Nichts, was wir unser Eigen nennen können, nur den Tod
Ein feministischer Kosmos, eine Auseinandersetzung mit Shakespeare und Femiziden.
Also lasst uns am Anfang beginnen. Das Übel bei der Wurzel packen. Aber wo ist der Anfang? Bei Adam und Eva? Bei Shakespeare? Bei uns? Und wie spricht man über das, worüber niemand spricht? Wie findet man Worte für das Unsagbare? Ein Versuch: Was wäre, wenn? Wenn wir Cordelia, Ophelia und Lavinia Raum geben – Raum für ihre Geschichten, nicht für die ihrer Väter oder Geliebten. Wenn wir sie in den letzten Momenten ihres unausweichlichen Schicksals begleiten. Drei Shakespeare-Figuren, die auf unterschiedliche Weise Gewalt erfahren, wegen ihres Geschlechts. Irgendwie fern, unendlich weit weg – und doch viel zu nah. Ein Paradoxon.
“Für jeden Femizid gibt es einen neuen Stern am Himmel. So richtet euren Blick hinauf, schaut mal in den Himmel und vergewissert euch der Sternendichte.“
Regie: Nina Vedova
Bühne und Kostüm: Simon Huber (@_shitmon_ )
Video- u. Sounddesign: Laurenz Wagner (@laurenz.wag )
Mit:
Theresa Gmachl (@theresagmbh )
Ruti Habart (@ruti.habart )
Mariia Soroka (@saintmariaa )