an Begegnungsreisen der Ackermann-Gemeinde nach Tschechien teilgenommen.
Am 16. Mai von 11-12 Uhr findet in der Kirche St. Gertraud in Würzburg der Ostmitteleuropa - Gottesdienst statt, den wir gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Mittel- und Osteuropa vorbereitet haben.
Das Thema des Gottesdienstes "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben..." ist inspiriert - natürlich vom Gebet "Vater unser". Anlass ist auch das Jubiläum des Briefwechsels der polnischen und deutschen Bischöfe, das sich 2025 zum 60sten Mal gejährt hat. In diesem historischen Briefwechsel, der als einer der ersten und bedeutendsten Schritte der deutsch-polnischen Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg gilt, formulierten die polnischen Bischöfe die berühmten und berührenden Worte
"Wir gewähren Vergebung,
und bitten um Vergebung."
Mit diesen Worten bezogen sie sich einerseits auf den Überfall Deutschlands auf Polen 1939 und die Kriegsgräuel sowie andererseits auf die Vertreibung der Deutschen am Kriegsende 1945.
Die Predigt wird auf Deutsch gehalten. Übersetzungen der Predigt auf polnisch, ukrainisch, russisch, tschechisch und slowakisch liegen am Eingang aus und können mitgenommen werden.
Heimspiel!
Weihbischof em. Ulrich Boom aus Würzburg hat uns heute an unserem Stand auf der Kirchenmeile besucht. Thema war v.a. der Ostmitteleuropa - Gottesdienst, den wir mit der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände in Mittel- und Osteuropa vorbereitet haben. Besonders hat sich Weihbischof em. Boom beeindruckt gezeigt von der Wahl des Themas: "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben". Herzliche Einladung zum Gottesdienst am Samstag, den 16. Mai in der Kirche St. Gertraud!
V.l.n.r.:
Weihbischof em. Ulrich Boom, Sandra Uhlich (Bundesvorstand der Ackermann-Gemeinde), Dr. Albert-Peter Rethmann (Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde)
Am Freitag, 15. Mai, laden wir alle Mitglieder und Interessierten von Ackermann-Gemeinde, Junge Aktion und Sdružení Ackermann-Gemeinde um 19:30 Uhr herzlich zu unserem Begegnungsabend ein.
Im Restaurant „Der Auflauf“ am Peterplatz haben wir Zeit, gemütlich unsere Erlebnisse beim Katholikentag auszutauschen, lecker Essen zu genießen, in gemeinsamen Erinnerungen zu schwelgen und neue Pläne zu schmieden. Natürlich gibt es hier auch besonders die Möglichkeit, unsere Gemeinschaft kennenzulernen!
Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit, schaut rein und verbringt mit uns einen schönen Abend! Wir freuen uns auf euch!
Beim Katholikentag ist richtig was los – und mittendrin: wir 😊!
Kommt vorbei an unserem Stand der Ackermann-Gemeinde bei der Kirchenmeile! Freut euch auf:
* gute Gespräche und echte Begegnungen
* spannende Einblicke in unsere Arbeit
* ein Glücksrad mit kleinen tschechischen Überraschungen 🎡
* und viele Informationen rund um unsere Projekte
Ob ihr uns schon kennt oder einfach neugierig seid – wir freuen uns auf euch! Schaut vorbei, kommt ins Gespräch und entdeckt, was uns bewegt.
WEIL FRIEDENSARBEIT NEU GEDACHT WERDEN MUSS
Wie gelingt Friedensarbeit in einer veränderten sicherheitspolitischen Lage? Diese Frage steht im Zentrum unserer Veranstaltung beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg, die wir gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde anbieten dürfen.
Unter dem Titel „Wenn es nur so einfach wäre…“ diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft über die Herausforderungen und Perspektiven einer Friedensarbeit, die der Gegenwart gerecht wird — mit Erfahrung, Klarheit und Blick auf Europa.
📍 Samstag, 16. Mai 2026
🕚 11:00–12:30 Uhr
📌 Congress Centrum Würzburg, Franconia-Saal
Eine Debatte über ein drängendes Thema.
Denn Frieden braucht heute neue Antworten.
Auf der Kirchenmeile des Katholikentags in Würzburg durften wir heute besonderen Besuch an unserem Stand der Ackermann-Gemeinde begrüßen: Alexander Dobrindt (Bundesminister des Innern) und Christian Gärtner, Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), schauten vorbei. Solche Begegnungen sind für uns ein starkes Zeichen der Aufmerksamkeit und Verbundenheit mit unseren Anliegen und unserer Arbeit.
Auf dem Foto (v.r.n.l.):
Alexander Dobrindt, Anita Langer (Ackermann-Gemeinde München), Wigbert Baumann (Ackermann-Gemeinde Würzburg), Christian Gärtner, Martin Panten (Stv. Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde)
Von 13. bis 17. Mai findet der Katholikentag in Würzburg statt. Das Motto: "HAB MUT, STEH AUF!". Und wir sind natürlich wieder dabei! Zum Beispiel mit unserem Stand an der Kirchenmeile, zwischen der Friedensbrücke und der Brücke der Deutschen Einheit. Wir freuen uns auf viele Leute, die uns besuchen, auf Wiedersehen und Kennenlernen, und auf ein buntes und lebendiges Fest des Glaubens!
#Katholikentag2026 #HabMutStehAuf
Heimatweh - Eine philosophische Erzählung
Themenzoom mit dem Autor und Philosophen Prof. Dr. Alfred Hirsch
Im vergangenen Jahr erschien das Buch «Heimatweh – Eine philosophische Erzählung» des in Witten-Herdecke lehrenden Professors Alfred Hirsch. Der Begriff des Titels lässt aufhorchen: nicht das umgangssprachliche «Heimweh» steht da, sondern die Zusammensetzung von Heimat und Weh verbunden mit Erzählung. Was steckt hinter diesem Sehnsuchtswort? Eine Geschichte des Verlusts, der Suche oder der Hinterfragung all dessen, was wir damit gemeinhin verbinden? Denn die Heimat verändert sich, egal ob man sie freiwillig oder unfreiwillig verlassen hat – oder setzt die Bezeichnung von etwas als Heimat schon den Verlust dessen voraus, weil wir Dingen erst dann einen Namen geben, wenn sie ihre Selbstverständlichkeit verloren haben?
Die Ackermann-Gemeinde hat den Heimatbegriff seit ihrer Gründung immer wieder thematisiert, mal als Ort, mal als soziale Größe, als Recht oder als Emotion. Und auch Alfred Hirsch hat eine persönliche, familiäre Verbindung zu dem Thema. Doch all das soll im Themenzoom am 5.5. besprochen werden: Herzliche Einladung!
Alfred Hirsch studierte Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaft in Münster, Hamburg, Paris und Bochum und war Forschungsstipendiat an der New York State University. Er unterrichtete an der Université Paris Sorbonne/IV, der Universität Hildesheim und war Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. In seinen Veröffentlichungen beschäftigte er sich mit Gewaltrechtfertigung nach Hobbes, mit interkultureller Menschenrechtsethik sowie mit Jean-Jacques Rousseaus Traum vom ewigen Frieden.
Anmeldung: [email protected]
#heimatweh
In tiefer Trauer teilen wir mit, dass Frau Helena Faberová, Mitbegründerin und erste Vorsitzende der Sdružení Ackermann-Gemeinde, Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, vom Herrn zu sich gerufen wurde.
Mit ihr verliert die Ackermann-Gemeinde eine engagierte Vordenkerin und eine unermüdliche Brückenbauerin zwischen unseren Ländern. Alle, die sie kannten, verlieren eine treue, gütige Freundin und ein christliches Vorbild. Ihr Glaubenszeugnis in schweren Zeiten wird uns stets Vorbild bleiben.
Helena Faberová stammt aus einer deutsch-tschechischen Familie. Als Kind musste sie miterleben, wie einige ihrer Verwandten vertrieben wurden. Schon damals wurde ihr bewusst, wie eng der europäische Versöhnungsgedanke mit jedem einzelnen Menschen zu tun hat und blieb ihm treu. Als Mitarbeiterin im Bischöflichen Ordinariat in Budweis/České Budějovice vermittelte sie in Zusammenarbeit mit dem Sozialwerk der Ackermann-Gemeinde und unter großen persönlichen Gefahren Hilfen für Priester und Angehörige der Deutschen Minderheit.
Auch als Gründerin der Caritas in Budweis förderte sie den deutsch-tschechischen Dialog und hielt Kontakt besonders zu jenen, die einst das Land verlassen mussten. Mit dieser Erfahrung wurde sie Mitbegründerin und erste Vorsitzende der 1999 gegründeten Sdružení Ackermann-Gemeinde, der Schwesterorganisation unseres Verbandes. Auch die Gründung der Jugendorganisation Spirála - Sdružení Ackermann ging auf ihre Initiative zurück.
Für ihren außergewöhnlichen Einsatz mit ihrem persönlichen Lebensmotto „die menschlichen Beziehungen stärken“ erhielt sie viele Ehrungen. Dazu gehören das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, die Verdienstmedaille des Oberbürgermeisters von České Budějovice und die Goldmedaille des Heiligen Auracianus. In tiefer Dankbarkeit wurde ihr im Jahr 2006 die Goldene Ehrennadel der Ackermann-Gemeinde überreicht. Ihr Vorbild ist uns weiterhin Verpflichtung.
Möge der Herr ihr alles Gute vergelten, das sie uns und der Welt getan hat und ihr nun Ruhe, Frieden und Freude schenken. Als Christen habe wir die Hoffnung, dass dies kein Abschied für immer ist.
Hallo zusammen!😊
Auch in diesem Frühling lädt die AG Regensburg gemeinsam mit der Jungen Aktion zu einem besonderen Nachmittag ein – dieses Mal in Donaustauf, mitten in der schönen Donauregion.🙌
Wir erkunden zu Fuß die romantische Burgruine Donaustauf🏰, besuchen die berühmte Walhalla🏛️ und treffen die gemütlichen Walhalla‑Schafe.
Und zum krönenden Abschluss geht es ins historische Armen Spital 🥨(https://maps.app.goo.gl/seZSVu7E7LEY8HN19) – dort lassen wir den Tag bei guter Stimmung und leckerem Essen gemeinsam ausklingen.
Los geht`s um 14 Uhr am Parkplatz Eichendorffstraße (https://maps.app.goo.gl/Ct5YdftCSqhpemXL7).
➡️ Treffpunkt ist um 13.45 Uhr.
Anmeldung ist unter [email protected] bis spätestens 03.05.26. (Bitte mit den Infos Name und beim Wirtshaus dabei oder nicht.)
Bringt eure Freunde mit und lasst uns einen Nachmittag voller Entdeckungen und Gemeinschaft erleben – wir freuen uns auf euch!😊
Luise, Basti und Florian
#regensburg #donaustauf #walhalla #ausflug
Herzliche Einladung zum Themenzoom am Dienstag, den 7. April ab 20:15 Uhr, diesmal mit Till Janzer, Leiter der deutschsprachigen Redaktion bei Radio Prag International.
Seit neun Jahrzehnten berichtet Radio Prag International, der Auslandssender des Tschechischen Rundfunks, über Politik, Kultur und Gesellschaft in Tschechien – in mehreren Sprachen, als Brücke zur Welt und als Stimme journalistischer Vielfalt. Doch gerade im Jubiläumsjahr steht die freie Presse in Tschechien unter wachsendem Druck: politische Einflussversuche auf öffentlich-rechtliche Medien, unsichere Finanzierung und die Macht großer Medienbesitzer erschweren unabhängige Berichterstattung.
Was das für Radio Prag und seinen Auftrag ganz konkret bedeutet und was das über den Zustand der Demokratie in Tschechien allgemein aussagt, das diskutieren wir mit Till Janzer, Redaktionsleiter bei Radio Prag International.
Till Janzer hat Osteuropäische Geschichte und Slawistik in Freiburg und Berlin studiert. 1997 ging er nach Tschechien, wo er zunächst Praktika bei der Heinrich-Böll-Stiftung und der Prager Zeitung absolvierte. Darauf folgten dann ein Volontariat und anschließend eine Festanstellung beim deutschsprachigen Wochenblatt Prager Zeitung. 2006 wechselte Till Janzer zu Radio Prag International und leitet seitdem dort die deutschsprachige Redaktion.
Anmeldung: [email protected]